Frau Rosary, in Ihrem Roman „Perlensplitter“ aus der Trilogie „Chroniken der Drachenperle“ entfalten Sie eine Urban-Fantasy-Geschichte, die zwischen der Menschenwelt und einer mittelalterlichen Parallelwelt spielt. Das Drama nimmt seinen Lauf, weil der König von Latura seine Tochter Tarinija vermisst.
Das ist richtig. Vor 150 Jahren ist Prinzessin Tarinija von Latura spurlos verschwunden. Sie war zu dem Zeitpunkt sechs Jahre alt. Ihre Leibwächter wurden tot aufgefunden. Der Fall Tarinija wurde niemals aufgeklärt.
Hat der König dennoch Grund zu hoffen?
Alles, was dem König von Latura blieb, war die Prophezeiung des Heiligen Orakels, dass wenn sieben magische Fragmente gefunden werden, er seine Tochter wiederbekommen würde. Seitdem ist der König auf der Suche nach eben diesen sieben magischen Fragmenten, was bisher vergebliche Mühe war.
Das Mysterium der sieben Fragmente müssen Sie bitte genauer erklären.
Die Prophezeiung besagt, dass sieben magische Fragmente, die in der Welt der Menschen verteilt sind, gefunden und zum Heiligen Orakel in Latura gebracht werden müssen. Um welche Fragmente es sich genau handelt, weiß im Königreich Latura niemand so genau. Auch weiß niemand, wo auf der Erde diese Fragmente verteilt sind, denn das Orakel ist nicht einfach zu deuten.
Elusyan ist eine der wichtigsten Figuren in Ihrem Roman. Er ist 26 Jahre alt und hat die Ausbildung zum Nebelwesen absolviert. Was zeichnet Elusyan aus?
Elusyan ist der männliche Protagonist in „Perlensplitter“. Er ist der jüngste General, der je die Heerführung seines Landes übernommen hat, zum einen weil er fähig ist und zum anderen, weil er zusammen mit seinem Bruder Elas und dem Prinzen von Latura ein unschlagbares Team bildet. Die drei verbindet eine tiefe und ehrliche Freundschaft, in der sie sich gegenseitig den Rücken decken und füreinander einstehen.
Was hat es mit den Nebelwesen auf sich?
Was konkret ein Nebelwesen ist und wie Elusyans Verwandlung von statten geht, möchte ich an der Stelle gar nicht verraten. Das wird in der Mitte des Buches sehr ausführlich berichtet und würde vermutlich spoilern. Fakt ist jedoch, dass es sich bei den Bewohnern der Parallelwelt nicht um Menschen, sondern menschenähnliche Wesen mit besonderen Fähigkeiten handelt. Sie selbst nennen sich Vaskys.
Die zweite Protagonistin ist Sveja, eine junge Frau, die Wirtschaft in Stockholm studiert. Was ist sie für ein Mensch?
Sveja ist eine typische Studentin unserer Zeit. Sie träumt von einer Karriere in einem erfolgreichen Konzern. Zudem erhofft sie sich, mit ihrem derzeitigen Partner Jan – einem Medizinstudenten – eine Familie gründen zu können. Sveja jobbt nebenbei in einer Bar. Sie ist sportlich, geht gern mit ihren Freunden tanzen und trainiert in asiatischer Kampfkunst, um ihre innere Balance zu finden. Sveja ist aufgeschlossen und teilt sich mit Livia eine WG im Norden Stockholms. Ihre engste Vertraute ist ihre Granni.
Warum haben Sie sich gerade Stockholm als Schauplatz auf der Erde ausgesucht?
Ich habe lang überlegt, an welchem Schauplatz „Perlensplitter“ handeln könnte. Da es mich selbst immer aus Deutschland wegzieht, kam eine deutsche Stadt für mich nicht infrage. In Stockholm habe ich einmal in meiner Jugend meine Sommerferien verbracht und die Stadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich war damals beeindruckt von dem Flair, den diese Stadt verströmt hat. Stockholm drückte einen lebensfrohen und fröhlichen Charme aus. Eine Leichtigkeit, die ich so in Deutschland weniger wahrnehme. Zu dem Zeitpunkt als ich Stockholm besucht hatte, fand das Waterfestival statt, was ich auch in „Perlensplitter“ aufgegriffen habe, und die ganze Stadt war erfüllt mit Musik und Tanz.
