Einfach mal lesen lassen: Gute Hörbücher | BUCHSZENE

Gute Hörbücher

Einfach mal lesen lassen: Empfehlungen zu Hörbüchern
Axel Milbergs Bestseller „Düsternbrook“ erzählt die halbautobiografische Geschichte seiner Kindheit und Jugend
Düsternbrook

Hörbücher | 5. Juli 2019 | Birte Vandar

Erste Liebe am Tennisplatz, Außerirdische auf der Erde und eine echte Entführung. Birte Vandar hat sich Axel Milbergs Hörbuch-Bestseller „Düsternbrook“ angehört und verrät wie gut er ihr gefallen hat.

Bodo Janssen im Interview über „Die stille Revolution“ und „Stark in stürmischen Zeiten“, das er mit Anselm Grün schrieb
Titelbild Die stille Revolution und Stark in stürmischen Zeiten

Interviews | 12. April 2019 | Jörg Steinleitner

Er stand als Unternehmer am Abgrund. Bodo Janssen ging zu Anselm Grün ins Kloster. Im Interview über seine Werke „Die stille Revolution“ und „Stark in stürmischen Zeiten“ erzählt er, wie alles kam.

Michael Kobr und Volker Klüpfel im Interview (Teil 2) – über das Kluftinger-Jubiläum und ihr neues Hörbuch
Klüpfel Kobr Kluftinger Band 10

Klüpfel / Kobr | 11. Mai 2018 | Jörg Steinleitner

In welchem Kluftinger gibt’s die besten Kässpatzen? Welcher ist der lustigste? Und welcher der most sexiest? Lesen Sie den zweiten Teil des großen Jubiläums-Interviews zu Band 10 mit Klüpfel & Kobr!

Michael Kobr und Volker Klüpfel im Interview (Teil 1) – über das Kluftinger-Jubiläum und ihr neues Hörbuch
Klüpfel Kobr Kluftinger Band 10

Klüpfel / Kobr | 27. April 2018 | Jörg Steinleitner

Worum geht’s im zehnten „Kluftinger“? Was nervt Kobr an Klüpfel? Wird Klufti wirklich Opa? Welche Fehler verbergen sich in den 10 Kluftinger-Bänden? Das große Jubiläums-Interview mit Klüpfel und Kobr.

Der Hirnforscher Professor Dr. Dr. Gerald Hüther über sein Hörbuch „Raus aus der Demenz-Falle“
Gerald Huether

Interviews | 29. März 2018 | Jörg Steinleitner

Demenz im Alter ist keineswegs eine zwangsläufige Entwicklung. Der Hirnforscher Professor Dr. Dr. Gerald Hüther erklärt, wie wir leben sollten, um einen Abbau der Gehirnleistung zu vermeiden.

Jörg Maurer im Interview über Jennerweins 10. Fall „Am Abgrund lässt man gern den Vortritt“
Jörg Maurer Am Abgrund lässt man gern den Vortritt

Interviews | 23. März 2018 | Jörg Steinleitner

Jörg Maurer im Interview – über seinen Jubiläums-Jennerwein „Am Abgrund lässt man gern den Vortritt“, Carpaccio vom menschlichen Hals, Totenscheine und die jodelnde Sennerin, die ihn täglich weckt.

Romy Fölck gibt Einblick in ihr Schreiben und verrät wie ihr Krimi „Totenweg“ entstand
Romy Fölck

Werkstattbericht | 20. März 2018 | Redaktion

Wo sitzt sie, wenn sie einen Bestseller schreibt? Entsteht ein Krimi-Plot spontan? Woher kommt die Kreativität? Bestsellerautorin Romy Fölck gewährt exklusive Einblicke in ihre Arbeit an „Totenweg“.

Hirnforscher Gerald Hüther über „Würde – Was uns stark macht – als Einzelne und als Gesellschaft“
Gerald Huether

Interviews | 15. März 2018 | Jörg Steinleitner

Wir sind gerade dabei, unsere Würde zu verlieren, sagt der Hirnforscher Gerald Hüther. Im Interview über sein Hörbuch „Würde – Was uns stark macht“ erklärt er, warum das so gefährlich ist.

