M. Hofmann, H. Lydtin: Bayerisches Kochbuch | BUCHSZENE

Vielen gilt es mit seinen 1.700 Rezepten und zahllosen Kochtechniken als Bibel der Küche. Kein Wunder: Ursprünglich war das „Bayerische Kochbuch“ ein Lehrbuch für Hauswirtschafterinnen. Heute ist es Kult.

Das „Bayerische Kochbuch“ kredenzt Feines zu Ostern und fürs ganze Jahr

3. April 2020 | Tim Pfanner

Bayerisches Kochbuch

Maria Hofmann und Helmut Lydtin

Bayerisches Kochbuch

ISBN 978-3-920105-04-8

943 Seiten | € 25,00

Birken-Verlag

An Gründonnerstag kommt in Bayern etwas Einfaches auf den Tisch

Bayern ist ein Bundesland, dessen Bürger seine Traditionen mit besonderer Liebe und Intensität zelebrieren. Gerade an Ostern ist dies in vielerlei Hinsicht zu spüren und – was Küche und Backofen angeht – auch zu erschnuppern. So kommt in Bayern am Gründonnerstag gerne Grünes wie eine Kräutersuppe auf den Tisch. Der Tag erinnert an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern.

Fisch am Karfreitag, Backen am Karsamstag und sonntags etwas Besonderes

Am Karfreitag, dem Tag von Jesu Kreuzigung, isst man in vielen bayerischen Familien Fisch. Die kulinarische Palette reicht vom deftigen Kabeljau bis zu Forelle und Saibling, vom Zander bis zur Dorade. Der Karsamstag dient der Vorbereitung des Ostersonntags. In traditionellen bayerischen Familien duftet es im ganzen Haus nach verschiedenstem Gebäck. Vom Osterlamm aus Biskuitteig bis zum Osterzopf oder Osterbrot aus Hefeteig entstehen einfache, aber dafür umso leckerere Süßwaren. Ein besonderes Festessen erwartet die bayerischen Genießer am Ostersonntag: An diesem Festtag ist das Osterlamm – gerne als Braten zubereitet – das beliebteste Gericht.

Wieso das „Bayerische Kochbuch“ in jede Küche gehört

Die wichtigsten all dieser Feinschmeckereien finden sich im „Bayerischen Kochbuch“. Es ist das Kochbuch für alle, die die bayerische Küche lieben. Und zwar seit Generationen. Auch in seiner 56. Auflage bietet es alles, was das Kochen ausmacht: eine Fülle an Rezepten, Erklärungen zu Kochtechniken, Warenkunde, Einkauf, Vorratshaltung und gesunder Ernährung sowie viele erprobte Tipps und Tricks.

Maria Hofmann machte das Standardwerk allen zugänglich

Das „Bayerische Kochbuch“ ist ein echtes Standardwerk. Vor den 1930er Jahren  vermittelte es jungen Frauen das Koch- und Küchenwissen, das sie brauchten, um nach ihrer Heirat im Haushalt bestehen zu können. Mit der Überarbeitung durch Maria Hofmann wurde das einstige Hauswirtschaftslehrbuch als „das Große Blaue“ jedem zugänglich.

Grundlegende Küchentechniken werden kompetent erklärt

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen von Fertigprodukten wegkommen und möglichst viel selbst zubereiten möchten, ist dieses Kochbuch besonders wertvoll: Wie stellt man eigentlich eine Kraftbrühe oder eine leckere Sauce her? Wie kocht man Obst oder Gemüse ein? Welche Techniken der Haltbarmachung gibt es? All diese Fragen beantwortet das „Bayerische Kochbuch“ kompetent und in der genau richtigen Länge. Obendrein liefert es 1.700 Rezepte, mit denen man nicht nur an Ostern viele Menschen glücklich macht, sondern das ganze Jahr.

Rezepte aus dem Buch

Osterzopf Bayerisches KochbuchOsterbrot Bayerisches KochbuchForelle Bayerisches KochbuchLammbraten Bayerisches Kochbuch

Über Maria Hofmann und Helmut Lydtin

Maria Hofmann und Helmut Lydtin

Die 1904 geborene Maria Hofmann war als Hauswirtschaftslehrerin in Miesbach tätig. Sie überarbeitete das …


Zur Biografie von Maria Hofmann und Helmut Lydtin



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