Lukas Hainer: Nightrunner – Vergiss, wer du … | BUCHSZENE

Evelyn und Leonow sind Schatzjäger auf der Suche nach geheimen Wunderwaffen und Artefakten. Doch das ist gefährlich! Lukas Hainers „Nightrunner – Vergiss, wer du warst“ ist ein actionreicher Fantasyroman.

Lukas Hainers „Nightrunner – Vergiss, wer du warst“ ist ein Roman voller magischer Elemente

27. Mai 2020 | Elisabeth Resch

Titelbild Nightrunner

©Joe Therasakdhi shutterstock-ID 1486899203

Dank eines bestimmten Relikts können Engel Magie erzeugen

Evelyn wächst in Wien auf – und in einer Welt, in der Engel wie ganz normale Menschen auf der Erde leben. Mit einer Ausnahme: Die Engel haben ein für sie bestimmtes Relikt, mit dem sie Magie erzeugen können. Aber die Welt ist nicht so heil wie es auf den ersten Blick scheint:

Jesiten und die Promethisten, zwei verfeindete Religionen, bekriegen sich gegenseitig und hinterlassen nichts als Zerstörung. Bei einem Aufstand wird Evelyn schwer verletzt und nach Aspern gebracht. In dieser Stadt geschehen mysteriöse Dinge.

Nach dem Krieg suchen Evelyn und Kurt nach Wunderwaffen und Artefakten

Evelyn verbringt dort zwei Jahre. Als sie in ihre Heimat zurückkehrt, muss sie feststellen, dass hier zwischenzeitlich ein gewaltiger Krieg gewütet hat. Um zu überleben, freundet sie sich mit dem Jungen Kurt an und die beiden werden zu „Runnern“. Deren Aufgabe ist es, in den übriggebliebenen Trümmern nach geheimen Wunderwaffen und verschütteten Artefakten zu suchen. Eines Tages rettet Evelyn das Mädchen Maria vor Soldaten, die sie bedrohen, weil sie ein wertvolles Relikt besitzt. Maria schließt sich Evelyn und Kurt an – und so werden alle drei zu Gejagten.

Leonow gewinnt ein weißes Wiesel zur Freundin und treuen Begleitung

Zur gleichen Zeit verliert Leonow seine Mutter. Nachdem der Junge ein weißes Wiesel aus einer Falle rettet, freundet er sich mit ihm an und gibt ihm den Namen Minka. Von da an ist Minka seine stetige und treue Begleitung. Nach einiger Zeit fängt das Wiesel zu sprechen an, was selbst in einer von Engeln bevölkerten Welt seltsam ist. Ehe Leonows Mutter starb, erteilte sie ihm einen Auftrag: Er soll einen Mann namens Fabergè aufsuchen.

Ein Überfall auf die Goldschmiede-Werkstatt verändert für Leonow alles

Als Leonow diesen Fabergé findet, erfährt er, dass dieser Mann sein Vater und obendrein ein Engel ist. Damit gehört Leonow zu den Halbengeln und kann mithilfe des für ihn bestimmten Relikts Magie erzeugen. Allerdings ist Leonow anders als normale Engel: Im Gegensatz zu ihnen kann er auch die Relikte anderer benützen und sie gegen ihre Besitzer anwenden. Fabergè nimmt Leonow zu sich und lässt ihn mit seinen Halbbrüdern in der Gold- und Feinschmiederei arbeiten. Als eines nachts die Werkstatt überfallen wird, wird er unerklärlicher Weise von den anderen zurückgelassen und flieht. In der Folgezeit schlägt Leonow sich wieder allein mit seinem Wiesel durch.

Eines Tages erfährt Evelyn, dass sie nicht die ist, die sie glaubte zu sein

Evelyns und Leonows Wege kreuzen sich, als sie auch ihn vor den Soldaten rettet. Doch bei einer Rettungsaktion wird Evelyn schwer verletzt; sie bittet ihre Freunde sie zurück nach Aspern zu bringen. Der Weg ist beschwerlich und voller Gefahren und es ist ein riskantes Unterfangen, aber als sie dort ankommen, erwartet sie eine Überraschung. Evelyn erfährt, dass sie nicht die ist, die sie zu seien geglaubt hat, und dass sie ein mächtiges Relikt in sich trägt. Deshalb ist es wichtig, dass sie nicht den falschen Menschen ihr Vertrauen schenkt, denn sonst ist die ganze Welt in Gefahr.

Lukas Hainers „Nightrunner – Vergiss, wer du warst“ hinterließ mich staunend

Der Fantasyroman „Nightrunner – Vergiss, wer du warst“ von Lukas Hainer lässt einen tief in eine Welt voller Mysterien eintauchen. Die Geschichte strotzt vor Magie und Engelwesen. Der Spannungsbogen ist dank actiongeladener Szenen und bildhafter Beschreibungen konstant hoch. Der Schreibstil ist flüssig. Da die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt wird, wirken die Charaktere authentisch. Man kann ihre Entscheidungen und Handlungen gut nachvollziehen. Das Cover ist schön schlicht gestaltet und passt gut zum Inhalt des Romans.

Am Ende steigert sich Spannung noch einmal und so lassen einen die überraschenden Wendungen zum Schluss mit offenem Mund staunen.


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