Ist die Autorenvita wichtig für Erfolg Schriftsteller | BUCHSZENE

Autorenvita

Interessantes Wechselspiel – erfolgreichste Bücher und Autorenvita

Die Autorenvita eines Schriftstellers ist fast so wichtig wie seine erfolgreichsten Bücher. Auf diesem Standpunkt steht die Redaktion von BUCHSZENE.DE. Deshalb widmen wir uns intensiv dem Phänomen „Autoren Lebenslauf“. Tatsächlich ist bei einem erfolgreichen Buchautor nicht selten auch die Autorenvita von romanhafter Dramatik. Zudem gibt es häufig ein Wechselspiel zwischen den erfolgreichsten Büchern eines Schriftstellers und seiner Autorenvita.

Regener und Schirach – Schriftsteller mit ungewöhnlicher Autorenvita

Die Beispiele von Schriftstellern mit faszinierender Autorenvita sind vielfältig: Sven Regener etwa war schon als Mitglied der Band Element of Crime berühmt, ehe er mit seinem ersten Buch „Herr Lehmann“ zum Star-Schriftsteller wurde. Ferdinand von Schirach war Promi-Anwalt, als er zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Schriftsteller wurde. Andere Bestseller Autoren kommen beinahe aus dem Nichts.

Vom Verbrecher zum Bestseller Autor – Ludwig Lugmeiers Autorenvita

Von Andrea Maria Schenkels Autorenvita etwa hatte noch niemand etwas gehört, als sie 2006 ihr erstes Buch „Tannöd“ veröffentlichte und über Nacht Bestseller Autorin wurde. Da liest sich Ludwig Lugmeiers Autoren Lebenslauf spektakulärer: Der Mann wurde nach einer abgebrochenen Maurerlehre Berufsverbrecher. Er verübte spektakuläre Raubüberfälle, floh aus der Haft und schrieb dort schließlich auch sein erstes Buch.

In Pamuks erfolgreichsten Büchern spiegelt sich seine Autorenvita

Die Autorenvita des Schriftstellers und Nobelpreisträgers für Literatur, Orhan Pamuk kreuzt sich zum Teil mit seinen erfolgreichsten Büchern: In „Cevdet und seine Söhne“ sowie in „Das Schwarze Buch“ erzählt er von einer Familie in Istanbul, deren Leben sehr dem seinen ähnelt. Ungewöhnliche Beispiele einer Autorenvita sind jene von Bestseller Autoren, die in extrem jungen Jahren zu Stars werden.

Junge deutschsprachige Schriftsteller und ihre verrückte Autorenvita

Benjamin von Stuckrad-Barre war Anfang 20, als er mit seinem ersten Buch „Soloalbum“ zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Schriftteller wurde. Benjamin Lebert war sogar erst 17, als sein erfolgreichstes Buch „Crazy“ erschien. Solche Autorenvita-Beispiele gab es auch früher schon: Günter Grass schrieb sein erstes Buch „Die Blechtrommel“, das auch zugleich sein erfolgreichstes Buch wurde, mit Anfang 30.

Englischsprachige Schriftsteller – z.B. Joanne K. Rowlings Autorenvita

Blickt man auf Autoren Lebensläufe ausländischer Schriftsteller, entsteht ein ähnliches Bild wie bei deutschsprachigen Schriftstellern: Alles ist möglich. Jeder kann Bestseller Autor werden. Unter den englischsprachigen Schriftstellern sticht Joanne K. Rowlings Autorenvita heraus. Die Buchautorin, die Harry Potter erfand, war arbeitslos und schrieb das Manuskript, das sie zur reichsten englischsprachigen Schriftstellerin machte, im Café.

Sie darf auch gewöhnlich sein – Daniel Kehlmanns Autorenvita

Unter den tonangebenden deutschen Schriftstellern der Gegenwart scheint die Autorenvita nicht unbedingt ein Erfolgskriterium zu sein: Daniel Kehlmann studierte Philosophie und Germanistik und gleich anschließend sein erstes Buch. Ganz ohne Banküberfall und Arbeitslosigkeit. Manche deutschen Schriftsteller aktuell verdanken ihre Position als Bestseller Autoren dem Fernsehen.

Einen entscheidenden Erfolgsfaktor gibt es in Sachen Autorenvita

Eckhart von Hirschhausen war Arzt, Kabarettist und Moderator, ehe er sein erstes Buch schrieb und Bestseller Autor wurde. Auch Charlotte Roche profitierte von ihrer TV-Prominenz, als sie mit „Feuchtgebiete“ in die Riege der berühmten deutschsprachigen Schriftsteller aufstieg. Um erfolgreicher Buchautor zu werden, ist eine spannende Autorenvita anscheinend weniger wichtig als eine hohe mediale Präsenz.

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