Ein Junge schreibt einen Brief und schickt so eine Buchverliebte auf Reisen. Katharina Herzogs „Das kleine Bücherdorf – Winterglitzern“ ist ein Wohlfühl-Roman.

„Winterglitzern“ ist der erste Band von Katharina Herzogs neuer Serie „Das kleine Bücherdorf“

23. November 2022 | Frau Bluhm

Titelbild Das kleine Bücherdorf -Winterglitzer


Frau Bluhm liest „Das kleine Bücherdorf – Winterglitzern“:  4 von 5  Blu(h)men


Eine junge Kunsthändlerin stößt auf einen erstaunlichen Brief

Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen außergewöhnlichen Brief, den der achtjährige Finlay an seine verstorbene Mutter geschrieben hat. Dem Brief liegt ein Bild von Finlay bei, auf dem er eine Erstausgabe von „Alice im Wunderland“ in den Händen hält.

Vickys Reise nach Schottland birgt ein Problem in sich

Umgehend wird Vicky von ihrem Vater im Auftrag des Auktionshauses nach Schottland geschickt, um den Vater des Jungen zu überreden, das wertvolle Buch zu verkaufen. Dort angekommen aber schließt Vicky die Bewohner des selbsternannten Bücherdorfs ganz schnell ins Herz, ganz besonders Graham, Finlays Vater. Das einzige Problem dabei ist, dass dummerweise keiner den eigentlichen Grund ihrer Reise kennt.

„Winterglitzern“ ist der Auftakt zu Katharina Herzogs Serie „Das kleine Bücherdorf“

Mit „Das kleine Bücherdorf – Winterglitzern“ eröffnet Katharina Herzog ihre Serie rund um das Bücherdorf Swinton-on-Sea. Und man muss sagen, dass dieser Roman tatsächlich alles hat, was ein Wohlfühlroman braucht: Romantik, eine wunderschöne Kulisse und illustre Bewohner. Man wünscht sich unmittelbar, man könnte selbst nach Schottland reisen und die Buchhandlung „The Reading Fox“, mit ihren seinen versteckten Ecken und Winkeln besuchen.

Glaubwürdige Figuren und eine schöne Spannungskurve

Aber auch ihre Hauptfiguren hat Katharina Herzog schön entworfen: Sie sind allesamt plausibel und sympathisch. Der Plot von „Das kleine Bücherdorf – Winterglitzern“ hat zudem eine schöne Spannungskurve versehen und ist gut aufgebaut.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung „Frühlingsfunkeln“

Ist dieses Buch vorhersehbar? Selbstverständlich. Ist es deswegen auch nur einen Deut schlechter? Selbstverständlich nicht. Manchmal möchte man der grauen Realität des deutschen Schmuddelwinters einfach mal für ein paar Stunden entfliehen, und dafür ist „Winterglitzern“ sehr gut geeignet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung „Frühlingsfunkeln“, die Anfang 2023 erscheinen soll.

 

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Frau Bluhm

Geboren 1984 in Aschaffenburg als Katharina Bluhm, studierte Frau Bluhm Psychologie und wurde nach dem Studium Erzieherin. Als BUCHSZENE.DE-Kolumnistin entdeckt wurde sie wegen ihrer so sympathischen wie zutreffenden Rezensionen auf Lovelybooks.


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