Rosenkohl und tote Bete Mona Nikolay

ISBN 978-3-7324-5797-7

€ 20,95

8 Std., 47 Min

Schock für Manne: Schrebergartennachbar Kalle liegt tot im Beet! Die Ermittlungen in Mona Nikolays Hörbuch „Rosenkohl und tote Bete“, gestalten sich lustig.

Sprecher Uve Teschner serviert mit Mona Nikolays „Rosenkohl und tote Bete“ einen humorvollen Hörkrimi

Rosenkohl und tote Bete hoerbuchtipp

Manne bekommt eine neue Nachbarin in der Schrebergartenanlage

Muss das sein? Kaum ist Ex-Polizist Manne aus dem Urlaub zurück, da hat seine Vorstandsvertretung die Parzelle neben ihm neu verpachtet. Dabei ist die Auswahl eines neuen Nachbarn in einer Schrebergartenanlage äußerst wichtig. Immerhin gärtnerte und lebte man in den warmen Monaten Seite an Seite. Und mehr als dreißig Jahre gärtnerte neben Manne sein bester Freund Kalle. Kalle, mit dem er sich verstritten hatte und der am Ende der letzten Saison den Garten urplötzlich gekündigt hat.

Die Neue ist eine Städterin mit schickem Mann und fünfjähriger Tochter

Caroline von Ribbek, die neue Pächterin, ist augenscheinlich eine wahre Stadtpflanze und Manne ist zunächst wenig begeistert. Allerdings beschließt er dann doch, ihrem schicken Mann Eike und der fünfjährigen Greta eine Chance zu geben.

Die Leiche im Kartoffelbeet kommt Manne leider allzu bekannt vor

Direkt am ersten Tag im neuen Garten entdeckt Caro in ihrem Kartoffelbeet eine Leiche – und Manne trifft der Schlag: Es ist Kalle! Doch damit nicht genug. Der eintreffende LKA-Ermittler Lohmeyer verdächtigt ihn, Manne, den Mord begangen zu haben! Gemeinsam mit Caro macht sich Manne auf, den wahren Täter zu finden.

Caro überrascht mit detektivischem Sinn und Kombinationsgabe

Manne und Caro werden nach anfänglicher Skepsis schnell vertraut miteinander. Was bei den Ermittlungen zudem hilft, ist die Tatsache, dass Manne früher Polizist war. Er musste jedoch wegen einer Netzhautablösung in den Vorruhestand gehen. Die Kontakte von damals hat er aber noch und so kann er einiges zu Caros privaten Ermittlungen beitragen. Caro, die von klein auf heimlich den Wunsch hegte, Detektivin zu sein, bringt sich mit Raffinesse und einer ausgeprägten Kombinationsgabe in die Recherchen ein.

Mona Nikolays „Rosenkohl und tote Bete“ ist ein gelungener Serienstart

Mona Nikolay hat sich in Manne und Caro zwei sympathische Charaktere ausgedacht, mit denen man gern auf die Suche nach Antworten geht. Immer wieder gelangen sie in unfreiwillig komische Situationen und es macht Spaß zu erleben, wie sie da wieder herausfinden. Wie gut, dass Caro vorschlägt eine Detektei zu gründen, um auch künftig professionelle Ermittlungsarbeit zu leisten. Ob Manne sich dazu überreden lässt?

Skurrile Charaktere, die – wenn es hart auf hart kommt – zusammenhalten

„Rosenkohl und tote Bete“ gelingt es wunderbar, das besondere Flair einer Schrebergartensiedlung humorvoll rüberzubringen. Die Mitglieder des Kleingartenvereins Harmonie e.V. werden herrlich skurril dargestellt und obwohl alle ziemlich viel tratschen und schaulustig sind, merkt man doch, dass im Härtefall alle zusammenhalten.

Uve Teschner schlüpft in die einzelnen Rollen und sorgt für Lebendigkeit

Der Sprecher Uve Teschner macht mit seiner Hörbuch-Interpretation die Figuren der Geschichte lebendig. Der gemütliche Manne, der eigentlich nur in Ruhe sein Kleingartenleben führen möchte, sticht stimmlich ebenso wunderbar hervor, wie die quirlige neue Parzellennachbarin Caro.

ISBN 978-3-7324-5797-7

€ 20,95

8 Std., 47 Min

<a href="https://buchszene.de/redakteur/christiane-seipel/" target="_self">Christiane Seipel</a>

Christiane Seipel

Geboren 1979 in der Wetterau, schreibt Christiane Seipel für verschiedene Magazine. Zudem gehört sie zum Autorenteam des Dillenburger Kinderkalenders „Die helle Straße“. Ihre Liebe gilt Hörbüchern und TV-Serien sowie Kreuzstickerei, Häkeln und Stricken – was sich super miteinander kombinieren lässt.

Das könnte Sie auch interessieren: