Sie hat mehr als 1,3 Millionen Fans auf Facebook und gilt als eine der einflussreichsten Fitnessbloggerinnen. Doch eines Tages war Sophia Thiel am Ende. In „Come back stronger“ berichtet sie, wie alles kam.
19. Juli 2021Stephanie Pointner3 Min. Lesezeit
Eines Tages bekam die Fitnessbloggerin Sophia Thiel dramatische Probleme
Ich verfolge nur sehr wenige, ausgewählte Influencer, aber die sympathische Sophia Thiel gehört dazu. Ich mag nicht nur ihre liebenswürdige und offene Art, sondern ich habe durch sie auch einige Trainingsmethoden für mich entdeckt. Das Faszinierendste an Sophia Thiel ist allerdings ihre Fähigkeit sich in kürzester Zeit einen unfassbar gut definierten Körper anzutrainieren. Wenn man ihre Instagramseite regelmäßig verfolgt hat, fiel auf, dass sie immer wieder starke Gewichtsschwankungen hatte. Gerade zu diesen Zeiten war Sophia mit ihrem Körper unzufrieden und sie rutschte nicht nur in eine Essstörung, sondern bekam auch psychische Probleme. Dann folgte Sophia Thiels radikaler Schritt: Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, um ihre Probleme in den Griff zu bekommen. Jetzt aber ist sie wieder da. Und gewährt – sympathisch wie eh und je –erstaunlich offene Einblicke in ihr Leben.
„Come back stronger“ gewährt tiefe Einblicke in die Influencerwelt
Dass im Social-Media-Bereich mehr Schein als Sein herrscht, war mir schon lange bewusst, aber Sophia Thiels Buch „Come back stronger – Meine lange Suche nach mir selbst“ zeigt seine Schattenseiten auf ehrliche und umso erschreckendere Weise auf. Die junge Frau schildert ihre Erfahrungen unverblümt und direkt. Gerade die Einblicke in ihre Karriereanfänge, in die oftmals stressigen Tagesabläufe, in ihr Essverhalten und die damit einhergehende Essstörung sind gleichermaßen faszinierend und schockierend, da sie komplett von den Darstellungen in den Sozialen Medien abweichen. Bei zahlreichen anderen Themen (wie ihren Beziehungen) kratzt Sophia nur an der Oberfläche, was ich persönlich etwas schade finde. Hier hätte ich mir entweder mehr Tiefgang gewünscht, oder dass sie diese privaten Themen auslässt.
Das ist für mich das Highlight von „Come back stronger”
Das Highlight des Buchs sind allerdings die Beschreibungen, wie Sophia Thiel zu der Erkenntnis gelangt ist, dass es so nicht weitergeht und sie etwas ändern muss. Sophia beschreibt eindrucksvoll den langen steinigen Weg und den Prozess, den sie durchmachen musste. Hier überzeugt sie vor allem durch die offenen Aussagen, die sie bestimmt Überwindung gekostet haben, sowie eine gewisse Selbstironie. Ich denke, dass dieses Buch vielen jungen Mädchen die Augen öffnen kann und zeigt, dass das scheinbar perfekte Influencerleben mit harter Arbeit, Entbehrungen, viel Kritik und dem ständigen Druck perfekt zu sein verbunden ist. Da ich selbst mit Menschen mit psychischen Erkrankungen und Essstörungen arbeite, hätte ich mir Einblicke in Sophias Therapieansätze und -inhalte gewünscht, aber darüber äußert sie sich leider nur oberflächlich.
Was ich an Sophia Thiels Buch „Come back stronger“ kritisieren möchte
Mein schwerwiegendster Kritikpunkt an „Come back stronger“ ist, dass man beim Lesen oftmals den Eindruck gewinnt, dass Sophia Thiel sehr auf gesellschaftliche Korrektheit bedacht ist, um möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Anfangs fand ich die häufigen klischeehaften Aussagen („es kommt nicht auf das Aussehen sondern den Charakter an“) noch passend, aber bei anhaltender Lektüre haben sich diese Aussagen immer öfter wiederholt und dadurch zunehmend genervt. Ich hatte hin und wieder auch den Eindruck, dass diese Aussagen gezielt eingebaut wurden, um negative Resonanz zu vermeiden. Nichts desto trotz handelt es sich um das lesenswerte Buch einer sympathischen jungen Frau, die tiefe Einblicke in die alles andere als perfekte Influencerwelt bietet.
