Als Charterskipper in der Karibik erlebt man Abenteuer. Johannes Erdmann, der seinen Traum zum Beruf gemacht hat, erzählt in seinem Buch „Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen?“ lebendig davon.

In „Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen?“ erzählt Johannes Erdmann von seinem Leben als Charterskipper

3. August 2021 | Tim Pfanner

Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen?

Zwei Charterskipper und das Abenteuer ihres Lebens

Es ist der Traum eines jeden passionierten Seglers und einer jeden Seglerin: Segeln und damit Geld verdienen. Auch Johannes Erdmann und seine Frau Cati träumten diesen Traum – und machten ihn wahr. Sie lebten mehrere Jahre als Charterskipper in der Karibik. Doch was von außen betrachtet paradiesisch aussieht, hat auch seine schwierigen Seiten. In seinem Buch „Könnt ihr mal das Segel aus der Sonne nehmen“ erzählt Johannes Erdmann von ihren Abenteuern auf hoher See.

Unterwegs zwischen den Traumstränden der Bahamas

Dem Büroalltag zu entkommen und möglichst viel Zeit zwischen Traumstränden und Riffen auf den Bahamas verbringen zu können, das war das Ziel. Klar war, dass Cati und Johannes Erdmann es nur durch einen Kompromiss erreichen konnten: Sie mussten anderen ermöglichen, spannende Segelerlebnisse mit ihnen zu teilen. Gästen, die für zehn Tage viel Geld bezahlen und dafür das Paradies erleben wollen.

Reparaturen, Krankheiten und das vermaledeite Wetter

Dass dieser Lebensentwurf spannender, aufwendiger und abenteuerlicher ist als man denken würde, beweisen die vielen Geschichten, mit denen Johannes Erdmann uns fesselt: Denn der Alltag des Seglerpaars ist nicht nur geprägt von fantastischen Sonnenuntergängen, sondern auch von unerwarteten Reparaturen und nicht so einfach zu bewältigenden Krankheiten, von schlechtem Wetter und von Wind aus der falschen Richtung und Nachschubproblemen im Lebensmittelbereich. Charterskipper zu sein bedeutet zudem auch: Zwischen November und Mai keinen Tag Pause zu haben, keinen Urlaub, keine freien Tage. Ist nicht gerade Sturm angesagt, müssen die Erdmanns raus, denn ihre Gäste erwarten das von ihnen.

Die Anekdoten über ihre Mitsegler kann man oftmals kaum glauben

Gleichzeitig ist es unterhaltsam, ja oftmals sogar lustig, was Johannes Erdmann als Charterskipper erlebt. Wenn er von Menschen, die an Bord nur Karten spielen, erzählt. Von Mitseglern, die sich vom Schattenwurf des Segels gestört fühlen. Oder von solchen, die generell lieber „motoren“ anstatt zu segeln. Es ist zwar kaum zu glauben, aber leider wahr.

Heiratsanträge, Seekrankheit und schwimmende Schweine

Wer gerne am oder auf dem Wasser ist, der wird sich mit den Anekdoten der Erdmanns über Heiratsanträge, Seekrankheit und schwimmende Schweine bestens unterhalten fühlen. Und vielleicht geht es Ihnen beim Lesen auch so: Beneidet man dieses außergewöhnliche Seglerpaar im einen Moment noch für sein traumhaftes Leben, so ist man im nächsten Moment froh, dass man doch nicht jedes Abenteuer selbst erleben muss. Beim Lesen holt man sich ganz sicher keine nassen Füße – und genießt trotzdem die Schönheit der Bahamas und die herrlich verrückten Seiten des Segelns.


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