Milena Moser erzählt von den Wendepunkten des Lebens
Jeder kennt Situationen, in denen er sich entscheiden muss. Und die Frage: Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich mich anders entschieden hätte? So ergeht es auch Helen, allerdings ermöglicht es Milena Moser ihrer Protagonistin, „Mehr als ein Leben“ zu leben.Helen muss sich schon als kleines Mädchen allein durchschlagen
Helens Kindheit verläuft keineswegs unbeschwert. Die Trennung von Helens Vater Luc verarbeitet die Mutter vornehmlich mit Alkohol. Luc kümmert sich zwar hin und wieder um seine Tochter, doch überwiegend ist er auf seinen Job und seine Freundinnen konzentriert. So lernt Helen schon früh, sich allein für den Kindergarten fertig zu machen und die Ausbrüche der Mutter vor den Nachbarn zu vertuschen. Glücklicherweise findet sie im Nachbarsjungen Frank einen Freund, der ihre Hand hält und sein Lunchpaket mit ihr teilt.Milena Mosers Roman bietet zwei verschiedene Schlüsse an
Als Luc eines Tages das Sorgerecht für sich beansprucht, wird das zehnjährige Mädchen vor eine tiefgreifende Entscheidung zwischen Vater und Mutter gestellt. Wie wird diese Entscheidung den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen? Wird sie in Europa bleiben oder nach Amerika gehen? Wird sie die Verantwortung oder die Freiheit wählen? Die Autorin erzählt zwei mögliche Versionen von Helens Leben.Eine Sandkastenliebe und eine Schuld, die das Familienglück belastet
Mehr als ein Leben
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