Tony Parsons „Wer Furcht sät“. Buchvorstellung| buchSZENE

In Tony Parsons‘ „Wer Furcht sät“ jagt Detective Max Wolfe den Club der Henker. Was im 3. Band der Reihe noch passiert.

Im 3. Band der Reihe jagt Detective Max Wolfe den Club der Henker

10. Januar 2017 | Annette Wild

Tony Parsons

Wer Furcht sät

ISBN 978-3-404-17442-3

319 Seiten | € 15,00

Bastei Lübbe

„Wer Furcht sät“ ist nach „Mit Zorn sie zu strafen“ (Band 2) und „Dein finsteres Herz“ (Band 1) der dritte Fall um den jungen Ermittler Max Wolfe. Auch mit diesem neuen London-Krimi entführt Tony Parsons tief in die Katakomben der Metropole – und mitten hinein in die dunkle Seele ihrer Bewohner. Detective Max Wolfe garantiert Gänsehautmomente. Ein London-Buch, das es in sich hat.

„Da runter“, sagte der Mann. „Ich habe Frau und Kinder.“ „Dafür ist es jetzt zu spät.“ Die Rasierklinge drückte fester auf Mahmuds Lid, und er spürte, wie sein Augapfel sich bewegte, ein widerliches Wegrollen, als zuckte das Auge vor der Schneide zurück.“
Es ist eine Bürgerwehr, die in Tony Parsons‘ London-Krimi Jagd auf böse Menschen macht. Der Club der Henker hat sich auf Pädophile, Mörder und Hassprediger spezialisiert. Er fängt und erhängt sie. Für Detective Max Wolfe beginnen mit diesen Fällen von Lynchjustiz die bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Detective Max Wolfes Spurensuche führt tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe der Ermittler den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist.

Nach „Dein finsteres Herz“, dem von der Presse frenetisch gefeierten Krimidebüt des britischen Journalisten und Romanautors Tony Parsons, und Band 2 „Mit Zorn sie zu strafen“, ist „Wer Furcht säht“ nun der dritte Fall für Detective Max Wolfe. Der junge Londoner Ermittler, der eine Schwäche für Hunde und starken Kaffee hat, ist ein einsamer Wolf: Seine Frau ist tot und er kämpft als alleinerziehender Vater einer Tochter gegen Depressionen. Ein zutiefst menschlicher Kommissar. Der ebenso toughe wie sympathische Hitzkopf lässt sich oft von seinen Instinkten leiten, macht auch mal Fehler und eckt an.
„Wer Furcht säht“ ist bis zur letzten Zeile spannende Unterhaltung – ein klassischer, aber vielschichtiger Who-done-it-Krimi mit viel Action, ein London Buch voller falscher Fährten und überraschender Wendungen.

In diesem Beitrag geht es um:
Tony Parsons

Seine Karriere begann er als Musikkritiker. Heute ist Tony Parsons, Jahrgang 1953, einer der erfolgreichsten Kolumnisten und Fernsehjournalisten Großbritanniens.


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