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Trivialliteratur

„Abstoßendste Trivialliteratur zu besprechen kann nützlich sein. Wie Stuhlganganalyse.“ – Marcel Reich-Ranicki

Trivialliteratur oder auch bekannt als Heile-Welt-Literatur

Trivialliteratur stellt im Dreischichtenmodell neben Hoch- und Unterhaltungsliteratur die untere Ebene dar. Mit dem Begriff, lateinisch „trivialis“, ist „gewöhnlich“ gemeint. Gedanken, Bemerkungen, Worte, Weisheiten oder Thesen ohne Ideengehalt bezeichnet man deshalb auch als „trivial“.

Im Gegensatz zu den anderen zwei Formen literarischer Texte wird Trivialliteratur als allgemein verständlich und leicht zu erfassen gewertet. Man kann auch von Schemaliteratur, Massenliteratur oder Paraliteratur sprechen, weil Trivialliteratur in der Regel große Themen behandelt, wie z. B. Liebe, Tod, Abenteuer, Verbrechen, Familie oder Krieg.

Dabei wird die Verständlichkeit und Emotionalität der Sprache so strukturiert, dass eine möglichst große Leserschaft angesprochen wird. Es werden z. B. Gut und Böse deutlich vermittelt sowie vorgeprägte Denkweisen, Erfahrungen und Erwartungen bedient. Man kann deshalb auch von Heile-Welt-Literatur sprechen, während man bei Hochliteratur von kritischer Literatur spricht.

Zur Trivialliteratur zählen u. a. diese Genres, Werke und Autoren:

Die Bücher von Charlotte Link sind Unterhaltung fürs Massenpublikum mit trivialen Elementen, jedoch zählen sie aufgrund der erzählerischen Kunst nicht eindeutig zur Trivialliteratur.

Mehr über Trivialliteratur und den zwei anderen Literaturebenen des Dreischichtenmodells:

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