Charlotte arbeitet für eine Organisation, die paranormale Kriminelle jagt. Eines Tages gerät die Heldin von Jennifer Esteps „Sense of Danger“ an einen Killer.

Jennifer Esteps „Sense of Danger“ ist ein solider Urban-Fantasy-Roman

15. Juli 2022 | Frau Bluhm

Titelbild Sense of Danger


Frau Bluhm liest „Sense of Danger“: 4 von 5 Blu(h)men


Die geheime Organisation verfolgt paranormal begabte Kriminelle

Die 35-Jährige Charlotte Locke arbeitet als Analystin für die Section 47, eine geheime Regierungsorganisation, die paranormal begabte Kriminelle verfolgt. Dabei hilft ihr ihre eigene magische Begabung der Synästhesie, mit der sie Lügen, Gefahren und Fehler erkennen kann. Eigentlich besteht Charlottes Alltag aus dem Schreiben von Berichten, die keinen interessieren, doch ahnt sie nicht, dass genau diese Berichte sie bald in tödliche Gefahr bringen.

Charlotte verfügt über eine magische Gabe, die sie in Gefahr bringt

Jennifer Estep entführt uns mit „Sense of Danger“ in eine interessante Spionagewelt, in die ich gerne und mühelos eingetaucht bin. Der Titel ist hierbei Programm, denn Charlotte erspürt mit ihrer magischen Gabe nicht nur Rechtschreibfehler, sondern gerät auch in so manch brenzlige Situation, etwa wenn sie Ungereimtheiten entdeckt, die besser im Verborgenen geblieben wären.

Eine eigenwillige, mutige und sympathische Protagonistin

Charlotte ist eine recht eigenwillige, aber auch mutige und sympathische Protagonistin, mit der ich gut mitfühlen kann. Die Autorin leistet hier gute Arbeit in der Entwicklung von Charlottes Persönlichkeit, versieht sie mit Hintergrund und Geschichte. Das erklärt, warum diese doch eigentlich sehr nette Frau kaum Freunde, keine Familie, wenig Anerkennung im Job und große finanzielle Sorgen hat.

Der Auftragskiller Desmond ändert Charlottes Leben nachhaltig

Die ungeplante Zusammenarbeit mit dem attraktiven und geheimnisvollen Auftragskiller Desmond ändert diesen Status allerdings schnell und sehr nachhaltig. Geschrieben in der Ich-Perspektive beider Protagonisten, ergibt sich ein locker leichtes Lesevergnügen, bei dem oft nicht klar ist, wer von beiden eigentlich das Oberwasser hat.

Jennifer Esteps „Sense of Danger” ist solide Urban-Fantasy

„Sense of Danger“ liefert eine geradlinige Story, die größtenteils recht vorhersehbar ist, aber über weite Strecken wirklich gut unterhält. Spannung, Action und eine kleine Prise Romantik sind mit eingearbeitet, also finden wir hier alles vor, was gute Urban-Fantasy braucht.

 

 

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Frau Bluhm

Geboren 1984 in Aschaffenburg als Katharina Bluhm, studierte Frau Bluhm Psychologie und wurde nach dem Studium Erzieherin. Als BUCHSZENE.DE-Kolumnistin entdeckt wurde sie wegen ihrer so sympathischen wie zutreffenden Rezensionen auf Lovelybooks.


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