Daniel Mason: Der Wintersoldat. Buchtipp | BUCHSZENE

Der junge Arzt wird 1914 in ein Lazarett in den Karpaten versetzt und verliebt sich in eine Nonne. Doch dann unterläuft Lucius, Held in Daniel Masons Roman „Der Wintersoldat“, ein schlimmer Fehler.

Daniel Masons Roman „Der Wintersoldat” spielt in der Zeit des Ersten Weltkriegs

25. Dezember 2019 | Tim Pfanner

Titelbild Der Wintersoldat

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Ein junger Mediziner verliebt sich im Krieg in eine Nonne

Lucius ist einundzwanzig Jahre alt und studiert Medizin. Im eiskalten Winter von 1914, der Erste Weltkrieg ist eben erst ausgebrochen, meldet er sich freiwillig zum Dienst. Der hochbegabte junge Mann wird in ein Behelfslazarett in den Karpaten abkommandiert. In der zur Sanitätsstation umgewidmeten Kirche trifft er auf die junge Nonne Margarete. Sie hilft dem unerfahrenen Mediziner, der noch nie mit dem Skalpell gearbeitet hat, in den harten Alltag hineinzufinden. Margarete bringt ihm alles bei und als sie die beiden verlieben, auch das. Aber wer ist Margarete wirklich?

Lucius entwickelt eine Heilmethode, die dem Traumatisierten hilft

Doch dann wird ein schwer traumatisierter Soldat ins Lazarett gebracht, der äußerlich keine Verletzungen aufweist. Er droht zu sterben an dem bislang unbekannten Krankheitsbild, das er sich durch den dauerhaften Granatenbeschuss zugezogen hat. Lucius setzt sich sehr für den Kameraden ein und tatsächlich entwickelt er eine Heilmethode, die dem Patienten hilft, wieder auf die Beine zu kommen.

Daniel Masons „Der Wintersoldat“ ist ein Roman über den Krieg und die Liebe

Allerdings kommt eines Tages ein Aushebungskommando ins Lazarett: Man will den traumatisierten Soldaten wieder an die Front schicken. In diesem Moment fällt Lucius – gegen Margaretes Rat – eine Entscheidung mit gravierenden Folgen. Daniel Mason legt mit „Der Wintersoldat“ einen berührenden Roman vor; ein Werk über den Krieg und die Liebe, über das Heilen und die Fehlbarkeit des Menschen.

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