Ein Mädchen verschwindet. Die Ermittler Zorbach und Alina stellen fest, dass die Vermisste mit ihrer „Playlist“ Zeichen sendet. Wir verraten, wie gut Sebastian Fitzeks neuer Augensammler-Thriller ist.

Sebastian Fitzeks Thriller „Playlist“ schafft eine interessante Verbindung zur Musik

16. Februar 2022 | Stephanie Pointner

Sebastian Fitzek

Playlist

ISBN 978-3-426-28156-7

400 Seiten | € 22,99

Droemer
Bestseller-Button Belletristik

Romantik (1/5)

Komik (1/5)

Weisheit (3/5)

Gänsehaut (4/5)

Unterhaltung (4/5)

Titelbild Playlist

Eine Jugendliche wurde entführt – Ermittler Zorbach übernimmt den Fall

In wenigen Tagen muss Privatermittler Zorbach seine Haft antreten, da er einen Unschuldigen getötet hat. Als ihn eine Mutter beauftragt, nach der entführten Tochter Feline zu suchen, beschließt er diesen letzten Fall noch anzunehmen. Bei seinen Recherchen stößt Zorbach auf eine Verbindung zu Alina, die ihn seit der letzten Begegnung mit dem „Augensammler“ nicht mehr sehen will. Da Alina Feline allerdings persönlich kennt, will sie Zorbach entgegen ihrer Bedenken doch helfen.

Eine veränderte Playlist liefert erste Hinweise auf Alinas Verbleib

Zorbach und Alina ermitteln in alle Richtungen und schon bald erregt Felines Vater ihr Interesse: Es scheint, als wüsste er mehr vom Verschwinden seiner Tochter, als er zugibt. Beim Beschatten erhärtet sich dieser Verdacht immer mehr. Dennoch bleibt im Dunkeln, welche Rolle der Vater in dem Entführungsfall wirklich spielt. Überraschenderweise liefert Felines MP3-Player den entscheidenden Hinweis. Hier wurden kurz nach ihrer Entführung die Lieder geändert. Es ist Zorbach, der ziemlich bald durchschaut, dass das Mädchen damit einen Hinweis auf seinen Aufenthaltsort liefert. Gemeinsam mit Alina gelingt es ihm, den verschlüsselten Code zu knacken, womit eine packende Suche in der Berliner Unterwelt beginnt.

Der Augensammler schreckt vor keinem Verbrechen zurück

Zorbach und Alina geraten in einen Wettlauf gegen die Zeit – plötzlich geht es nicht mehr nur um die Rettung von Felines Leben. Denn die beiden wissen aus der Vergangenheit, dass der „Augensammler“ vor nichts zurückschreckt, um seine kranken Psychospiele in die Tat umzusetzen.  Schnell wird beiden klar, dass auch ihr Leben und das ihrer Liebsten in größter Gefahr ist.

„Playlist“ ist die Fortsetzung von Sebastian Fitzeks „Der Augensammler“

„Playlist“ ist die Fortsetzung von Sebastian Fitzeks Psychothrillern „Der Augensammler“ und „Der Augenjäger“. Erneut treffen die bekannten Hauptfiguren Zorbach und Alina auf den skrupellosen Psychopathen und seine Liebestests. Der aktuelle Band kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, allerdings macht es dann nur noch wenig Sinn die ersten beiden Teile zu lesen, da Sebastian Fitzek deren wichtigste Inhalte in die Handlung geschickt einfließen lässt. Diesbezüglich bin ich etwas zwiegespalten: Einerseits finde ich diese Lösung sehr gelungen, da bei mir die Lektüre der beiden Vorgänger-Bände schon länger zurückliegt und ich mich somit sofort wieder an alles Relevante erinnern konnte. Andererseits wird dadurch für Neueinsteiger zu viel gespoilert und es könnte vielleicht ein wenig den Spaß beim Lesen der beiden vorherigen Teile verringern.

Sebastian Fitzeks Thriller „Playlist“ reißt von der ersten Seite an mit

„Playlist“ ist ein typischer Sebastian-Fitzek-Thriller. Ich wurde von der ersten Seite an gefesselt und mitgerissen. Durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven baut sich die Spannung schnell auf und bleibt durchgehend konstant hoch. Immer, wenn man denkt zu wissen, was kommt, baut der Autor eine unerwartete Wendung ein. Diese Wendungen lenken jedes Mal die gesamte Handlung in eine völlig andere Richtung und so ist auch der Ausgang des Thrillers überraschend. Diese stets unvorhersehbaren und schockierenden Offenbarungen machen die Thriller von Sebastian Fitzek immer zu ganz besonderen Lesehighlights.

Mein einziger Kritikpunkt an „Playlist“: Mir fehlt das gewisse Etwas

Obwohl mir die Geschichte ausgesprochen gut gefällt und mitreißende Lesestunden beschert hat, fehlte mir dennoch das gewisse Etwas. Normalerweise enden die Thriller nach zahlreichen Wendungen in einem absoluten Paukenschlag, der mich noch lange nach dem Lesen beeindruckt. Dies ist bei „Playlist“ trotz der unvorhersehbaren Offenbarungen und dem überraschenden Ende eher nicht der Fall.


 

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