Frau Bluhm liest

Ein Mann entdeckt auf dem Biomarkt merkwürdig unnatürliche Himbeeren. Auf der Suche nach dem Rätsel ihrer Beschaffenheit und Herkunft gerät er in eine kulinarische Dystopie. Eckhart Nickels „Hysteria“.

Welches Familienmitglied hat den Behörden in Moskau verraten, dass Großvater Devisen schmuggelt. Um diese Frage kreist Maxim Billers für den Deutschen Buchpreis nominierter Roman „Sechs Koffer“.

Ein Dorf in der Provence. Eine 100-jährige Platane, die gefällt werden soll. Und eine Dorfgemeinschaft, die das verhindern will. Frau Bluhm ist von Karine Lamberts „Eines Tages in der Provence“ hingerissen.

Ein Mann lädt seine Freunde zur Halloween-Party. Es soll ein Revival nach 30 Jahren sein. Stattdessen finden sich die Gäste in Jonas Winners Thriller „Die Party“ eingesperrt in einem Horror-Haus wider.

Eine psychisch kranke Mutter, eine übersexualisierte 12-Jährige und Bungalows in Hakenkreuzform in einem beinahe dystopischen Berlin. Frau Bluhm ist geschockt von Helena Hegemanns Roman „Bungalow“.

Die Beziehung zwischen Marielle, 40, zu ihrer Mutter war nie gut. Doch nach dem Tod der Mama, erreicht Marielle in Paket, das vieles verändert. Beate Teresa Hanikas „Vom Ende eines langen Sommers“.

Ein Mörder, der an einer Galerie der Toten arbeitet. Tatorte, die über die gesamten USA verstreut sind. Chris Carters „Blutrausch“ ist der neunte Band der Serie um den Psychologen Robert Hunter.

Frau Bluhm liest Wladimir Kaminers „Die Kreuzfahrer“ und muss sehr oft lachen. Auch erkennt sie vieles wieder, was sie selbst auf einer Kreuzfahrt erlebte. Aber sie übt auch Kritik. Hier ist ihre Kolumne.

Vielleicht sollten wir innehalten und wieder etwas mehr auf unsere Alten schauen?, fragt sie Frau Bluhm nach der Lektüre von Sofia Lundbergs einfühlsamem Debütroman „Das rote Adressbuch“.

In Marc Levys „Eine andere Vorstellung vom Glück“ bricht Agatha aus dem Gefängnis aus und trifft auf Milly, die in ihrem eintönigen Leben versauerte. Der Beginn eines Roadtrips ins pralle Leben.

Alex Verus hat einen Zauberladen. Doch eines Tages finden die Schwarzmagier heraus, dass Alex selbst ein großer Magier ist. „Das Labyrinth von London“ ist der Auftakt zu Benedict Jackas Erfolgsserie..

Radiomann Fred moderiert eine Kuppelsendung. Dabei hasst er Romantik. Sein Chef setzt ihm ein Ultimatum: Fred muss seine romantische Seite entdecken … Frau Bluhm liest Florentine Kriegers „Radio Hearts“.

Ein Mädchen, das anders ist spielt die Hauptrolle im wichtigsten Kinderbuch der jüngst verstorbenen Christine Nöstlinger. Warum wir „Die feuerrote Friederike“ gerade heute dringend wieder lesen sollten.

Otfried Preußlers „Der Räuber Hotzenplotz und die Mondrakete“ ist ein Buch, mit dem keiner mehr rechnen konnte, denn Preußler starb 2013. Jetzt fand man das Manuskript. Frau Bluhm verrät, ob es gut ist.

Wer „Fack Ju Göhte“ liebt, wird auch Petra Hülsmanns „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ lieben. Frau Bluhm über eine verrückte Schulgeschichte, die gar nicht so weit von der Realität entfernt ist.

Kann es sein, dass ihre erste Liebe die eigenen fünf Kinder erschossen hat? Kate Burkholder, Polizeichefin der Amisch-Gemeinde Painters Mill, steht in Linda Castillos „Ewige Schuld“ vor einem Rätsel.

Stephen King findet dieses Buch gut! C.J. Tudor erzählt in „Der Kreidemann“ von einem Lehrer, der glaubte, ein gruseliges Kindheitserlebnis für immer verdrängen zu können. Doch dem ist nicht so.

Weil der Briefträger einen Tumor hat, erklärt er sich zu einem Deal mit dem Teufel bereit: Für jeden Gegenstand, den er von der Welt verschwinden lässt, verlängert der sein Leben um einen Tag.

Weitere Beiträge