
Kinderbuchtipp von Saskia (@saskiaschuricht):
NEIN! Jeder der Kinder hat, hat dieses Wort sicherlich schon einmal gehört.
Bei der Protagonistin in Anne Hassels und Eva Künzels Buch „Lisa und das Nein“ ist „Nein“ das absolute Lieblingswort: „Nein, ich möchte noch nicht aufstehen. Nein, ich möchte mich noch nicht anziehen. Nein, ich möchte noch länger spielen. Nein, nein und nochmals nein.“ Egal, was Mama und Papa sagen, Lisa antwortet immer dasselbe, nämlich „Nein“! Aber irgendwann merkt sie, dass es Situationen gibt, in denen ein Ja besser wäre. Zu dem überlegt Lisa, ob es nicht gut wäre, wenn sich das „Nein“ und das „Ja“ abwechselten. Denn es gibt Momente, da passt das „Ja“ besser – und dann gibt es wieder welche, wo ein „Nein“ auch gut ist. Letztendlich gehören beide jedoch zum Leben dazu.
Warum mir das Buch gefällt:
Liebevoll verpackt Anne Hassel das typische kindliche Verhalten in eine wunderbare Geschichte. Die Illustrationen sind geprägt durch die Farben Rot (Nein) und Blau (Ja). Am Ende der Geschichte zieren beide Farben gemeinsam die letzte Seite. Und so kommt es zu einer Balance zwischen einer Zustimmung, dem „Ja“ und einer Ablehnung, dem „Nein“. Die Geschichte ist sehr nah an der Realität, denn sicher haben alle Eltern und Großeltern schon einmal in einer ähnlichen Situation gesteckt, in der das Kind nur „Nein“ geäußert hat. Die Kinder gewinnen durch dieses Buch einen Blick von außen und können so das Wort „Nein“ aus einer anderen Perspektive sehen. Und auch für Eltern ist es ein zauberhaftes Buch – dank Schmunzelfaktor und einem kleinen Tipp!
Anne Hassel Lisa und das NEIN ISBN 978-3-96843-008-9, 32 Seiten, € 19,95. Carl-Auer Verlag. Hier bestellen
Ab 3 Jahre
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Kinderbuchtipp von Daniela (@mamaliestvorundbloggt):
Die Ente fühlt sich beobachtet. Sie ist nicht allein. Der Tod begleitet sie schon eine Weile, „nur für den Fall.“ Zuerst erschrickt die Ente vor dem Schädel auf der karierten Kutte, da sie glaubt, er kommt sie jetzt holen. Doch dann stellt sie fest, dass der Tod in friedlicher Absicht gekommen ist. Die beiden lernen sich kennen, philosophieren tagelang über das Leben und das Sterben. Nach einem Gründel-Ausflug auf den Teich wärmt die Ente den Tod mit ihrem Federkleid. Eines Abends aber ist der Abschied gekommen: Die Ente stirbt. Der Tod schickt sie mit der schwarzen Tulpe, die er die ganze Zeit schon hinter dem Rücken bei sich getragen hatte, auf ihre letzte Reise den Fluss hinunter und schaut ihr „fast ein wenig betrübt“ hinterher.


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