In „Rabenprinz“ erfahren Sie, warum es sich lohnt für die Liebe zu kämpfen | BUCHSZENE

Was, wenn du als Mensch in der Elfenwelt lebst und plötzlich Liebe zu einem Prinzen verspürst, obwohl dies verboten ist? Margaret Rogersons Fantasyroman „Rabenprinz“ ist packend und romantisch.

In dem Fantasyroman „Rabenprinz“ erfahren Sie, warum es sich lohnt für die Liebe zu kämpfen

19. Juni 2020 | Anna Schnitzler

Titelbild Rabenprinz

©Trombax shutterstock-ID 23427496

Isobel lebt als Mensch und Porträtmalerin in der Elfenwelt

Isobel, ein siebzehn Jahre altes Mädchen, ist Porträtmalerin und zwar die Beste ihrer Zeit. Das Besondere an ihr ist: Sie ist ein Mensch. Ein Mensch in einer Elfenwelt. Ihre Kunden sind ausschließlich Elfen, denn Elfen können keinerlei Kunst herstellen. Sei es töpfern, kochen, schneidern oder eben malen. Genau aus diesem Grund begehren Elfen alles, was mit Kunst zu tun hat, und beneiden die Menschen um das und um noch etwas: menschliche Gefühle. Elfen sollen nämlich keine Gefühle haben.

Menschen und Elfen dürfen einander auf keinen Fall lieben

Deswegen hat der Erlkönig auch ein Gesetz erlassen, wonach Menschen und Elfen sich nicht gegenseitig lieben dürfen. Wenn sie es doch tun oder sich irgendeinem anderen menschlichen Gefühl hingeben, sind sie dem Tod geweiht. Natürlich können sie lachen, weinen und Erstaunen zeigen, aber all diese Ausdrücke auf ihren Gesichtern sind nicht echt, sondern nur geschauspielert.

Rook, der Herbstprinz der Elfen, stellt Isobels Pläne in Frage

Isobel hat aber noch andere Beweggründe sich, wenn sie sie nicht gerade porträtiert, von den Elfen fernzuhalten: Die Elfen sind mächtig und unberechenbar. Ein einziger Blick kann sie beleidigen und man ist in weniger als einer Sekunde tot. Als jedoch Rook, der Herbstprinz der Elfen, vor ihrer Tür steht, um ein Porträt von sich malen zu lassen, vergisst Isobel all ihre Vorsätze und Warnungen und bringt damit sich und ihre Familie in Gefahr. Zu ihrer Familie gehören zum Beispiel ihre Tante Emma und zwei junge Ziegenzwillinge namens March und May, die aus Versehen in Menschen verwandelt wurden.

Ein von Isobel gemaltes Porträt könnte Rook das Leben kosten

Auch Rook scheint Isobel nicht abgeneigt zu sein. Als sie jedoch Trauer in seinen Augen entdeckt – in Augen, die eigentlich ohne jedes Gefühl sein sollten – kann sie nicht widerstehen und malt das Gefühl auch in die Augen seines Porträtgesichts. Das könnte Rook das Leben kosten. Deswegen entführt Rook Isobel. Er will sie im Herbstland vor Gericht stellen. Auf dem Weg dorthin werden sie jedoch aufgehalten und müssen fliehen. Auf der Flucht sehen sie, wie das Reich verwelkt und verrottet. Zunächst wissen sie nicht, was das bedeuten soll, doch sie sollten es bald herausfinden.

Eine ungeplante Reise, tiefe Gefühle und ein riskantes Manöver

Während dieser ungeplanten Reise durch das Land entdecken sie auch wahre Gefühle für einander und riskieren damit ihr Leben. Allerdings hätte ihre Liebe eine Chance. Doch dazu müssten die alten Gesetze des Erlkönigs aufgelöst werden. Ohne zu ahnen, dass es auch noch andere gibt, die diesen Plan verfolgen, kämpfen Isobel und Rook für ein gemeinsames Leben und ihre Liebe. Doch leider übersehen sie dabei ein wichtiges Detail.

So haben wir die Elfen und ihre Welt noch nie erlebt

Faszinierend am Roman „Rabenprinz“ ist, dass er die Elfen in einem ganz anderen Licht zeigt, als man sie sonst aus Kinderbüchern kennt. Isobel ist eine starke junge Frau, die man als Protagonistin sofort ins Herz schließt. Mit Rook dagegen erlebt man den Zwiespalt, mit dem die Elfen während ihres unendlichen Lebens auskommen müssen. „Rabenprinz“ von Margaret Rogerson ist eine tolle Liebesgeschichte, der man gerne in all ihren spannenden Wendungen folgt.

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