Die Experten der Buchhandlung Graff in Braunschweig haben uns ihre Fantasy-Highlights des Jahres verraten. Hier stellen wir unsere gemeinsame Top-14 Bestenliste der Fantasy-Bücher 2019 vor:

Schattenjäger und Dämonen
Nachdem der Dunkle Krieg, der die Welt der Schattenjäger erschüttert hat, überstanden und Sebastian besiegt ist, lebt Emma Carstairs bei ihrem besten Freund und Parabatai Julian Blackthorn im Institut in Los Angeles. Fünf Jahre nach dem Ende des Schreckens, bei dem auch Emmas Eltern ihr Leben verloren haben, versucht Emma noch immer die Hintergründe ihres Todes aufzudecken – denn die Merkmale stehen widersprüchlich zu denen anderer Kriegsgefallener.
Als ihre Spur direkt nach Los Angeles führt, bricht dort auch schon die Hölle los und Emma muss sich entscheiden, ob sie Rache üben und damit ihre neue Familie und ihren Parabatai in Gefahr bringen möchte.
Warum mir der Roman gefällt
„Lady Midnight“ von Cassandra Clare ist der Auftakt der „Die Dunklen Mächte“-Trilogie, die direkt an die „Chroniken der Unterwelt“-Reihe anschließt. Die Autorin lässt den Leser wieder in die schon bekannte Welt der Schattenjäger und Dämonen eintauchen und erschafft damit eine Trilogie, die mich bis zur letzten Seite vollkommen gefesselt und begeistert! Das Buch gehört zur Dark Fantasy.

Eine junge Fotografin in einer unheimlichen Villa
Claras Herz schlägt für die Fotografie. Ihr größter Wunsch ist es, an einer angesehenen Hochschule in der Schweiz angenommen zu werden. Doch alle Fotos für ihre Bewerbung sind in den Augen ihres Kunstlehrers nicht gut genug. Aber Aufgeben gilt nicht. Clara braucht perfekte Fotos und sie wird alles daran setzen, sich ihren Traum zu erfüllen.
Als ihre Freundin ihr von einer verlassenen Villa erzählt, ist sie sofort Feuer und Flamme. Allein am Ziel angekommen, schlägt das Wetter jedoch plötzlich um. In der Villa findet Clara nicht nur Schutz, sondern trifft auch auf die mysteriösen Zwillinge Beliar und Keren, die mit ihren Bediensteten in dieser Villa leben. Sie scheinen ihre Ankunft bereits erwartet zu haben und benehmen sich ziemlich eigenartig. Was für ein Geheimnis verschweigen die Zwillinge ihr? Erst sehr spät erkennt Clara, dass sie sich bereits in einem gefährlichen Spiel befindet …
Warum mir der Roman gefällt
Anika Beers Roman „Niemand soll uns trennen“ ist düster, mystisch und märchenhaft. Ein spannendes Buch über Liebe, Mut, Vertrauen und Geschwisterliebe, das einen nicht so schnell aus dem Kopf geht. Man kann die Geschichte der Romantasy oder ebenfalls der Dark Fantasy zuordnen.

Ein Krieger, ein Schneesturm, ein geheimes Portal
Der einsame und schon etwas in die Jahre gekommene Krieger Havald sucht im Gasthof Zum Hammerkopf Schutz vor einem Schneesturm. Dort lernt er die geheimnisvolle Magierin Leandra kennen. Doch nicht alle Gäste des Hauses sind auf freundschaftliche Konversation aus. Neben der Wirtsfamilie und einem reisenden Händler samt Gefolge hat es nämlich auch Banditen und gelangweilte Söldner hierher verschlagen.
Als Havald und Leandra gerade unfreiwillig dabei sind, einen blutigen Mord aufzuklären, entdecken sie, dass sich unter dem Haus Magielinien kreuzen und sie ein Portal zum verschollen geglaubten Reich Askir öffnen können, das zufällig auch das Ziel von Leandras Geheimauftrag ist …
Warum mir der Roman gefällt
„Askir – Die komplette Saga 1“ ist der grandiose Auftakt zu einem Fantasy-Epos der Spitzenklasse. Mit viel Humor und interessanten Charakteren vermag es Richard Schwartz, den Leser direkt ins Herz seiner Geschichte zu ziehen. Die unbekannte und aufregende Welt des Reiches Askir hält viele Überraschungen und Wendungen bereit, die neugierig machen auf mehr.
In diesem Sammelband sind die ersten drei von insgesamt sieben Askir-Büchern enthalten, die dann durch weitere sieben Bücher der Reihe „Die Götterkriege“ ergänzt werden. Selten hat High Fantasy so viel Spaß gemacht wie hier.

