Entspannungstraining für Kiefer, Nacken, Schultern | BUCHSZENE

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Heike Höflers Entspannungstraining setzt Energien frei

Entspannungs-Training für Kiefer, Nacken, Schultern

Foto: © Holger Münch, Stuttgart

10. Mai 2017 | Heike Höfler | Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten


Haben Sie nach einem langen Arbeitstag auch manchmal Schulterschmerzen? Nackenschmerzen? Kopfschmerzen? Dann ist Heike Höflers Entspannungstraining genau das Richtige für Sie. Meist deuten sich die Schmerzen ja bereits früh an: Der Nacken zwickt, die Schultern sind verspannt, Gesicht und Kiefer fühlen sich unangenehm hart an und schon kündigt sich auch ein leichtes Kopfweh an.

Das ist kein Wunder, denn die Schulter-, Nacken- und Kiefermuskeln reagieren zuallererst auf Stress, Anspannung, Belastung jeder Art, aber auch auf Fehlhaltungen wie z.B. ungünstige Sitzpositionen. Diese Muskeln sind eng miteinander verbunden und neigen in Stressphasen zu chronischer schmerzhafter Verspannung. Nachts müssen die Kiefermuskeln dann oft als Ventil herhalten. Man »zermahlt« Probleme mit den Zähnen und knirscht nachts mit den Zähnen (Bruxismus) oder presst in Konzentrationsphasen die Kiefer oder Zähne aufeinander. Andere Menschen kauen an den Nägeln oder am Bleistift. Dadurch werden die Kiefergelenke und Kaumuskeln völlig überlastet. Häufig lösen solche Anspannungen auch Kopfschmerzen, Schwindel und sogar Schmerzen an entfernt liegenden Stellen aus.

Zwerchfellatmung in den Bauch

Zwerchfellatmung in den Bauch

Die gute Nachricht ist: Sie können selbst etwas tun, um Schulter, Nacken, Kiefergelenke zu lockern, die Muskeln und Faszien zu lösen und sich wieder befreit und wohlzufühlen. Wenn Sie auch zu den bereits geplagten Menschen gehören, dann ist es höchste Zeit, etwas für sich selbst zu tun und im Alltag für Entspannung zu sorgen.

Im Akutfall, wenn es schmerzt und der Leidensdruck am größten ist, ist meist auch die Motivation am größten. Besser allerdings ist es, nicht erst zu warten, bis der Schmerz unerträglich wird. Fangen Sie jetzt an und nehmen Sie sich regelmäßig Zeit. Dann können die Muskeln und Gewebe, aber auch das Nervensystem die Entspannung wieder einüben. Mit der Zeit wird es Ihnen dann immer leichter fallen, in einen entspannten Zustand zurückzufinden.

Für viele Menschen sind der Stress des Alltags, falsche Haltung und einseitige Bewegung bereits zur Gewohnheit geworden – der verspannte Nacken oder ein zusammengepresster Kiefer werden als »normal« empfunden. Oft ist das Gefühl für Entspannung, für entspannte Muskeln und eine tiefe, gelöste Atmung verloren gegangen. Mit ein paar Übungen ist das leicht erlernbar. Vom Ergebnis werden Sie überrascht sein. Entspannung bewirkt, dass wir uns wohlfühlen. Wenn wir uns entspannen, dann richten wir unsere Aufmerksamkeit auf unseren Körper, kehren für einen Moment der hektischen Welt den Rücken und konzentrieren uns auf uns selbst. Das setzt Energie frei, vermittelt uns Selbstvertrauen und Lebensfreude.

Ein Tipp für mehr Entspannung – richtig atmen

Lippenbremsung

Lippenbremse

Eine ruhige und tiefe Atmung ist der direkte Weg zu körperlichem und seelischem Wohlbefinden.

  • Atmen Sie durch die Nase ein.
  • Dann atmen Sie langsam entweder durch die Nase oder durch den Mund über die Lippenbremse (siehe Foto) wieder aus. Bei der Lippenbremse spitzen Sie die Lippen leicht und lassen den Atem sanft ausströmen, als ob Sie eine Kerzenflamme zum Flackern bringen wollten.
  • Lassen Sie den Atem langsam undgelöst fließen.
  • Halten Sie den Atem nie an!

Die effektivste Art zu atmen, ist die Zwerchfellatmung. Dabei atmen Sie bis in den Bauch hinein. Die Bauchdecke hebt sich und weitet sich an den Körperseiten etwas. Beim Ausatmen flacht der Bauch wieder ab.

In diesem Buch finden Sie leicht verständliche Erklärungen zur Anatomie von Nerven und Muskeln und ihrem Zusammenspiel. Mit 10 Übungsprogrammen gehen Sie gezielt gegen die jeweiligen Verspannungen vor. Die Übungsprogramme beinhalten Lockerungs-, Entspannungs-, Dehnungs-, Kräftigungs-, Akupressur- und Massageübungen. Den Abschluss bildet ein großes Wohlfühlprogramm. Die meisten Übungen können Sie zu Hause, während der Hausarbeit oder im Büro machen.

Fotos: Holger Münch, Stuttgart

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