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Diesen Monat empfehlen wir euch eine bunte Auswahl von Romantasy bis zur Dystopie. Angefangen mit Katharina Herzogs herzerwärmendem Roman „Die Nebel von Skye“ bis hin zu Andreas Brandhorsts „Die Eskalation“ und „The Loop“ von Ben Oliver, die für angenehmen Schauder sorgen. „Der Schlüssel der Magie“ entführt in eine von Intrigen zerrissene Stadt. Und „Talus“ entführt uns in die Mystik Schottlands.

Wenn die Schöpfung den Schöpfer unterwirft …
Nach vielen Jahren des Fortschritts in der Verbesserung der Künstlichen Intelligenz wurde eine KI erschaffen, die ein eigenes Bewusstsein hat. Aus der KI wurde eine übermächtige Maschinenintelligenz namens Goliath. Nun hat Goliath die Kontrolle über alles Vernetzte und Technische übernommen und beherrscht die gesamte Menschheit. Die Erdenbewohner haben sich damit abgefunden. Nationen wurden aufgelöst und alles der Herrschaft der Maschinenintelligenz unterworfen, die einen geheimen Plan verfolgt. Doch es regt sich Widerstand! Eine geheime Rebellenorganisation nimmt den Kampf gegen die Maschine auf, um die Freiheit aller Menschen wiederzuerlangen. Aber können sie gegen die scheinbar unaufhaltbare Maschinenintelligenz wirklich ankommen? Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Ein überaus aktueller Social Science Fiction-Roman, der zeigt, was passieren kann wenn sich die Künstliche Intelligenz gegen ihre Erschaffer richtet. Spannend, erschreckend und süchtig machend!
Andreas Brandhorst Die Eskalation ISBN 978-3-492-06185-8, 640 Seiten, € 17,00, Piper. Bei Graff bestellen

Sklavin? Diebin? Gefährlichste Frau in Tevanne!
Sancia hat ein seltenes Talent: Wenn sie einen Gegenstand berührt, kann sie all seine Empfindungen und Erinnerungen spüren. Das ist natürlich praktisch, wenn das eigene Überleben davon abhängt, in Gebäude einzubrechen und Dinge zu stehlen. Doch nach einem ihrer Aufträge verändert sich alles. Nicht nur, dass sie aus Versehen den gesamten Hafen in Brand steckt – auch das einfache Kästchen, das sie mitgehen lassen hat, ist nicht ohne: Darin befindet sich ein sprechender Schlüssel, der behauptet, jede Tür öffnen zu können und der sie zum Ziel der Reichen und Mächtigen in der Stadt macht.
Nach und nach begreift Sancia das Ausmaß der Intrigen in der Stadt, in die sie sich durch den Diebstahl hineinmanövriert hat – gelingt es ihr, die düsteren Mächte des Bösen aufzuhalten und ihr eigenes Leben zu retten? Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Dieser Roman ist eine fesselnde Mischung aus Steampunk und Low Fantasy. Die Charaktere und ihre Beweggründe sind feinsinnig miteinander verwoben und verbildlichen das Leben in einer grausamen Stadt, in der Magie und Machtmissbrauch an der Tagesordnung sind. Spannend, mystisch und blutig entspinnt sich das Panorama einer zerrütteten Gesellschaft, in der jede*r Einzelne ums Überleben kämpft.
Robert Jackson Bennett Der Schlüssel der Magie ISBN 978-3-7341-6266-4, 608 Seiten, € 15,00, Blanvalet Verlag. Bei Graff bestellen

Entdecke die magische Welt von Edinburgh!
Das neue Buch von Liza Grimm entführt uns nach Edinburgh. In der mystischen Welt Schottlands spielt diese magische Geschichte und ist der Auftakt einer neuen Serie.
Eine Studentin, die nicht an das Übernatürliche glaubt, steht plötzlich einem Geist gegenüber. Eine junge Hexe, die ihre große Begabung verflucht, und ein Tarot-Leger, der Angst vor der Zukunft hat: Um Erin, Luzia und Noah dreht sich diese Geschichte. Der Roman wird aus den drei Perspektiven der Hauptcharaktere beschrieben. Daher lernt man sie alle sehr gut kennen. Mir hat der Wechsel zwischen den drei verschiedenen Sichtweisen sehr gut gefallen. Dadurch bekommt man immer wieder neue Einblicke in die magische Welt der drei. Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
Liza Grimm ist es gelungen, mich mit ihrem neuen Urban Fantasy Werk sofort in ihren Bann zu ziehen. Der von ihr entworfenen, magischen Welt kann man nur schwer entkommen!
Liza Grimm Talus: Die Hexen von Edinburgh ISBN 978-3-426-52628-6, 350 Seiten , € 12,99, Droemer Knaur. Bei Graff bestellen

Gefangen im Hightech-Gefängnis für Jugendliche
Tag 736: Aufstehen, Frühstücken, Hofgang, Folter. Luke ist seit mehr als zwei Jahren Gefangener im Loop, dem Hightech-Gefängnis für Jugendliche. Jeden Tag muss er die schmerzhafte Energieernte über sich ergehen lassen. Der einzige Weg sein Schicksal weiter hinaus zu zögern, sind wissenschaftliche Experimente am eigenen Körper.
Die Isolation in der Zelle und die alltägliche Routine machen sein Leben zur Hölle – bis sich die Lage im Loop drastisch verändert. Nach einem weiteren Experiment verwandeln sich einige Insassen zu Killermaschinen, die Stromversorgung bricht ein und mit einem Mal sind die Gefangenen auf sich allein gestellt – in einer Welt, die von einem tödlichen Virus heimgesucht wird und in der das Militär einen gefährlichen Plan zu verfolgen scheint. Blick ins Buch
Warum mir der Roman gefällt:
„The Loop“ ist eine actiongeladene, spannungsreiche und clevere Dystopie, die mich von der ersten Seite an nicht mehr losgelassen hat. In einer Welt, die von der KI Happy gesteuert wird, können die Reichen sich in Cyborgs verwandeln. Wer sein Leben nicht erträgt, verschwindet in der Virtual Reality, wird abhängig von der Droge Ebb oder landet, selbst bei kleinen Vergehen, im Loop. Dazu noch eine Zombie-mäßige Apokalypse und der Zusammenbruch der gesamten Gesellschaft – großartig! Für alle Fans von „Matrix“ und Liebhaber abgefahrener Zukunftsvisionen, die unter die Haut gehen.




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