
© karnaval2018 shutterstock-ID: 689752834
Die erfolgreiche Malerin Alicia Berenson hat ihren Mann getötet
„Ich liebe Gabriel sehr. Er ist zweifelsohne die Liebe meines Lebens. Ich liebe ihn so unbedingt, so ganz und gar, dass es mich mitunter zu überwältigen droht.“ Ist es möglich, dass eine Frau, die solche Sätze in ihr Tagebuch schreibt, den Mann, von dem sie schreibt, tötet? Alicia Berenson ist eine erfolgreiche Malerin. Doch seit sieben Jahren lebt sie in der Psychiatrie. Seinerzeit hat man sie, besudelt mit Blut, neben der Leiche ihres Ehemanns gefunden. Fünfmal hat sie ihm mit einem Gewehr in den Kopf geschossen. Sie wurde verurteilt, weggesperrt und seitdem schweigt sie eisern.Der forensische Psychiater Theo Faber will Alicia zum Sprechen bringen
Theo Faber ist die andere Hauptfigur in Alex Michaelides‘ Thriller „Die stumme Patientin“. Für ihn als forensischen Psychiater übt der Fall Alicia Berenson eine geradezu magische Anziehungskraft aus. Und Faber ist besessen von der Vorstellung, die Künstlerin wieder zum Sprechen bringen zu können. Um sich der stummen Patientin anzunähern, befasst er sich zunächst mit den Bildern, die sie malt. Eines unter ihnen sticht ihm besonders ins Auge. Alicia hat es mit „Alkestis“ betitelt. Es zeigt die Künstlerin selbst, wie sie nach der Tat aufgefunden worden ist: in einem weißen Kleid und voller Blut. In der griechischen Mythologie steht Alkestis für die Frau des Admetos. Ihn hat Artemis, die Göttin der Jagd und Hüterin der Frauen, zum Tod verdammt. In der Mythologie zeigen die Schicksalsgöttinnen jedoch einen Ausweg für Admetos: Sollte sich freiwillig jemand für ihn opfern, so dürfe er am Leben bleiben. Admetos Gattin Alkestis erklärt sich bereit und darf nach diesem Opfer sogar von den Toten zurückkehren.Alex Michaelides wirft Widersprüche auf – dadurch entsteht Spannung
Die stumme Patientin
Für deine Leseliste bitte einloggen
Für den Chat bitte einloggen