Wer in diesem Fantasy-Kosmos erwachsen werden will, muss einen gefährlichen Lauf durch vier Reiche überleben. Dana Müller-Braun schickt in „The Run – Die Prüfung der Götter“ die 18-jährige Sari ins Rennen.

Dana Müller-Brauns „The Run – Die Prüfung der Götter“ zählt zum Genre der Romantasy

17. Mai 2021 | Johanna Wimmer

Titelbild The Run - Die Prüfung der Götter

Ein Lauf durch vier Reiche als Aufnahmeritual in die Gesellschaft

Jedes Jahr müssen alle Achtzehnjährigen „The Run“ laufen, um in die Gesellschaft aufgenommen zu werden und nicht mehr als verhüllte Phantome leben zu müssen, so wollen es die Götter. Auch Sari gehört zu den diesjährigen Teilnehmer*innen. Schweren Herzens lässt sie ihren kleinen Bruder zurück, der sich sein ganzes Leben verstecken musste, weil der Monarch Leute wie ihn nicht duldet.

Sari bekommt Unterstützung von einem gefährlichen Schattenbringer

„The Run“ führt durch die vier Reiche der Götter und Sari muss Aufgaben bestehen, um weiterzukommen und zu überleben. Die Reiche heißen Emza, Tunis, Arasá und Kalipar, jedes von ihnen hat seine eigene Geschichte. Auf ihrer Reise bekommt Sari Unterstützung von Keeran, einem gefährlichen Schattenbringer. Obwohl er viele Geheimnisse hütet, wird er im Laufe der Zeit mehr als nur ein Freund für sie. Auf ihrer Reise muss Sari sich nicht nur Gefahren, sondern auch ihrer eigenen Identität, Geschichte und Herkunft stellen – und sie muss sich fragen, wem sie vertrauen kann und wer sie nur ausnutzt.

„The Run – Die Prüfung der Götter“ ist Romantasy für Zwischendurch

Sari ist eine mutige Protagonistin, deren Handlungen man gut nachvollziehen kann. Ganz gleich, ob sie Herzschmerz oder Kampfwunden ertragen muss, alles ist glaubwürdig beschrieben. Schon als Keeran das erste Mal auftaucht, wird klar, welche Rolle er spielt: Er ist der gutaussehende Held in Dana Müller-Brauns Roman.

Dana Müller-Brauns Gewichtung empfinde ich als nicht optimal

Die Geschichte hat viel Potential, weshalb sie auch aus mehreren Teilen bestehen könnte. Die Erzählungen über die Götter sind einfallsreich, interessant und spannend und hätten definitiv mehr Seiten verdient. Szenen, die eher unwichtig sind, schenkt Dana Müller-Braun viel Aufmerksamkeit, während andere Passagen beinahe hastig geschrieben wirken. So erscheint mir das auf 20 Seiten komprimierte Ende als viel zu kurz. Denn eigentlich kommt hier das große Finale, man von dieser Spannung bekommt man kaum etwas mit, weil alles so schnell geht.

Geschwisterliebe ist ein zentrales Thema in „The Run – Die Prüfung der Götter“

Ein Hauptthema von „The Run – Die Prüfung der Götter“ ist die Geschwisterliebe zwischen Sari und ihrem Bruder Jarrusch. Sie ist so stark, dass sie niemand durchbrechen kann: nicht einmal Saris Gefühle für eine andere Person oder der Hass des Monarchen. Für jemanden, der regelmäßig Fantasyromane liest, hält Dana Müller-Brauns Roman keine allzu großen Überraschungen bereit.


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