Home >> Buchempfehlungen >> Belletristik >> Der Thriller-Meister legt seinen ersten Ermittler-Krimi vor

John Katzenbachs „Die Grausamen“
Der Thriller-Meister legt seinen ersten Ermittler-Krimi vor

Die Grausamen

© Lightspring - shutterstock.com

17. April 2017 | Annette Wild | Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten


In John Katzenbachs „Die Grausamen“ begeben sich zwei abgehalfterte Ermittler auf die Spur eines zwanzig Jahre zuvor verschwundenen Mädchens. Doch je tiefer die ehemalige Drogenfahnderin Marta und der Alkoholiker Gabe bohren, desto größer werden die Widerstände – auch aus den eigenen Reihen. Der Vermisstenfall scheint mit vier Morden an jungen Männern verbunden zu sein. Doch die Polizeiführung hat kein Interesse an der Wahrheit …

John Katzenbach schrieb auch bereits „Die Anstalt“ und „Der Professor“

Der preisgekrönte Weltbestseller-Autor John Katzenbach ist für seine raffinierten, tiefgründigen Psychothriller, vor allem über amerikanische Urängste, bekannt. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung ist sich sicher: „Katzenbach ist einer der fesselndsten Autoren, die die Krimi-Branche derzeit zu bieten hat.“ „Die Grausamen“ ist nun sein erster Ermittler-Krimi: genial geschrieben, abgründig, packend!

Eigentlich sollte es nur ein kurzer Weg sein. Wie immer. Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa Gibson in dem noblen Vorort, in dem sie lebt, von ihrer besten Freundin nach Hause gelaufen. Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos, wie vom Erdboden verschluckt. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt.

Vier brutale Morde an jungen Männern

Zwanzig Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler auf den Fall angesetzt. Gabriel („Gabe“) ist Alkoholiker, traumatisiert von einer Familientragödie. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat bei der Verfolgung eines Dealers versehentlich ihren Partner erschossen. Die beiden stoßen auf eine bislang unentdeckte Spur: Kurz nach Tessas Verschwinden ereigneten sich vier brutale Morde an jungen Männern, und offenbar besteht eine Verbindung zwischen diesen Verbrechen. Bei ihren Nachforschungen wird schnell klar, dass die Polizeiführung keinerlei Interesse an der Wahrheit hat. Wer nachbohrt, spielt mit seinem Leben. Und das gilt nicht zuletzt für Gabe und Marta …

Mehr zum Thema: |

John Katzenbach
John Katzenbach

Sein Vater war der einstige amerikanische Justizminister Nicholas Katzenbach, seine Mutter war Psychoanalytikerin. Die Familie Katzenbach stammt ursprünglich aus der Pfalz.
Zur Biografie von John Katzenbach

Share this post:
Mehr zur Rubrik
Stinknormales Exzentrikerleben – ein Bericht aus der Kriminalroman-Werkstatt von Stephan Brüggenthies

Krimis und Thriller | 1. Februar 2017 | Redaktion

Stephan Brüggenthies schreibt Kriminalromane und für Fernsehformate wie den ARD-Tatort. Jüngst erschien „Zig Meier und die Grube von Walden“, der dritte Band seiner Serie um den Kölner Kommissar Zbigniew Meier. Bereits davor hatte Stephan Brüggenthies „Die tote Schwester“ (Band 2) und „Der geheimnislose Junge“ (Band 1) veröffentlicht. In einem eigens für BUCHSZENE.DE verfassten Werkstattbericht gewährt… Weiterlesen »

Süddeutsche Zeitung Edition „Krimi Noir“
Amerikanische und europäische Genre-Meister sowie Krimi-Schätze
SZ Krimi Noir

Krimis und Thriller | 24. Januar 2017 | Tina Rausch

Die „SZ Edition Krimi Noir“ (Süddeutsche Zeitung) präsentiert amerikanische und europäische Meister-Autoren des Noir Romans.

Tony Parsons‘ „Wer Furcht sät“
Im 3. Band der Reihe jagt Detective Max Wolfe den Club der Henker

Krimis und Thriller | 10. Januar 2017 | Annette Wild

In Tony Parsons‘ „Wer Furcht sät“ jagt Detective Max Wolfe den Club der Henker. Was im 3. Band der Reihe noch passiert.

Eine selbstbewusste Frau – Paulo Coelhos „Die Spionin“: Rezension und Gewinnspiel

Krimis und Thriller | 23. November 2016 | Bernhard Berkmann

Mata Hari war stark, unabhängig und außerdem Geheimagentin „Ich bin eine Frau, die im falschen Jahrhundert geboren wurde“, zitiert Paulo Coelho in seinem neuen, auf Tatsachen beruhenden Roman, seine Heldin: „Ich weiß nicht, ob sich in der Zukunft jemand an mich erinnern wird, aber wenn doch, dann möchte ich nicht als Opfer gesehen werden, sondern… Weiterlesen »

Nach oben Zurück zur Übersicht