Dr. Manfred Lütz im Interview – über „Der Skandal der Skandale – Die geheime Geschichte des Christentums“
Manfred Lütz

Interviews | 13. März 2018 | Jörg Steinleitner

Theologe, Arzt und Bestsellerautor Manfred Lütz im Interview über die Geschichte des Christentums, die für ihn auch eine Geschichte der Skandale ist, über Missbrauch, Toleranz und die Scham der Gläubigen.

Erschreckend visionär und doch witzig – Uve Teschner liest Margarets Atwood Maddaddam-Trilogie
Titelbild Hörbücher Margaret Atwood

Hörbücher | 3. Januar 2018 | Jörg Steinleitner

Atwoods dramatische und doch so humorvolle Zukunftsvision: die Maddaddam-Trilogie „Oryx und Crake“, „Das Jahr der Flut“ und „Die Geschichte von Zeb“ in einer von Uve Teschner hypnotisierend gelesenen Fassung.

Hörspiele im Rundfunk als Vorläufer der Hörbücher

In der Weimarer Republik kam der Rundfunk als neues Medium auf. Einige Autoren lehnten ihn als unkünstlerisch ab. Andere erkannten das Potenzial und setzten sich für literarische Inhalte im Rundfunk ein. Schon bald entstanden erste Hörspiele: 1929 zum Beispiel „Der Lindberghflug“ von Bertolt Brecht. Die große Zeit der Hörspiele begann jedoch erst nach 1945. Und ebnete den Weg für Hörbücher.

Die Hochzeit der Hörspiele im Nachkriegs-Deutschland

Nach dem Zweiten Weltkrieg schätzten Autoren den Rundfunk als lukrativen Geldgeber.
Damals lasen sie noch keine Hörbücher ein, sondern experimentierten ab 1950 mit verschiedenen Formen von Hörspielen. Friedrich Dürrenmatt entwickelte z. B. aus seiner Erzählung „Die Panne“ ein gleichnamiges Hörspiel. 1956 wurde es mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet. Heute gibt es die Erzählung auch als Hörbuch, gelesen von dem ausgezeichneten Hörbuch-Sprecher Christian Brückner.

Hörspielpreis der Kriegsblinden: Wegbereiter für Hörbücher

Aus der Nachkriegszeit stammt die bis heute bedeutendste Auszeichnung für Autoren und Autorinnen deutschsprachiger Hörspiele: 1950 wurde der Hörspielpreis der Kriegsblinden begründet. Er richtete sich vor allem an Kriegsversehrte, die z. B. durch Granatsplitter erblindet waren und selbst nicht mehr lesen konnten. In jüngerer Zeit gewann diesen Preis u. a. Sybille Berg, deren Romane es auch als Hörbücher gibt.

Der Hörverlag bringt den neuen Boom für Hörbücher

Der aktuelle Boom der Hörbücher verdankt sich ganz wesentlich dem 1993 in München gegründeten Hörverlag. Unter der Leitung von Claudia Baumhöver produzierte der Hörverlag eigene Hörbücher. Er brachte Hörbuch-Klassiker wie „Tonio Kröger“ im Originalton von Thomas Mann neu heraus. Und er beteiligte sich an Radioproduktionen, die später als Hörbücher oder Hörspiele publiziert wurden. Seit 2010 gehört der Hörverlag zur Verlagsgruppe Random House. Und längst veröffentlichen auch andere Verlage Hörbücher.

Auszeichnung der besten Hörbücher für Erwachsene und Kinder

Seit 2003 prämiert der Deutsche Hörbuchpreis jährlich die besten Hörbücher für Erwachsene und Kinder. Genau wie Buchempfehlungen bietet der Preis Hörerinnen und Hörern eine Orientierung, welche Publikationen als aktuell beste Hörbücher gelten. Unterstützt wird der Deutsche Hörbuchpreis u. a. von Audible, einem kommerziellen Download-Anbieter für gute Hörbücher.

