Buchover von „Wenn der Tod sich freut dem Leben zu dienen“

ISBN 978-3-565-24813-1

448 Seiten

€ 17,99

Er ist 32 und lebt in der Gegenwart. Doch ein Seminar katapultiert ihn ins Jahr 1347 und macht ihn zum Medicus zur Zeit der Pest! Beata Endlers „Wenn der Tod sich freut dem Leben zu dienen“ im Buchtipp.

Beata Endlers „Wenn der Tod sich freut dem Leben zu dienen“ ist elegant erzählt und spannend

Beitragsbild für Buchtipp „Wenn der Tod sich freut dem Leben zu dienen“

Der junge Arzt Hannes reist vom Berlin der Gegenwart ins Mittelalter

Kann man durch die Zeit reisen? Hannes, der junge Facharzt für Innere Medizin, weiß nicht so recht, was er von dieser Vorstellung halten soll. Dennoch gelingt es seiner Freundin Finnja, den im Berlin des 21. Jahrhunderts lebenden Mediziner dazu zu überreden, an einem Rückführungsseminar teilzunehmen: Man könnte doch schon einmal gewesen sein. Und falls nicht, findet die gefeierte Theater-Schauspielerin, würde ihm die Hypnose doch wenigstens ein Nickerchen ermöglichen.

Der Roman der Medizinerin Dr. Beata Endler ist packend und wortgewaltig

Das Unvorstellbare wird Wirklichkeit: Hannes findet sich wieder im Jahr 1347. Als Johannes von Weissenberg, Anatom und Medicus an der Universität zu Bologna. Von ihm erzählt die Medizinerin Dr. Beata Endler, die in der Schweiz lebt und arbeitet, in ihrem wortgewaltigen und packenden Roman. Wir folgen Johannes auf seiner gefährlichen Reise durch ein Europa, in dem der Schwarze Tod wütet. Eine Reise, die ihn von Bologna und der Universität, an der er lehrt, bis nach Rottweil führt, weil der Vater ihn nach Ausbruch der Pest gebeten hat, nach Hause zu kommen. Die Protagonisten an seiner Seite begleiten ihn durch jede Zeit.

Medizingeschichte und der verzweifelte Kampf der Ärzte gegen die Pest

In Dr. Beata Endlers Roman „Wenn der Tod sich freut dem Leben zu dienen“ kommen Medizingeschichte und historische Fakten ebenso auf den Prüfstand wie die Frage nach der Krümmung von Raum und Zeit. Dabei fliegen wir in verschiedenen Erzählsträngen durch die Epochen und erleben 1347 hautnah eine Schausectio, eine anatomische Demonstration an der menschlichen Leiche, eine Ungeheuerlichkeit im Kirchenstaat, aber historisch korrekt. Ebenso erfahren wir vom Ringen um die Erklärbarkeit des Schwarzen Todes wie von den verzweifelten Versuchen der Ärzte Leben zu retten.

„Wenn der Tod sich freut, dem Leben zu dienen“ entführt in eine spannende fiktionale Welt

Das Dasein im Mittelalter wird detailgetreu und facettenreich beschrieben. Es entstehen Bilder im Kopf, die einen nicht mehr loslassen und wie im Film begleiten. Schaffen ärztliche Neugier, Wissensdurst und der unbedingte Wille zum Helfen Unmögliches? Literatur der besonderen Art, die in kein Genre zu pressen ist, entführt auf 431 Seiten nicht nur Wissbegierige in eine spannende fiktionale Welt, die doch am Ende genau so gewesen sein könnte. Weil die Fakten stimmen und sowohl Quantenmechanik als auch Astrophysik das zulassen. Mithilfe von Einsteins Postulaten.

ISBN 978-3-565-24813-1

448 Seiten

€ 17,99

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