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Hallo liebe Leser*innen,
Wieder starten wir in ein neues Jahr! Routine, denkt der eine. Gruselig wie schnell die Zeit vergeht die andere. Kaum zu glauben. Vor 50 Jahren erschien erstmals Michael Endes „Momo“. Der Klassiker lässt viele nostalgisch werden. Auch wenn der große Schriftsteller leider schon von uns gegangen ist, so hinterlässt er mit seinen Werken eine große Inspiration für Autorinnen und Leser. Etwas, das er mit Lewis Carroll gemeinsam hat, der mit seinen Romanen „Alice im Wunderland“ und „Alice im Spiegelland“ die Nonsens- und Fantasy-Literatur maßgeblich prägte. Im Januar dieses Jahres bestreiten wir seinen 100. Todestag.
In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Start in das Jahr 2023 – haltet die Ohren steif!

Du meinst Leviathan und Belial? – Das sind Gottes Monster!
Schon immer gab es Menschen, die anders waren. Und wie selbstverständlich wurden diese auch regelmäßig aus der Gesellschaft ausgeschlossen oder entfernt. Alice Quicke und ihr Partner Coulton gehören eher zu denen, die diesen Ausgestoßenen helfen wollen. Die beiden suchen auf der ganzen Welt nach ihnen, um sie zu retten und in Sicherheit zu bringen. Allerdings stoßen sie auf Widerstände: Weder heißt die Gesellschaft ihr Handeln gut, noch der ominöse andere Detektiv, der seinerseits versucht diese außergewöhnlichen Wesen für sich zu nutzen. Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Ein brachiales Buch! Brachial ehrlich, denn es zeigt wie in Gesellschaften mit nicht passenden Individuen umgegangen wurde und noch wird. Brachial detailliert, da 800 Seiten für sich sprechen und Längen im Wortschatz von J.M. Miro nicht vorzukommen scheinen – und dann ist dies nur der erste Teil! „Ganz gewöhnliche Monster“ ist ein Roman, der uns durch die Wirrungen des 19. Jahrhunderts leitet und sehr coole Charaktere zeigt, die nicht einfach in Gut und Böse zu kategorisieren sind.
J. M. Miro Ganz gewöhnliche Monster
ISBN 978-3-453-32232-5, 800 Seiten, € 24,00 Heyne Hier bestellen

Tade Thompson gehört zur jungen internationalen Science-Fiction-Elite
Nach zehn Jahren interstellarem Schlaf wacht Captain Michelle Campion im Lagos-System auf, um ihre noch schlafenden Passagiere in der Kolonie Bloodroot „an Land“ zu bringen. Doch sind nicht mehr alle der 1.000 Schlafenden am Leben, die KI an Bord verhält sich irgendwie seltsam und sie wird von einem Wolf angegriffen – mitten im All! Michelle setzt kurzerhand einen Notruf ab und Bloodroot fliegt den zurzeit beurlaubten Ermittler Fin ein, um der Sache nachzugehen. Gemeinsam mit dessen künstlichem Partner Sola schicken die beiden sich an, das Geheimnis der Toten zu lüften … Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Spätestens seit der vielfach ausgezeichneten Rosewater-Trilogie gehört Tade Thompson zur Top-Riege der jungen internationalen Science-Fiction-Autor*innen. In diesem von Edgar Allan Poes „Morde in der Rue Morgue“ inspirierten Krimi-Thriller zeigt er wieder mal sein ganzes Können und kombiniert einen packenden Plot mit eigensinnigen Charakteren in einer erstklassig recherchierten Raumschiffumgebung. Macht richtig Laune!
Tade Thompson Fern vom Licht des Himmels
ISBN 978-3-96509-059-0, 384 Seiten, € 20,00 Golkonda Hier bestellen

Was würdest du tun, wenn du wüsstest wie lange du noch zu leben hast?
Vor der Haustür jedes volljährigen Menschen stehen eines Tages plötzlich kleine Holzboxen. Unscheinbar und augenscheinlich harmlos. In jeder von ihnen liegt ein Faden Schnürband. Dieser Faden soll zeigen wie lange der Adressat der Box noch zu leben hat. Was zunächst wirkt wie ein raffinierter und grausamer Scherz, stellt sich sehr bald als Realität heraus. Die Gesellschaft wird gespalten in sogenannte „Langfäden“ und „Kurzfäden“. Doch wie reagiert jemand auf die Nachricht ein Lang- oder Kurzfaden zu sein? Wie reagiert jemand auf die Nachricht, dass ihm nur noch wenige Monate oder Jahre bleiben? Welche Perspektiven tun sich auf, wenn man weiß, man hat noch 60 Jahre zu leben? Wie soll man damit umgehen, wenn der Person, die man liebt, nur noch wenig Zeit bleibt und einem selbst noch so viel? Der Leser begleitet verschiedene Charaktere durch eine Odyssee von Gefühlen und Ängsten, geschürt durch die Gesellschaft und dem Wunsch zu leben. Blick ins Buch


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