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Hallo liebe Leser*innen,
so langsam wird es herbstlich
und die Tage etwas grauer,
da muss ein Buch her, genauer:
mehrere, wenn nicht viele gar
zusammen mit Igel und Star
richten wir uns auf Winter ein
mit Buch und Tee bei Lampenschein.
Und welche Bücher sind da besser geeignet, als unsere neuen Tipps aus dem Bereich Fantasy und Science-Fiction!
Los geht’s mit „Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise“, feine französische Fantasy der Autorin Éléonore Devillepoix, die ihren literarischen Schützling Arka auf die magische Suche nach ihrem Vater schickt. Recht real und aktuell kommt hingegen der neue Schmöker „Dürre“ von Uwe Laub daher. Dort wird der CO2-Verbrauch der Geschwister Leni und Julian per App überwacht – was natürlich prompt schief geht.
Im Urban-Fantasy-Spektakel „Der Zirkel“ von Lizzy Fry müssen sich Hexen der Verfolgung aufgrund ihrer geschlechtlich bedingten, magischen Fähigkeiten erwehren. Dagegen beschäftigt sich „Der Muttercode“, das Debüt der US-Amerikanerin Carole Stivers, mit der Frage, wie viel Menschlichkeit sich in eine Maschine einprogrammieren lässt.
Skurril geht es weiter in Berlin: Dort ist die außergewöhnliche WG von Privatermittlerin Lucy verortet, der Protagonistin im Roman „Berlin Monster – nachts sind alle Mörder grau“ von Kim Rabe. Den WG-Status überspringt Likah in Lucinda Flynns „Die Erbin des Windes“ und begibt sich von der Straße direkt an den Hof des großen Herrschers Arkin, dessen Schülerin sie wird.
Und wie immer zum Schluss unser Teen-Tipp, diesmal aus den Sümpfen Louisianas. In „Evangeline und die Geister des Bayou“ von Jan Eldredge muss sich die junge und taffe Geisterjägerin Evangeline mit Werwölfen, Schamanen und einem ziemlich eigenwilligen jungen Burschen herumschlagen. „Born on the Bayou“ halt …

Der verhängnisvolle Windhauch der Vergangenheit
Arka hat alles verloren. Nun ist sie auf dem Weg nach Hyperborea – der einzigen Stadt, in der Magie noch ausgeübt werden darf. Dort will sie nicht nur ihr Glück, sondern auch ihren Vater finden. Doch kaum betritt sie Hyperborea wird ihr klar, dass sie mehr als nur Glück braucht, möchte sie in der harschen Gesellschaft der Stadt überleben. Der ehrgeizige Magier Lastyanax hat sich seinen Platz schon hart erarbeitet – nun ist er auf der Suche nach dem Mörder seines Mentors. Zusammen mit Arka versucht er das Rätsel zu lösen – ohne zu ahnen, dass Arkas Vergangenheit das Schicksal der Stadt für immer besiegeln könnte … Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Arka ist eine starke Persönlichkeit, die ihren Mentor Lastyanax mir nichts dir nichts in den Schatten stellt. Ich habe es sehr genossen, ihren Weg durch Hyperborea zu verfolgen und war ganz gefesselt von dem Geheimnis, das in ihrer Vergangenheit liegt. Ein toller High-Fantasy Roman.
Éléonore Devillepoix Die Stadt ohne Wind – Arkas Reise ISBN 978-3-458-17960-3, 560 Seiten, € 18,00, Insel Verlag Bei Graff bestellen

Zwei Geschwister werden angeklagt – wegen CO2-Verschwendung
Die Welt in naher Zukunft, der Klimawandel schreitet immer schneller voran. Eine Naturkatastrophe jagt die Nächste! In dieser Welt leben die Geschwister Leni und Julian in ständiger Angst, alles zu verlieren. Um den CO2-Fußabdruck zu verringern, wurde eine App entwickelt. Mit ihr wird der Verbrauch eines jeden Bürgers kontrolliert. Eines Tages werden die Geschwister angeklagt: Sie sollen zu viel CO2 verbraucht haben. Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Dieser neue Dystopie Thriller von Uwe Laub beschäftigt sich mit der interessanten Frage: Was, wenn unser CO2-Verbrauch kontrolliert wird? Können wir uns an die vorgeschriebenen Grenzen halten – und was wären die Konsequenzen, wenn nicht? Uwe Laub erschafft in „Dürre“ eine düstere Welt, die einem aufgrund der aktuellen Ereignisse gar nicht mehr so fern zu sein scheint. Ein äußerst aufregendes Gedankenexperiment, welches den Leser mit einem faden Beigeschmack zurücklässt …
Uwe Laub Dürre ISBN 978-3-453-44118-7, 464 Seiten, € 15,00, Heyne Verlag Bei Graff bestellen
Wenn Magie real wird, geraten Frauen in Gefahr
Sie wird allerdings ausschließlich auf weiblicher Linie vererbt, wodurch alle Frauen als potenziell gefährlich angesehen werden. Unter Präsident Hopkins wird Hexerei kriminalisiert; Hexen und ihre weiblichen Nachkommen werden in Gefängnisse gesteckt oder getötet. Mithilfe von Ethan schafft es Adelita, aus einem dieser Gefängnisse zu entkommen. Auf ihrer Flucht treffen sie die junge Hexe Chloe und ihren Vater Daniel, die ebenfalls auf der Flucht sind. Schon bald finden die vier sich im Zentrum eines Kampfes um Macht und gegen die Unterdrückung von Frauen wieder. Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Lizzie Fry entführt uns in eine detailreiche und gut durchdachte magische Welt. Die Charaktere sind sympathisch, alle unterschiedlich, alle haben sie ihre eigenen Baustellen und doch sind sie ein wunderbares Team. Alles in allem ein fesselnder





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