
Thea zieht für einen Neuanfang in ihre alte Heimat, die Lüneburger Heide
Thea zieht es zurück in ihre Heimat. Mit Ende 20 hatte es sie nach Portugal verschlagen, wo sie sich ihren Lebensunterhalt zuerst in der Gastronomie, dann als Ziegenhirtin verdient hatte. Nun ist sie Mitte fünfzig, fühlt sich noch jung genug für einen Neuanfang in ihrer alten Heimat und kehrt zurück nach Deutschland, genauer gesagt in die Lüneburger Heide.
Benno bewirtschaftet einen Hof und kommt mit Theas Fröhlichkeit nicht klar
Benno führt einen Lebenshof für Tiere. Da er jedoch Geldsorgen hat, sieht er sich gezwungen, zwei Wohnungen dauerhaft zu vermieten. Das fällt dem Eigenbrötler sichtlich schwer, da er seit einem tragischen Unfall allein auf dem Hof lebt. Er hat Frau und Sohn ziehen lassen, weil er es für das Beste für die beiden hielt, zumal er auch eine Weile dem Alkohol zu sehr zugesprochen hatte. Als Benno plötzlich Ziegen in seinem Gemüse- und Kräutergarten findet, ist er nicht begeistert. Schnell stellt sich heraus, dass seine neue Mieterin Thea die Vierbeiner mitgebracht hat. Die gesellige und lebensfrohe Art dieser Frau ist ihm nicht sehr geheuer und er ahnt, dass das Zusammenleben auf dem Hof mit ihr sicherlich nicht leicht werden wird.
Nach einem Unfall landet auch die 18-jährige Julie auf dem Bauernhof
Julie ist endlich volljährig. Die junge Frau möchte in die Lieblingsstadt ihres Opilis reisen, der vor einem Jahr verstorben ist. Ihr Großvater war der Einzige, der Julie geliebt hat, so zumindest empfindet sie es. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist schwierig, denn sie ist geprägt von mütterlichen Vorwürfen und guten Ratschlägen, wodurch Julie nie ein positives Selbstwertgefühl aufgebaut hat. Nun passiert es ihr ausgerechnet bei ihrer ersten Aktion als Erwachsene, dass sie sich den Fuß verletzt und nicht weiterwandern kann. Ihre Mutter anzurufen und sich anzuhören, dass diese Julie für eine Versagerin hält und es ihr ja gleich gesagt habe, ist absolut keine Option. Als Benno durch den Wald streift, findet er das „Waldmädchen“ und bringt sie mit auf den Hof. Thea zeigt Julie mit ihrer offenen Art, was Gastfreundschaft ist und nimmt sie bei sich auf.
Als sie im Müll stöbert, stößt Thea auf ungeöffnete Briefe
Thea findet durch Zufall ungeöffnete Briefe im Papiermüll und da diese wichtig aussehen, rettet sie diese und öffnet sie. Erstaunt sieht sie, dass es sich um Mahnungen handelt. Alles in allem hat Benno etwa dreißigtausend Euro Schulden. Thea kriegt es mit der Angst zu tun. Wenn Benno den Hof verliert, verliert sie ihr neues Zuhause, dabei ist sie doch gerade erst angekommen!
Benno erwischt Thea mit den Briefen und ist gar nicht begeistert. Er muss wirklich an sich halten, diese neugierige Frau nicht vom Hof zu jagen. Doch dann gibt er sich einen Ruck und öffnet sich Thea.
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