Verschiedene Kategorien für beste Hörbücher

Der Deutsche Hörbuchpreis wird in sechs verschiedenen Kategorien vergeben:

– Beste Interpretin / Bester Interpret
– Bestes Sachhörbuch
– Radio-Features
– Bestes Hörspiel
– Bestes Kinderhörbuch
– Beste Unterhaltung

Die Stimme im Ohr: Würdigung für den besten Hörbuch-Sprecher

Er wird „The Voice“ genannt und erhielt 2012 den Sonderpreis beim Deutschen Hörbuchpreis: Christian Brückner sprach schon als Kind für Hörspiele. Später lieh er unter anderem Robert de Niro seine deutsche Stimme und las viele Hörbücher ein. Heute ist Brückner der hierzulande bekannteste und vielleicht beste Hörbuch-Sprecher. Kurz vor seinem 75. Geburtstag im Oktober 2018 verlieh ihm Bundespräsident Steinmeier für sein vielfältiges Schaffen im Bereich Hörspiele das Bundesverdienstkreuz.

Die Publikumspreise des deutschen Buchhandels für Hörbücher

Weitere bedeutende Hörbuch-Preise sind der HörKules für Erwachsenen-Hörbücher und der HÖRkulino fürs Kinder-Hörbuch. Diese beiden Publikumspreise des deutschen Buchhandels für das Hörbuch werden von der Redaktion von BUCHSZENE.DE und ihrem gedruckten Ableger, dem Hörbuch-Magazin, verliehen. Die Preisträger von HörKules und HÖRkulino werden von der großen Community der Hörbuch-Fans bestimmt. Zunächst nominieren sie 30 Titel für eine Longlist, schließlich wird der Hörbuch-Preisträger aus einer Shortlist von 10 Titeln gewählt.

HörKules und HÖRkulino – Preisträger des Publikumspreises für Hörbücher

2017 gewann etwa Christoph Maria Herbst den HÖRkules mit seiner Interpretation von Isabel Bogdans „Der Pfau“. 2018 siegte Renate Bergmanns „Besser als Busfahren – Die Online-Oma legt ab“, gesprochen von Carmen-Maja Antoni. Den HÖRkulino 2018 sicherte sich Robert Missler mit „Die Nordseedetektive – Der versunkene Piratenschatz“. Weitere Informationen zu den Publikumspreisen des deutschen Buchhandels, finden Sie auf www.hoerkules.de.

Ein Stimmenmagier verwandelt ein Hörbuch in ein Hörspiel

Geschmäcker sind verschieden, und nicht jeder Hörbuch-Sprecher eignet sich für jede Geschichte. Einzigartig ist und bleibt, wie Rufus Beck die sieben Hörbücher von J. K. Rowlings „Harry Potter“ einlas. Der Stimmenmagier erfand so viele Tonarten und Geräusche, dass man sich wie in einem Hörspiel mit zahllosen verschiedenen Stimmen wähnte.

Weitere sehr gute Hörbuch-Sprecher und -Sprecherinnen

Hier finden Sie Buchempfehlungen für Hörbücher, Hörbuch-Sprecher und -Sprecherinnen, exklusiv ausgewählt von BUCHSZENE.DE:

– Robert Stadlober spricht oftmals All-Age-Hörbücher wie „Margos Spuren“ von John Green, „Auerhaus“ von Bov Bjerg oder „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells.

– Wer Elena Ferrante ist, weiß niemand. Die Hörbücher ihrer „Neapolitanischen Saga“ liest Eva Mattes einfühlsam und fesselnd. Wunderbar ist Mattes auch als Hörbuch-Sprecherin von Harper Lees „Wer die Nachtigall stört“.

– Katharina Thalbach hat „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson eingelesen. Zudem ist sie als Sprecherin von Kinder-Hörbüchern unschlagbar.

– Ein unverkennbarer Hörbuch-Sprecher ist Ulrich Matthes. Ruhig und unaufgeregt liest er zum Beispiel „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler.

Inhalt oder Stimme: Entdecken Sie Ihre besten Hörbücher!

Am besten verstehen Sie unsere Buchempfehlungen für Hörbücher als Anregung. Letztlich zählen bei der persönlichen Wahl von Hörbüchern zwei Kriterien: der Inhalt des Romans und der Hörbuch-Sprecher oder die -Sprecherin. Manche wählen gezielt den Roman, den sie jetzt lesen wollten. Andere entscheiden nach der Stimme, die sie sich für ein paar Stunden im Ohr wünschen. Egal zu welcher Gruppe Sie gehören: Viel Spaß beim Lauschen!