Wir leben in einer Welt, in der fast alles bewertet wird
In der heutigen Zeit hängt so gut wie alles von Bewertungen ab. Produkte werden aufgrund von Empfehlungen gekauft oder nicht weiter produziert. Diese Empfehlungen und Bewertungen werden inzwischen nicht mehr nur durch lange informierende Texte erläutert, sondern durch Zahlen. Die Bewertungsskala reicht von eins (ganz schlecht) bis fünf (sehr gut). Millionen Nutzer*innen können darüber entscheiden, ob das Produkt erfolgreich vermarket wird, oder eben nicht.John Green bewertet Sachverhalte, die noch keiner bewertet hat
John Green widmet sich in „Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ der Aufgabe, Dinge und Sachen zu bewerten, zu denen man kein Urteil erwarten würde. Er bewertet Thematiken, die sein Leben und seine Weltanschauung nachhaltig beeinflusst haben. Dazu erklärt er, warum er zum Beispiel den Kanadagänsen nur zwei von fünf Sternen geben kann und den Hotdogs von Bæjarins Beztu Pylsur fünf von fünf.Der Stil des Autors ist nostalgisch, subjektiv und teilweise humorvoll
Ein Sachbuch zeichnet sich durch objektive Erkenntnisse und wissensorientierte Informationen aus. Jedoch mischt John Green in „Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?“ gerne persönliche Anekdoten, die dann auch tatsächlich den Großteil seines Buches ausmachen, in seine wissenschaftlichen bzw. philosophischen Erklärungen. Bewertungen sind subjektiv, denn jede*r hat eine andere Auffassung. John Green offenbart seine Meinung nostalgisch und teilweise auch humorvoll zu den wichtigsten und unnötigsten Sachen.Auch vor fragwürdigen Bewertungen schreckt John Green nicht zurück
Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?
Für deine Leseliste bitte einloggen
Für den Chat bitte einloggen