Bestseller im Härtetest – Der Bestseller-Check | BUCHSZENE

Der Bestseller-Check – Bestseller von SPIEGEL im Härtetest

Welche Bücher auf der Bestsellerliste lesenswert sind und was zu Ihrem Lesertyp passt. Der BUCHSZENE Bestseller-Check!
In „Der Zopf meiner Großmutter“ erzählt Alina Bronsky mit genialem Witz von einer russischen Flüchtlingsfamilie in Deutschland
Titelbild Der Zopf meiner Grossmutter

Bestseller-Check | 6. September 2019 | Jörg Steinleitner

Die russische Großmutter weiß alles. Der Enkelsohn ist im fremden Deutschland ständig in Gefahr. Alina Bronskys „Der Zopf meiner Großmutter“ ist ein kluger, lustiger Roman über Familie, Liebe und Heimat.

Mattias Evardssons Krimi „Die Lüge“ erzählt von einer scheinbar idealen Familie, die in Abgründe stürzt
Titelbild Die Lüge

Bestseller-Check | 2. September 2019 | Jörg Steinleitner

Der Pfarrer Adam und seine Frau Ulrika haben ihre Tochter voller Liebe erzogen. Dennoch wird Stella eines Tages als Mörderin vor Gericht gestellt. Mattias Edvardssons Krimi „Die Lüge“ ist ein Meisterwerk.

Guillaume Musso „Die junge Frau und die Nacht“ dreht sich um ein haltloses Mädchen, das alle lieben
Titelbild Die junge Frau und die Nacht

Bestseller-Check | 28. August 2019 | Jörg Steinleitner

Was ist wirklich mit Vinca Rockwell passiert? Welche Leiche verbirgt sich in den Mauern des ehrwürdigen Lycées an der Côte d’Azur? In Guillaume Mussos „Die junge Frau und die Nacht“ sucht ein Schriftsteller als Ermittler Antworten.

Jürgen Kaubes „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“ kritisiert die aktuelle Bildungspolitik
Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?

Bestseller-Check | 23. August 2019 | Jörg Steinleitner

Wie ist der ideale Lehrer? Brauchen Schulen möglichst viele Computer? Was können Eltern für den Schulerfolg ihrer Kinder tun? Jürgen Kaubes „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“ im Bestseller-Check.

In Leϊla Slimanis Roman „All das zu verlieren“ riskiert eine Frau und Mutter wegen ihrer Sexsucht alles
All das zu verlieren

Bestseller-Check | 15. Juli 2019 | Jörg Steinleitner

Adèle ist Ehefrau, Mutter und sexsüchtig. Ihre Krankheit bringt sie in dunkle Gassen, in die Hände gewalttätiger Männer und in Lebensgefahr. Leϊla Slimanis „All das zu verlieren“ im Bestseller-Check.

In Joël Dickers Roman „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ rollt eine Journalistin einen alten Fall neu auf
Titelbild Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Bestseller-Check | 24. Juni 2019 | Jörg Steinleitner

Drei Leichen im Haus und davor eine tote Joggerin. Die Polizei findet schnell einen Schuldigen. War er es wirklich? Joël Dickers „Das Verschwinden der Stephanie Mailer“ ist ein hochkomplexes Krimivergnügen.

Alex Michaelides‘ Debütroman „Die stumme Patientin“ ist Lektüre für Fitzek-Fans
Titelbild Die stumme Patientin

Bestseller-Check | 21. Juni 2019 | Tim Pfanner

Sie hat ihn mit fünf Schüssen getötet. Doch die Tagebucheinträge der Malerin Alicia zeugen von einer großen Liebe. Alex Michaelides‘ Thriller „Die stumme Patientin“ entspinnt ein Psychospiel.

