
Sie sind gesund, rasch zubereitet und obendrein Genussbringer
Wie kaum ein Gericht kann man sie für den eigenen Geschmack oder den seiner Gäste individuell zusammenstellen. Obendrein zählen sie zu den gesündesten Lebensmitteln überhaupt. Einzigartig ist die Vielfalt ihrer Aromen und wertvollen Inhaltsstoffe. Salate sind die Genussbringer der Küche.
Sorgen Sie dafür, dass die Aromastoffe im Salat bleiben!
Deshalb widmet das „Bayerische Kochbuch“ ihnen ein so umfangreiches wie inspirierendes eigenes Kapitel. Aber, das stellt die Bibel der bayerischen Küche auch gleich klar: Ein guter Salat will sorgsam zubereitet sein. Die raffinierte Behandlung des leckeren Fitmachers hat entscheidenden Einfluss auf den gesundheitlichen Wert der Salate, ihren Gehalt an Nähr- und Wertstoffen, an Aromastoffen, auf ihren Wohlgeschmack und ihr ansprechendes, appetitliches Aussehen, ihre Bekömmlichkeit und gute Verdaulichkeit!
Der Rohsalat ist ernährungstechnisch besonders wertvoll
Eine besonders interessante Salatvariante ist der Rohsalat. Weil seine Zutaten nicht erwärmt werden, behält er alle seine wichtigen Inhaltsstoffe – von den Enzymen bis hin zu Vitaminen, Mineralien und anderen wertvollen Stoffen. Allerdings gilt es bei der Zubereitung einige Kleinigkeiten zu beachten. Das „Bayerische Kochbuch“ verrät, worauf es ankommt:
1. Gemüse besonders sorgfältig putzen,
vor dem Zerkleinern sehr gründlich waschen unter mehrmaligem Wasserwechsel, aber nie wässern! Blattsalate dann gut abtropfen lassen, ausschwingen oder in die Salatschleuder geben, jedoch nicht drücken (sehr nasse Blätter nehmen Marinade schlecht an), dann kalt stellen bis zum Anmachen (Kühlschrank), wodurch Blätter knusprig werden.
2. Richtig zerkleinern
kurz vor dem Anmachen, dabei Saft- und Vitaminverlust vermeiden und nach Möglichkeit Verdaulichkeit erhöhen; elektrische Küchenmaschine als Helfer benützen:Raffeln für Wurzel- und Knollengemüse wie gelbe Rüben, rote Rüben, Sellerie, Rettiche, Kohlrabi, auch für Blumenkohl, Äpfel u.a.m., eventuell auch stifteln.
Reiben für Wurzel- und Knollengemüse, wenn sehr feine Zerkleinerung erwünscht ist, z.B. für ältere Menschen, für Kaubehinderte, eventuell auch Kleinkinder; auch für Gemüse, die besonders hartes Zellgewebe haben wie Meerrettich.
Hobeln oder in Scheiben schneiden für saftreiche Gemüse wie Gurken, Rettiche, Radieschen, Tomaten, Äpfel u.a.m.
Streifen schneiden bzw. hobeln für einige Blattsalate wie Endivie, Spinat, Chicorée, Chinakohl, Weißkraut, Blaukraut, Wirsing, Lauch, auch Fenchel und Äpfel.
Blätter mehrfach teilen je nach Größe unter Mitverwendung zarter Rippen für Kopfsalat und Eissalat, den bekanntesten Blattsalaten.

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