Kaiserschmarrn, Spaghetti und Bircher Müsli. Janoschs „Kinder-Kochbuch für kleine Topfgucker“ erklärt lauter leckere Gerichte, die Kinder selbst zubereiten können.

Kinder kochen gerne. Mit Janosch, Tigerente & Co. macht es doppelt Spaß

13. Juli 2022 | Jörg Steinleitner

Titelbild Kochen mit Janosch

Zum Gewinnspiel

Alle Speisen sind so zubereitet, dass sie Kindern schmecken

Was braucht man zum Kochen und wie wird’s gemacht? Janoschs „Kinder-Kochbuch für kleine Topfgucker“ präsentiert 44 Rezepte für kleine und große Köche. Alle Speisen sind so zubereitet, dass die Kinder sie gerne mögen: sieben Suppen, süße Leckereien, coole Gerichte und richtig heiße Mahlzeiten.

Vom Kaiserschmarrn über Kartoffelsalat bis zur Roten Suppe

Von der Roten Grütze über den Kaiserschmarrn zu Hoppel Poppel, Falschem Hasen, Himmel und Erde und über den Kartoffelsalat bis hin zum Eierbrot und zur Roten Suppe – in Janoschs Kinder-Kochbuch ist alles drin, was schmeckt.

Dazu gibt Janosch den Kindern wertvolle Kochtipps

Dazu gibt der freundlichste und lustigste Pädagoge der Bilderbuchwelt wertvolle Tipps: Dass man vor dem Kochen zum Beispiel die Hände waschen sollte. Dass man Butter oder Öl besser nicht in die kalte Pfanne tut. Oder auch wie man Eier „pflaumenweich“ kocht.

Wir verraten euch vier leckere Rezepte aus Janoschs Kinder-Kochbuch

Damit alle kleinen und großen Genießer sich vorstellen können, was für Köstlichkeiten Janoschs Kinder-Kochbuch für sie bereithält, stellen wir hier vier leckere Rezepte aus dem Buch vor:

 

Gugelhupf - Kochen mit Janosch

Gugelhupf

Der Gugelhupf, der Gugelhupf
schmeckt gut und macht auch satt
versichert Liesel mit dem Zupf,
die dies gedichtet hat.

Die Liesel braucht dazu:

• 200 g Mehl

• 100 g Butter

• 100 g Zucker

• 1 Päckchen Vanillezucker 100 g Magerquark

• 100 g gehackte Mandeln 1⁄4 l Milch

• 2 Eier

• 2-3 Teel. Backpulver Puderzucker zum Draufstreuen

Die Liesel lässt erstmal die Butter schmelzen, ohne sie aber zu heiß werden zu lassen. Dann stellt sie die Napfkuchenform bereit und bemalt sie von innen mit etwas geschmolzener Butter. Dazu nimmt sie den Backpinsel. Und dann fängt die eigentliche Arbeit an: Den Quark, die Milch und die geschmolzene Butter quirlt sie mit dem Elektromixer durcheinander und rührt vorsichtig nach und nach das Mehl und das Backpulver hinein. Dann schlägt sie die beiden Eier, den Zucker, den Vanillezucker und zuletzt die gehackten Mandeln dazu. Alles wird ordentlich durchgewalkt, in die Napfkuchenform gefüllt und etwa 1 Stunde bei mittlerer Backofentemperatur gebacken.

Nun lässt die Liesel die Form mit dem Gugelhopf etwas abkühlen, stürzt die Form auf einen großen flachen Teller, nimmt die Form herunter und bestreut den Gugelhopf mit Puderzucker als hätte es geschneit. Eigentlich sollte sie mit dem Anschneiden warten, bis der Gugelhopf ganz abgekühlt ist. Aber Liesel weiß, dass er besonders gut schmeckt, wenn er noch ganz etwas warm ist.

 

Erdbeerquark - Kochen mit Janosch

Erdbeerquark

Erdbeerquark ist eine leckere Nachspeise und in der Erdbeerzeit ganz leicht zu machen.

Wie nehmen:

• 1 Paket (250 g) Quark

• 50 g Zucker

• 1 Päckchen Vanillezucker

• 1 Eigelb

• 1 Tasse Milch

• 250 g frische Erdbeeren

Zuerst werden die Erdbeeren gewaschen, dann geputzt und je nach Größe in 4 oder 6 Teile geschnitten. Als nächstes trennen wir das Eigelb vom Eiweiß, geben den Quark, den Zucker, den Vanillezucker, das Eigelb, die Milch und die zerkleinerten Erdbeeren in den Elektromixer und mischen alles kräftig durcheinander bis es schaumig wird, – fertig. Statt Erdbeeren könnt ihr natürlich auch andere Früchte nehmen, zum Beispiel entkernte Kirschen, Himbeeren oder Johannisbeeren; bei den Johannisbeeren solltet ihr aber mindestens 50 g Zucker mehr nehmen.