Ein mutiger Hexer und ein grauenhaftes Monster
In einem Gasthaus im Königreich Temerien wird ein Mann aufgegriffen, der dort im Streit drei Männer alleine getötet haben soll und nun wartet der Galgen auf ihn. Doch ist dieser Mann kein Mensch, sondern ein Hexer namens Geralt von Riva, ein Mutant, dessen Beruf es ist Monster zu töten. Um dem sicheren Henkertod zu entkommen, macht ihm der Herrscher von Temerien, König Foltest, ein Angebot zu einem außergewöhnlichen Auftrag.
Aus einer inzestuösen Verbindung mit seiner Schwester zeugte der König eine Tochter. Beide, Mutter und Kind, starben bei der Geburt. Überraschenderweise kehrte die Tochter wieder zu den Lebenden zurück, doch dieses Mal als eine Striege, ein verfluchtes Monster, welches Jagd auf die Lebenden macht. Jedoch kann man diesen Fluch brechen, indem eine mutige Person eine ganze Nacht mit dem Monster in einer Gruft verbringt.
Nun soll Geralt diese selbstmörderische Aufgabe übernehmen, im Tausch gegen sein Leben. Keinem Menschen ist diese Herausforderung bisher gelungen und diejenigen, die es versuchten, kehrten nie zurück. Doch Geralt hat eine Chance, denn er ist ein Hexer, ein professioneller Monsterschlächter.
Warum mir der Roman gefällt
Diese Geschichte ist nur eine von Sieben genialen Kurzgeschichten in diesem Band und der Auftakt zur großartigen „Hexer-Saga“, die eine ganze Reihe von Werken beinhaltet. Der Autor baut viele Elemente der slawischen Sagen und Märchenwelt ein und spielt gerne mit Fantasyklischees, sodass man sich oft selbst beim Schmunzeln erwischt. Düster, zynisch und humorvoll hat diese High-Fantasy-Reihe einen ganz eigenen besonderen Stil!

Eine Quappe, eine Piratenprinzessin und eine große Reise
Jolly ist eine Quappe. Seit ihrer Geburt, während eines magischen Bebens in der Karibik, besitzt sie die Fähigkeit über das Wasser zu laufen. Seit sie denken kann, lebt Jolly an Bord der „Mageren Maddy“ – einem Piratenschiff. Als die Piraten in einen Hinterhalt geraten, wird Jolly von einer giftigen Spinne gebissen und strandet auf einer einsamen Insel.
Dort begegnet das Mädchen Munk, auch er besitzt die Fähigkeit über das Wasser laufen zu können. Als Munks Familie von einem Monster getötet wird, flüchten er und Jolly. Auf ihrer Flucht begegnen sie Soledad der Piratenprinzessin und dem Kapitän Walker. Gemeinsam mit dessen Crew begeben sich Munk und Jolly auf eine Reise, die ihre Leben für immer verändern wird.
Warum mir der Roman gefällt
„Die Wellenläufer“ ist der erste Teil der High-Fantasy-Trilogie von Kai Meyer. Das Buch steckt voller überraschender Wendungen und hat mich beim Lesen vom ersten Moment komplett in die abenteuerliche Welt von Jolly und ihren Freunden entführt. Ein absolutes Muss für alle jungen Fantasie-Fans!

Fantastische Wesen der Dunkelheit
David ist 15 und ein Einzelgänger. In der Schule wird er dafür verspottet, dass er immer noch Angst im Dunkeln hat. Eines Tages bekommt David eine neue Mitschülerin: Ayumi führt ihn eine komplett neue Welt ein, denn in der Dunkelheit leben zahlreiche fantastische Wesen. Längst nicht alle davon sind gefährlich und nehmen dem Jungen tatsächlich nach und nach die Angst vor der Finsternis.
Es ist Ayumis Großvater, der sich der Aufgabe annimmt, David in diese faszinierende Welt einzuführen. Zunächst verläuft auch alles normal. Doch dann verschwinden auf mysteriöse Art und Weise zahlreiche Gegenstände: Steckt der Dämmerflechter dahinter – ein mächtiger Meister der Dunkelheit, der der ganzen Welt für immer das Licht nehmen will? Plötzlich befinden sich David und seine Freunde in einem Abenteuer, das all ihre Vorstellungen übertrifft. Im Buch blättern
Warum mir der Roman gefällt
Christian von Aster erschafft in seinem Urban-Fantasy-Roman „Sieben Arten Dunkelheit“ eine fantastisch neue Welt. Er erfindet neue Wesen wie den Schattenhamster oder den Krummschwanzfinsterling. Der Leser wird sofort mitgenommen in eine für ihn völlig fremde, aber aufregende Welt. Christian von Aster gelingt es immer wieder, seine Leser zu überraschen. Durch die verschiedenen Perspektivwechsel lernt man all seine Charaktere näher kennen. Bei diesem Roman fiebert man wirklich bis zur letzten Seite mit.