YouTubeYouTube-Video
Dieser externe Inhalt wird erst geladen, wenn du deine Zustimmung erteilst.
Weitere Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.
Wir nutzen anonyme Basis-Metriken, damit die Website stabil betrieben
und dein Besuch verbessert werden kann. Optionale Analytics und externe
Medien kannst du hier anpassen.
Datenschutzerklärung lesen
NotwendigeImmer aktiv
Notwendige Cookies sind für die Grundfunktionen der Website von
entscheidender Bedeutung. Ohne sie kann die Website nicht in der
vorgesehenen Weise funktionieren. Diese Cookies speichern keine
personenbezogenen Daten. Wir zählen anonyme Basis-Metriken für
Seitenaufrufe und Klicks, die ohne Kontext und nicht
personenbezogen sind.
Cookie: rmConsentSettingsV1 (Local Storage)
Dauer: 6 Monate
Beschreibung: Speichert deine Consent-Entscheidung,
damit das Banner nicht bei jedem Seitenaufruf erneut erscheint.
Leistung
Leistungs-Cookies werden verwendet, um die wichtigsten Leistungsindizes
der Website zu verstehen und zu analysieren. Dies trägt dazu bei, den
Besuchern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten.
Cookie: Derzeit keine zusätzlichen Leistungs-Cookies
Dauer: Entfällt
Beschreibung: Die Kategorie ist vorbereitet, setzt aktuell
aber keine separaten Leistungs-Cookies.
Analyse
Analyse-Cookies werden verwendet, um zu verstehen, wie Besucher mit der
Website interagieren. Diese Cookies dienen zu Aussagen über die Anzahl
der Besucher, Absprungrate, Interaktion mit der Website und Herkunft,
z. B. ob Besucher von Newsletter oder Google kommen.
Cookie: _ga
Dauer: 2 Jahre
Beschreibung: Dieses Cookie wird von Google Analytics
gesetzt, um Besucher wiederzuerkennen. Es speichert eine zufällig
erzeugte Nutzer-ID und ermöglicht anonymisierte Statistiken zur
Nutzung der Website.
Cookie: _ga_BP5FYN6Q0Z
Dauer: 2 Jahre
Beschreibung: Dieses Cookie gehört zu Google Analytics
und dient dazu, Sitzungs- und Interaktionsdaten einer bestimmten
Website-Property zu speichern. Es hilft zu verstehen, wie Besucher
sich auf der Website bewegen und welche Inhalte genutzt werden,
ohne persönliche Informationen zu speichern.
Cookie: _ga_*
Dauer: Bis zu 2 Jahre
Beschreibung: Google Analytics setzt dieses Cookie,
um Seitenaufrufe und Interaktionen innerhalb einer GA4-Property zu
speichern und zu zählen, ohne direkte personenbezogene Daten zu
speichern.
Externe Medien
Eingebettete Inhalte externer Anbieter werden erst geladen,
wenn du diese Kategorie aktivierst. Dabei können Daten an die
jeweiligen Anbieter übertragen werden.
Anbieter: YouTube, Vimeo, Spotify, Facebook, Google Maps und Yumpu
Aktivierung: Nur nach deiner Einwilligung
Beschreibung: Ohne Einwilligung zeigen wir
lediglich einen lokalen Platzhalter und stellen keine Verbindung
zu diesen externen Anbietern her.
Affiliate-Links
Wenn du Affiliate-Links aktivierst, können wir nachvollziehen,
ob ein Einkauf über einen Partnerlink erfolgt ist. Dadurch
unterstützen uns bestimmte Käufe, ohne dass dir zusätzliche
Kosten entstehen.
Anbieter: Awin und angeschlossene Partner
Aktivierung: Nur nach deiner Einwilligung
Beschreibung: Bei aktivierten Affiliate-Links
können Partnernetzwerke technische Informationen zur Zuordnung
von Klicks und Verkäufen verarbeiten.
Für den Chat bitte einloggen