 

Spaghetti - Kochen mit Janosch

Spaghetti mit roter Fleischsoße

Noch nie habe ich jemanden getroffen, der keine Spaghetti mochte. Obwohl es schwierig ist, mit dem Löffel so viele Spaghetti auf die Gabel zu wickeln, wie in den weit geöffneten Mund passen. Und obwohl man jedes Mal Soßenflecke auf die Tischdecke und auf die Jacke macht. Spaghetti sind eben eine allgemeine Lieblingsspeise. Aber eins ist verboten: die Nudeln in ihrer ganzen Länge reinzulutschen, sodass die Leute am Tisch die Augen abwenden und sich die Ohren zuhalten – auch wenn das ganz prima geht.
Wir kochen die Spaghetti heute mit der Lieblings-Soße.

Und dazu brauchen wir:

• 500 g Spaghetti

• 400 g Rinderhack

• 1 Zwiebel

• 1 Knoblauchzehe

• 1 Esslöffel Olivenöl

• 2 kleine Döschen Tomatenmark

• 100 g Sahne

• 1 Teelöffel Zucker

• 150 g geriebenen Parmesan

• 1 Stiel Petersilie

• 1 Stiel Dill

• 4 Stiel Schnittlauch

• Ein paar Blätter Basilikum oder

• 2 Teelöffel italienischer Kräutermischung

Die Spaghetti werden in 3 L Salzwasser so lange gekocht, wie auf der Packung steht.

Inzwischen schälen und würfeln wir die Zwiebel und stellen einen mittelgroßen Topf auf eine mittelheiße Herdplatte, tun das Olivenöl, das Hackfleisch, die Zwiebelwürfel, den Zucker sowie etwas Pfeffer und ½ Teelöffel Salz hinein und rühren das schon mal mit einem Holzlöffel durcheinander. Jetzt entleeren wir die beiden Döschen Tomatenmark dazu; die in den Dosen hängen gebliebenen Reste können wir mit etwas Wasser auflösen und nachkippen. Unter Rühren mit dem Holzlöffel gießen wir die Sahne nach und erhitzen die Soße langsam bis zum Aufkochen.

Nachdem wir die Gewürze gewaschen haben, schneiden, hacken oder wiegen wir sie klein und geben sie in die Soße, die nach dem Aufkochen fertig ist.

Wenn die Spaghetti gar sind, gießen wir sie ab durch ein Sieb, tun sie in eine Schüssel und legen die Butter zum Schmelzen obendrauf. Sie verteilt sich ziemlich von selbst. Die Soße kommt in eine Schüssel oder direkt im Kochtopf auf den Tisch. Falls der Parmesan nicht gerieben ist, kann das jeder über seinem Teller mit der Küchenreibe selbst besorgen. Aber besser, man erledigt das vorher.

 

Bircher Müsli - Kochen mit Janosch

Bircher Müsli

Keine Angst, das Müsli ist kein Mäuschen oder Mäuslein, sondern ein kleines Mus. Mitten im Schweizer Hochgebirge hat ein berühmter Gesundmacher, der Doktor Bircher, sich das zum Frühstück ausgedacht. Man muss es schon am Abend vorbereiten. Echt cool.

Wir brauchen pro Person:

• 1 Esslöffel Haferflocken
• 3 Esslöffel Wasser
• 1 großen Apfel
• 1 Zitrone
• 1 Esslöffel Sahne
• 1 Esslöffel Honig
• 1 Esslöffel geriebene Nüsse oder Mandeln

Die Haferflocken werden abends im Wasser eingeweicht. Dann legen wir alles andere bereit, damit wir am nächsten Morgen nicht lange suchen brauchen. Wir müssen dann nämlich: die Zitrone durchschneiden und den Saft auf die Haferflocken quetschen, den Apfel waschen, mitsamt Schale und Kerngehäuse auf der Küchenreibe raspeln und zu den Haferflocken schütten, auch die geriebenen Nüsse, die Sahne und den Honig dazutun, alles durcheinander rühren und dann verspeisen. Das ist erfrischend und nahrhaft. Wenn wir damit den Tag anfangen, kann uns nichts in die Knie zwingen.

 

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