In ihrem Roman „Mehr als ein Leben“ kreist Milena Moser um die Frage, wie wegweisende Entscheidungen den Lauf des Lebens verändern können.

Milena Mosers „Mehr als ein Leben“ startet ein interessantes literarisches Gedankenspiel

15. Juni 2022 | Redaktion

Titelbild mehr als ein Leben

Milena Moser erzählt von den Wendepunkten des Lebens

Jeder kennt Situationen, in denen er sich entscheiden muss. Und die Frage: Wie wäre mein Leben verlaufen, wenn ich mich anders entschieden hätte? So ergeht es auch Helen, allerdings ermöglicht es Milena Moser ihrer Protagonistin, „Mehr als ein Leben“ zu leben.

Helen muss sich schon als kleines Mädchen allein durchschlagen

Helens Kindheit verläuft keineswegs unbeschwert. Die Trennung von Helens Vater Luc verarbeitet die Mutter vornehmlich mit Alkohol. Luc kümmert sich zwar hin und wieder um seine Tochter, doch überwiegend ist er auf seinen Job und seine Freundinnen konzentriert. So lernt Helen schon früh, sich allein für den Kindergarten fertig zu machen und die Ausbrüche der Mutter vor den Nachbarn zu vertuschen. Glücklicherweise findet sie im Nachbarsjungen Frank einen Freund, der ihre Hand hält und sein Lunchpaket mit ihr teilt.

Milena Mosers Roman bietet zwei verschiedene Schlüsse an

Als Luc eines Tages das Sorgerecht für sich beansprucht, wird das zehnjährige Mädchen vor eine tiefgreifende Entscheidung zwischen Vater und Mutter gestellt. Wie wird diese Entscheidung den weiteren Verlauf ihres Lebens bestimmen? Wird sie in Europa bleiben oder nach Amerika gehen? Wird sie die Verantwortung oder die Freiheit wählen? Die Autorin erzählt zwei mögliche Versionen von Helens Leben.

Eine Sandkastenliebe und eine Schuld, die das Familienglück belastet

Als Elaine heiratet Helen ihre Sandkastenliebe Frank und bekommt Kinder mit ihm. Jedoch ist sie mit einer Schuld belastet, die das Familienglück trübt. Als Luna will Helen einfach nur weg, frei und unabhängig sein, sich erproben – und geht als Au-pair in die USA. Auf beiden Wegen wird sie mit den Ecken und Kanten des Lebens konfrontiert.

„Mehr als ein Leben“ wirft tiefgreifende Fragen auf

Milena Mosers tiefgehender Roman wirft auch die Frage nach Identität auf und danach, inwieweit wir angesichts unserer Prägungen unser Glück tatsächlich in die Hand nehmen können. Eine spezifische Botschaft möchte die Autorin nicht vermitteln: „Ich erzähle eine Geschichte und hoffe, dass sie berührt und verzaubert.“ Das tut sie.

 

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