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Elena Ferrante

Elena Ferrante

Niemand weiß, wie sie wirklich heißt, denn „Elena Ferrante“ ist ein Pseudonym. Zwar gab der Journalist Claudio Gatti jüngst bekannt, bei der Autorin, die unter dem Pseudonym Elena Ferrante veröffentliche, handle es sich um die Übersetzerin Anita Raja. Aber sowohl von Raja als auch von den Verlagen, die ihre Werke herausgeben, kam keine Bestätigung dieser These. Gatti führte seinen Beweis vor allem dadurch, dass er den plötzlich explodierten Wohlstand von Anita Raja in Bezug zum Erscheinen der Bestseller Elena Ferrantes setzte. Er führte an, dass sich Anita Rajas erstaunlicher Immobilienbesitz nicht mit ihrem Einkommen als Übersetzerin erklären lasse. Außerdem gibt es sprachliche Gutachten, die mutmaßlich auf eine Identität Elena Ferrantes mit Anita Raja bzw. ihrem Ehemann Domenico Starnone, auch ein Schriftsteller, hindeuten. Von Verlagsseite erfährt man lediglich, dass Elena Ferrante in Neapel geboren sein soll. So viele Fragen das Pseudonym Elena Ferrante aufwirft, so eindeutig ist die Wirkung ihrer Werke: „Meine geniale Freundin“ ist ein Weltbestseller, der auch bei Autorenkollegen Begeisterung hervorruft. So schrieb etwa Ken Follett über den Roman: „Wenn ich ein Buch besonders stark finde, verschenke ich es so oft es geht. Momentan ist das ‚Meine geniale Freundin‘.“

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Es ist zum Verzweifeln – Elena Ferrantes „Meine geniale Freundin“

Bestseller | 10. November 2016 | Bernhard Berkmann

Um die Person, die sich hinter dem Pseudonym Elena Ferrante verbirgt, ranken sich Geheimnisse. Ihr neuestes Werk „Meine geniale Freundin“ wird von den Feuilletons gefeiert. Und dennoch ist unser Autor an diesem Roman verzweifelt. Hier erfahren Sie, warum. „Man verschlingt dieses Buch.“ Stern Es ist zum Verzweifeln: Elena Ferrantes neuer Roman, der durch die Enttarnung… Weiterlesen »

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