Monika Feth: Die Julibraut. Die Erdbeerpflücker | BUCHSZENE

Merkwürdige Unfälle erschüttern Jettes Bauernhof-WG. Auch bekommt sie plötzlich Botschaften, die ihr Angst machen. Wer steckt dahinter? Monika Feths 8. und finaler Band der gefeierten Jugendserie.

Mit „Die Julibraut” schließt Monika Feth ihre geniale „Erdbeerpflücker“-Serie ab

30. März 2020 | Frau Bluhm

Titelbild Die Julibraut

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Frau Bluhm liest „Die Julibraut”: 5 von 5 Blu(h)men

5 Blumen Frau Bluhm liest


Der einzige mögliche Täter ist Jettes Ex, aber der sitzt im Gefängnis

Eigentlich läuft alles gut auf dem beschaulichen WG-Bauernhof von Jette, Merle und Co. Doch plötzlich ereignet sich eine Reihe scheinbar unzusammenhängender und zufälliger Unfälle. Und schließlich erhält Jette auch noch merkwürdige Botschaften, die ihr Angst machen. Der einzige, der für diese Handlungen ein Motiv hätte, ist Jettes Exfreund Georg Taban, der „Erdbeerpflücker“, der Jette vor drei Jahren fast getötet hat. Aber Georg Taban sitzt im Gefängnis und kann daher nicht verantwortlich sein. Oder doch? Die Polizei jedenfalls nimmt Jettes Befürchtungen nicht ernst. Monika Feths Heldin aber weiß: Die Gefahr ist ganz real!

Mit „Die Julibraut“ beendet Monika Feht ihre Jugendthriller-Serie

Unfassbare 17 Jahre ist es her, dass Monika Feth ihre Jugendthriller-Serie mit dem „Erdbeerpflücker“ begann. Seither ist Jette, die Hauptfigur der Reihe, zwar nur um drei Jahre und acht Bücher gealtert, ich selbst bin jedoch in der Zwischenzeit erwachsen geworden. Diese Tatsachen tun der Spannung und dem Lesevergnügen allerdings überhaupt keinen Abbruch. Ich habe im Laufe der Jahre jedes Buch der Reihe mit Spannung erwartet und mit Freude gelesen. Nun bringt Monika Feth mit „Die Julibraut“ die Geschichte zum Abschluss – und sie hätte keinen schöneren und stimmigeren roten Faden durch ihr Werk ziehen können.

Spannende Serie über junge Leute, die immer wieder in Verbrechen geraten

„Die Julibraut“ ist genauso spannend und gut aufgebaut wie alle anderen Teile der Serie. Man könnte sich jetzt natürlich darüber streiten, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine kleine Gruppe junger Leute immer wieder rein zufällig in Verbrechen hineingezogen wird, man sollt solche Überlegungen aber vielleicht einfach lassen. Miss Marple hat auch über Gebühr ihre Nase in Verbrechen gesteckt und wer hätte sich jemals dran gestört?

Monika Feth erzählt aus zwei Perspektiven – Täter und Opfer

Mit der Handlung, die Monika Feth aus zwei Sichtweisen erzählt, lässt sie uns, genau wie beim ersten Thriller der Reihe, sowohl in den Kopf des Opfers, als auch des Täters blicken und bettet damit ihre gesamte Erzählung, über acht Bücher hinweg in eine stimmige Handlungsklammer ein.

Als Einstieg empfiehlt es sich, „Die Erdbeerpflücker“ zu lesen

Wer die Serie um Jette und ihre Freunde nicht kennt, dem empfehle ich zumindest den „Erdbeerpflücker“ zu lesen, um, so wie ich, vollkommen in der spannenden Handlung versinken zu können. Höchstwahrscheinlich werdet ihr anschließend sowieso alle acht Bücher lesen wollen.

Eine Ära geht zu Ende – aber der Schluss ist einmal mehr fulminant

Fazit: Eine Ära geht zu Ende, was natürlich immer einen melancholischen Beigeschmack hinterlässt. Doch das Ende kommt hier auf so fulminante Weise, dass man gut seinen Frieden damit machen kann. Danke, Monika Feth, für spannende 17 Jahre!

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Frau Bluhm

Geboren 1984 in Aschaffenburg als Katharina Bluhm, studierte Frau Bluhm Psychologie und wurde nach dem Studium Erzieherin. Als BUCHSZENE.DE-Kolumnistin entdeckt wurde sie wegen ihrer so sympathischen wie zutreffenden Rezensionen auf Lovelybooks.


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