In Tom Sallers Roman „Wenn Martha tanzt“ findet eine selbstbewusste junge Künstlerin ihren ganz eigenen Weg
Titelbild Wenn Martha tanzt

Bestseller-Check | 31. Mai 2019 | Jörg Steinleitner

Martha kann Musik sehen. Was fängt man 1919 mit einem solchen Talent an? Tom Saller schickt die Heldin seines Debütromans „Wenn Martha tanzt“ in die frisch gegründete Weimarer Bauhaus-Kunstschule.

In Julian Barnes‘ Roman „Die einzige Geschichte“ liebt ein 19-Jähriger eine fast 30 Jahre ältere Frau
Titelbild Die einzige Geschichte

Bestseller-Check | 29. Mai 2019 | Jörg Steinleitner

Er sieht sie das erste Mal beim Tennis, da ist er 19 und sie verheiratet, Mitte 40. Sie werden ein Skandal-Liebespaar. In „Die einzige Geschichte“ untersucht Julian Barnes die Untiefen der Liebe.

Alexander Gorkows „Hotel Laguna – Meine Familie am Strand“ feiert die Familie, Mallorca und das Leben
Hotel Laguna

Bestseller-Check | 28. Mai 2019 | Jörg Steinleitner

Dieses Buch gehört in den nächsten Urlaub mit, findet unser Rezensent. Aber es gibt auch etwas, das ihn bei der Lektüre von Alexander Gorkows „Hotel Laguna – Meine Familie am Strand“ mächtig ärgert.

Sie suchen ein gutes Buch? Dann sind Sie hier richtig. Denn dafür haben wir den Bestseller-Check erfunden. Sein Auftrag: Gute Bücher von schlechten zu unterscheiden. Ganz speziell fühlen wir Büchern aus den Bestsellerlisten Belletristik und Sachbuch auf den Zahn.

Denn nicht jedes Buch, das auf der Bestsellerliste steht, muss lesenswert sein. Und vor allem passt nicht jeder Bestseller zu jedem Lesertyp. Für unsere Rezensionen berücksichtigen wir die aktuellen Bestsellerlisten, wie zum Beispiel des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL.

Was ist eigentlich ein Bestseller?

Das Wort Bestseller kommt aus dem englischen Sprachraum und steht für „Verkaufsschlager“. Es gibt sogar Hitparaden für Bestseller, die Bücher-Charts oder sogenannten Bestsellerlisten. Können wir daraus schließen, dass Bestseller gute Bücher sind, nur weil sie sich gut verkaufen?

Können wir Bestsellerlisten vertrauen?

Eine der bekanntesten Bestsellerlisten ist die SPIEGEL-Bestsellerliste.

Literaturkundige oder Influencers (Personen mit starker medialer Präsenz) sprechen eine Buchempfehlung aus, zum Beispiel im Fernsehen, in einer Zeitung oder im Internet und schon greifen Lesehungrige zu und die Verkaufszahlen gehen nach oben. Im günstigsten Fall wird aus der Buchempfehlung ein Bestseller.

Wie werden Bestsellerlisten gemacht?

Bestsellerlisten sind in erster Linie Bücher-Charts, die Verkaufszahlen repräsentieren sollen. Doch die geheim gehaltene Datengrundlage der zwei großen Marktforschungsunternehmen Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) und Media Control, die als Grundlage für die Bücher-Charts dienen, stimmen laut Medienberichten nicht überein und somit auch nicht die veröffentlichten Bestsellerlisten. Die Verkaufszahlen sind immer nur eine Hochrechnung der Stichproben der jeweiligen Marktforschungsunternehmen (So werden Bestsellerlisten wirklich gemacht).

Bestsellerlisten zeigen also nur vage Verkaufstrends auf und nicht alle Bestseller sind für Jedermann lesenswert. Über die literarische Qualität gibt allenfalls ein bekannter Autorenname einen ersten Hinweis.

In Abwandlung eines alten Sprichwortes: Vertrauen ist gut, selber lesen ist besser. Die Redakteure von BUCHSZENE.DE lesen stellvertretend für Sie aufmerksam und kritisch vor, was aktuell auf der Bestsellerliste steht und geben dann ehrliche Buchempfehlungen ab.

Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen!