
„Bei Krimis interessiert es mich neben der Handlung auch, die psychologische Tiefe der Figuren auszuloten.“ Marc Voltenauer
In diesem ungewöhnlichen Kriminalroman sterben nicht nur Menschen, sondern auch Kühe. Es ist bereits der zweite Fall, den sich der Westschweizer Schriftsteller Marc Voltenauer für seinen Ermittler Andreas Auer ausgedacht hat. In Frankreich und der französischsprachigen Schweiz sind Voltenauers Krimis längst Bestseller. Ihre Hauptfigur, Kommissar Auer, ist um die vierzig und lebt mit seinem Partner – einem Journalisten – im pittoresken Bergdorf Gryon.
Wenn ein Auftragskiller in die Nachbarschaft zieht …
Doch die Idylle bekommt gewaltige Risse, als ein Auftragskiller, der kurz zuvor einen Politiker ermordet hat, in ein Luxus-Chalet in der Nachbarschaft zieht. Plötzlich ist nichts, wie es war: Die Kuh eines Dorfbauern wird regelrecht hingerichtet, undurchsichtige Investoren treiben verdächtige Immobiliengeschäfte voran und ein wahnsinniger Serientäter, der den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein scheint, hält die Menschen in den Waadtländer Alpen auf Trab.
Die Suche nach dem Täter wird zur persönlichen Abrechnung
Kurz entschlossen beginnt Andreas Auer, obwohl er eben erst wegen einer Auseinandersetzung mit einem Kollegen vom Dienst suspendiert wurde, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch als seine Schwester entführt, eine weitere Frau tot aufgefunden wird, und sein Lebensgefährte Mikaël Achard in höchste Gefahr gerät, mutiert die Suche nach dem Täter auch zu einer persönlichen Abrechnung.
Mit „Wer hat Heidi getötet“ baut Marc Voltenauer seinen Ruf als Spannungsautor souverän aus: Ging es im Vorgängerband „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ um einen kaltblütigen Täter, der sich als Instrument Gottes betrachtet, so konfrontiert der Schriftsteller dieses Mal seine Leserinnen und Leser mit einem raffinierten Plot und unerwarteten Abgründen und Gewalt, die so schroff und unverstellt daher kommt, wie die Gebirgsmassive um Gryon.

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