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Holt uns die Vergangenheit ein oder bestimmt die Zukunft unser Leben? Dieser Frage müssen sich die Helden der Fantasy- und SciFi-Empfehlungen der Graff-Experten im März stellen. In „Das Buch der verborgenen Dinge“ von Francesco Dimitri werden Fabio und seine Freunde vom dunklen Geheimnis ihrer Jugend verfolgt, während der Soldatenpriester Tomas Piety in Peter McLeans „Priest of Bones“ einem üblen Machtkampf verfällt. Die Autorinnen Sarah Archer und Lina Frisch nehmen uns in „The Plus One“ und „Falling Skye“ mit in die Zukunft – hier sind Roboter mehr als lebensecht und die Gläsernen Nationen bestimmen über das Schicksal jedes Menschen.

Ein seltsam verlassenes Haus und ein Geheimnis, das nie ans Tageslicht kam
Fabio, Mauro, Tony und Arturo sind Freunde und haben nach dem Ende ihrer Schulzeit einen Pakt geschlossen: Jedes Jahr zur gleichen Zeit werden sie sich in Casalfranco – dem Ort, an dem sie alle geboren und aufgewachsen sind – treffen. Seit Jahren halten die vier das Versprechen ein, obwohl sie Casalfranco den Rücken gekehrt und sich ein neues Leben aufgebaut haben.
Doch dieses Jahr ist etwas anders: Arturo erscheint nicht. Sein Haus wirkt verlassen und Gerüchte machen die Runde. Hat sein Verschwinden etwas mit dem Vorfall vor einigen Jahren zu tun? Und welche Rolle spielt der mysteriöse Olivenhain, in dem all das damals seinen Anfang nahm? Im Buch blättern
Warum mir der Roman gefällt:
„Das Buch der verborgenen Dinge“ ist ein grandioser Dark-Mystery-Roman, der mich von Anfang an fasziniert hat. Die Spannung wird raffiniert gesteigert, sodass man sich schon bald als Teil der Geschichte fühlt und in die mysteriösen und teils schaurigen Abgründe hineingezogen wird. Ein Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte und das mir den einen oder anderen Schauer über den Rücken gejagt hat.
Francesco Dimitri Das Buch der verborgenen Dinge, ISBN 978-3-453-32035-2, 432 Seiten, € 14,99, Heyne. Bei Graff bestellen

Eine junge Roboteringenieurin baut sich einen makellosen Mr. Right
Kelly ist 29 Jahre alt, Wissenschaftlerin in einer Firma, die menschenähnliche Roboter entwickelt, begabt, schlau, aber in den Augen ihrer Familie schon viel zu lange Single. Weil Kellys kleine Schwester in Hochzeitsvorbereitungen steckt und bei Kelly noch immer kein Mann in Sicht ist, versucht ihre Mutter, die auch die Hochzeitsplanerin ist, sie zu verkuppeln. Das Ergebnis sind schlechte Dates, steigender Druck und wachsende Unzufriedenheit. Um nicht allein auf der Hochzeit ihrer Schwester erscheinen zu müssen, versucht Kelly ihrem Glück etwas auf die Sprünge zu helfen: Heimlich baut sie sich den Roboter Ethan. Er sieht aus wie ein Calvin-Klein-Model, ist intelligent, humorvoll und wirkt absolut menschlich. Ethan zieht alle Menschen in seinen Bann. Kellys Mutter ist hin und weg und die Hochzeit so gut wie gerettet. Außerdem hat Kelly das Gefühl in Ethans Nähe endlich sie selbst sein zu können. Sie hat Spaß, probiert Neues aus und verliebt sich in ihn. Aber kann man einen Roboter wirklich lieben? Und wie lange lässt sich ein Lüge aufrechterhalten, ohne dass man sich in ihr verstrickt? Im Buch blättern
Warum mir der Roman gefällt:
Sarah Archer hat mich mit ihrem Debütroman sehr gut unterhalten. Kelly ist eine spannende Protagonistin, die Stück für Stück zu sich selbst findet. Sie ist schlau, gut in ihrem Job und eher auf Zahlen und Perfektionismus getrimmt. Durch Ethan wird ihr Leben ein bisschen bunter. Es macht Spaß, Kelly dabei zu begleiten. Auch das Thema „Roboter“ wird in diesem



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