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Lesesommer · Rezensionen · Vom Sinn des Lebens

In „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ erzählt Tanja Kokoska von einer Mietshaussiedlung und einem kleinen Wunder

Tanja Kokoskas „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ lässt uns wieder an das Gute im Menschen glauben: ein Gesellschaftsroman voller Wärme und Humor über Freundschaft, Familie und Nachbarschaft!

Jedes Mal, wenn Ina sich verliebt, ist sie voller Hoffnung

Diesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoo-Studio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung „Am Kastanienbaum“, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt.

Ein Roman über das Alleinsein – und wie nah das Miteinander doch ist

Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit.

Und plötzlich geschieht in Tanja Kokoskas Roman ein kleines Wunder

Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.

„Guten Morgen, schönes Wetter heute“ ist witzig, warmherzig und voller Liebe

In ihrem ganz eigenen Ton, mit Wärme, Witz und großer Liebe zum Detail erzählt Tanja Kokoska in „Guten Morgen, schönes Wetter heute“ von den Bewohnern der Siedlung „Am Kastanienbaum“. Ihr Roman ist ein hinreißendes Beispiel dafür, was unsere Gesellschaft gerade so dringend braucht – Einfühlungsvermögen, Liebe und Zuversicht.

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