Ein Sturz, ein geheimnisvoller Fremder und ein gefährliches Abenteuer
Mailin lebt gemeinsam mit ihrer Mutter und Schwester in Irland. Jeden Tag hofft sie, dass ihre ältere Schwester endlich ihre Augen öffnet und aus dem Wachkoma erwacht, in dem sie bereits seit sieben Jahren liegt. Als Mailin von einer zur nächsten Sekunde nichts als Dunkelheit wahrnimmt und plötzlich glaubt zu fallen, landet sie nicht nur in einer komplett anderen Welt, sondern auch in einem riesigen Abenteuer: Im Königreich Lyaskye ist nichts wie es scheint. Eine falsche Entscheidung könnte schnell die letzte sein.
Aus einer beinahe todbringenden Situation wird Mailin von einem geheimnisvollen Fremden gerettet, der sie ausgerechnet vor ihm selbst warnt und ihr rät, niemandem zu trauen. Mailin weiß, dass sie umgehend zurück in ihre Welt gelangen muss. Und so folgt sie trotz seiner Warnung mysteriösen Fremden, der ihr dabei helfen soll, den Weg zurück zu finden. Doch dabei stößt sie auf eine unerwartete Entdeckung, die ihr Leben ganz und gar auf den Kopf stellen wird. Im Buch blättern
Warum mir der Roman gefällt
Jennifer Benkaus „One True Queen – Von Sternen geküsst“ ist für mich ein absolut gelungener und gleichzeitig fesselnder Urban-Fantasy-Auftakt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, gemeinsam mit Mailin in die mysteriöse Welt von Lyaskye zu fallen, die ich bis zur letzten Seite nicht loslassen wollte. Bereits jetzt warte ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung der Serie.

Cornelia Funke verwandelt Guillermo del Toros Film in einen packenden Urban-Fantasy-Roman
Im Jahre 1944 herrscht Bürgerkrieg, Spanien wird von Diktator Franco regiert. Die 13-jährige Ofelia muss mit ihrer schwangeren Mutter zu ihrem neuen Stiefvater Vidal ziehen, der Hauptmann bei den Faschisten ist. Capitan Vidals Aufgabe ist es, die Rebellen auszulöschen. Dafür ist ihm jedes Mittel recht. Da ihre Mutter krank und schwach ist, schafft sie es nicht Ofelia vor dem Tyrann und seinen Grausamkeiten zu beschützen. Da beginnt das Mädchen sich in eine andere Welt zu flüchten. In einem magischen Labyrinth lernt sie den mysteriösen Faun Pan kennen. Der verspricht Ofelia zu einer Prinzessin zu machen, wenn sie sich drei schwierigen Prüfungen stellt. Ohne es zu wissen begibt Ofelia sich auf ein Abenteuer, welches ihr Leben und das ihrer Familie und Freunde für immer verändern wird. Im Buch blättern
Warum mir der Roman gefällt
Basierend auf dem Film „Pans Labyrinth“ von Guillermo del Toro hat Bestsellerautorin Cornelia Funke diesen Urban-Fantasy-Roman geschrieben. Sie entführt uns in eine gefährliche und brutale Welt und schafft es, der Geschichte ihre völlig eigene Note zu geben. Ein Muss für alle Fans von Funkes Büchern!

Ein mysteriöses Manuskript, ein großes Geheimnis und schreckliche Gräueltaten
Helen Franklin lebt ein karges Leben. Sie ist ebenso unauffällig wie genügsam und sollte das Schicksal eigentlich nicht weiter interessieren. Doch dann bekommt sie ein mysteriöses Manuskript in die Hände, das von einer verlorenen Seele erzählt – Melmoth. Melmoth, die dazu verdammt wurde, ewig allein auf der Erde zu wandeln und die schrecklichsten Gräueltaten zu bezeugen, die sonst niemand sehen würde. Und so kommt es, dass Melmoth wartet und wacht. Ganz allein. Helen kann nicht anders, als sich weiter mit dieser Legende zu befassen und fühlt sich plötzlich verfolgt, beobachtet und sogar erwartet. Kann sie es schaffen, ihr eigenes Geheimnis vor Melmoth zu verbergen?





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