Hiltrud Baier: Helle Tage, helle Nächte. Buchtipp | BUCHSZENE

Home >> Buchempfehlungen für Ihr Leseglück >> Belletristik >> Romane und Erzählungen >>

Hiltrud Baiers Roman „Helle Tage, helle Nächte“ in der Buchvorstellung

Titelbild Helle Tage helle Nächte

© Finding Focus Photography shutterstock-ID:1031186317

19. November 2018 | Martina Darga | Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten


Mit ihrem Roman „Helle Tage, helle Nächte“ hat Hiltrud Baier eine so berührende deutsch-schwedische Familiengeschichte geschrieben, wie es nur eine Frau kann, die in beiden Welten zuhause ist.


Wo sich der Mensch auf das Wesentliche besinnt und sein Herz öffnet …

Es gibt sie noch, die unermessliche Weite und Schönheit der Natur, in der wohltuende Stille und Langsamkeit lebendig sind. Wo sich der Mensch auf das Wesentliche besinnen und sein Herz sich öffnen kann. Die Autorin Hiltrud Baier hat dies in Lappland gefunden.

„Helle Tage, helle Nächte“ erzählt von zwei Frauen und ihrer Entscheidung

Dorthin ist sie schon vor Jahren ausgewandert. Nun bringt sie den hohen Norden Schwedens nach Deutschland – und mit ihm eine gefühlvolle, ruhige Familiengeschichte, die man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. „Helle Tage, helle Nächte“ erzählt von zwei ungleichen Frauen und einer Entscheidung, die alles für immer verändern wird.

Anna hat Lungenkrebs im Endstadium – aber sie will noch nach Lappland

Es ist Frühling und die Kirschbäume blühen. Anna Albinger lebt in einer Kleinstadt am Fuß der Schwäbischen Alb. Als sie erfährt, dass sie an Lungenkrebs im Endstadium leidet, wird ihr bewusst, dass es für manche Dinge bald zu spät sein wird. Um mit einer alten Lüge in ihrem Leben aufzuräumen, schreibt sie schweren Herzens einen langen Brief und bittet ihre Nichte Frederike, ihn für sie nach Lappland zu bringen.

Hiltrud Baier schickt ihre Protagonistinnen in den menschenleeren Norden

Frisch geschieden, ist Frederike zwar auf der Suche nach einem Neuanfang, eine Reise nach Lappland hat sie sich darunter allerdings nicht vorgestellt. Doch um ihrer Tante den Wunsch zu erfüllen, bricht sie in den menschenleeren Norden auf – auf der Suche nach einem gewissen Petter Svakko, an den der geheimnisumwitterte Brief adressiert ist. Ihr Leben in Deutschland ist hektisch, stets durchgetaktet.

Ruhe, Zeitlosigkeit und eine wunderschöne Landschaft

Nun reist Frederike, allein auf sich gestellt, durch die Bergwelt Lapplands. Immer mehr wird sie von der Ruhe und Zeitlosigkeit der wunderschönen Landschaft in den Bann gezogen und findet dort schließlich mehr, als sie jemals erwartet hätte.

Mehr zur Rubrik
Susanne Fritz‘ Roman „Wie kommt der Krieg ins Kind“ in der Buchempfehlung
Titelbild Wie kommt der Krieg ins Kind

Gegenwartsliteratur | 5. November 2018 | Martina Darga

In ihrem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman „Wie kommt der Krieg ins Kind“, begibt sich Susanne Fritz auf die Suche nach ihrer Mutter als gefangenes Kind. Ein persönliches, eindrückliches Werk.

Thomas Raabs Kriminalroman „Walter muss weg – Frau Huber ermittelt“ im Bestseller-Check
Titelbild Walter muss weg

Bestseller-Check Gegenwartsliteratur | 2. November 2018 | Jörg Steinleitner

Frau Huber hat sich über den Tod ihres Mannes gefreut. Die Ehe war nix. Aber dann poltert bei der Beerdigung eine falsche Leiche aus dem Sarg. Thomas Raabs „Walter muss weg“ im Bestseller-Check.

Paulo Coelhos autobiografischer Roman „Hippie“ in der Buchvorstellung
Titelbild Hippie

Gegenwartsliteratur | 15. Oktober 2018 | Bernhard Berkmann

Eine spannende Suche nach Identität und Werten, eine große Liebe und ein Road-Trip nach Nepal. Paulo Coelho erzählt in „Hippie“ aus seinem Leben: Wie er unsterblich verliebt im Magic Bus um die Welt fuhr.

Diese Satire ist kein Spaß, sondern bitterer Ernst
Timur Vermes‘ Flüchtlingsroman „Die Hungrigen und die Satten“ im Bestseller-Check
Titelbild Die Hungrigen und die Satten

Bestseller-Check Gegenwartsliteratur | 7. Oktober 2018 | Jörg Steinleitner

In „Die Hungrigen und die Satten“ lässt Timur Vermes 400.000 Flüchtlinge von Afrika zu Fuß nach Europa gehen. Eine Satire, die der Verlogenheit unserer Zeit so nahekommt, dass es nur noch weh tut.