Wie kommt es, dass Elusyan und Sveja – zwei Charaktere aus unterschiedlichen Welten – aufeinandertreffen?
Nun dieses Treffen wird durch Elusyan ausgelöst, der sich sehr bemüht, Svejas Aufmerksamkeit zu erregen. Elusyan erhält von seinem König den Auftrag, die sieben Fragmente zu suchen, die auf der Erde verteilt sind. Dazu benötigt er die Hilfe von Sveja. Warum ausgerechnet Sveja darf ich an der Stelle nicht verraten.
Warum war Svejas Großmutter bis zu ihrem Tod eine Hoffnungsträgerin?
Svejas Granni war eine reiselustige Frau, was Sveja immer sehr bewundert hat. Warum jedoch Svejas Granni so oft auf Reisen war, erfährt Sveja erst am Ende des ersten Bandes. Und warum Svejas Familie auserwählt worden ist, erfährt der Leser im zweiten und im dritten Band der Reihe. Die Geschichte ist durchaus komplex. Aber alle Fragen werden am Ende beantwortet werden.
Damit der Wechsel von der Parallelwelt zur Menschenwelt funktioniert, braucht es ein magisches Werkzeug …?
Ja, um zwischen den Welten hin- und herzuspringen, besitzt Elusyan einen Ardeiras, einen Weltenspringer. Der sieht auf den ersten Blick so ähnlich aus wie ein dunkler Kuli mit einem roten Knopf, dem Auslöser. Zudem besitzt er fünf Rädchen, an welchen der genaue Zielstandort eingegeben werden kann und eine Art Energieanzeige, denn der Ardeiras kann nicht unbegrenzt verwendet werden.
Wo kommt dieser magische Stift her?
Der Ardeiras ist eine technische Erfindung, die der König von Latura in Auftrag gegeben hatte, schon bevor seine Tochter verschwand. Es existieren lediglich drei Weltenspringer, drei Unikate, die auch nicht ersetzt werden können, wenn einer kaputt oder verloren gehen sollte. Ein Ardeiras ist im Besitz des Königreichs Tuk und zwei gehören dem König von Latura. Einen verwendet Elusyan vertrauensvoll für seine Mission. Generell versucht der König von Latura die Vermischung beider Welten zu vermeiden. Menschen sollen in ihrer Welt bleiben und die Vaskys in ihrer. Der Ardeiras wird nur verwendet, um die magischen Fragmente zu suchen. Interviews
Zoe S. Rosary im Interview über „Perlensplitter“, den ersten Band ihrer neuen Fantasy-Trilogie
Eine verschollene Prinzessin. Ein junger Held. Und das Mysterium der sieben Fragmente. Zoe S. Rosary erzählt in „Perlensplitter“ eine magische Geschichte.
Frau Rosary, in Ihrem Roman „Perlensplitter“ aus der Trilogie „Chroniken der Drachenperle“ entfalten Sie eine Urban-Fantasy-Geschichte, die zwischen der Menschenwelt und einer mittelalterlichen Parallelwelt spielt. Das Drama nimmt seinen Lauf, weil der König von Latura seine Tochter Tarinija vermisst.
Das ist richtig. Vor 150 Jahren ist Prinzessin Tarinija von Latura spurlos verschwunden. Sie war zu dem Zeitpunkt sechs Jahre alt. Ihre Leibwächter wurden tot aufgefunden. Der Fall Tarinija wurde niemals aufgeklärt.
Hat der König dennoch Grund zu hoffen?
Alles, was dem König von Latura blieb, war die Prophezeiung des Heiligen Orakels, dass wenn sieben magische Fragmente gefunden werden, er seine Tochter wiederbekommen würde. Seitdem ist der König auf der Suche nach eben diesen sieben magischen Fragmenten, was bisher vergebliche Mühe war.
Das Mysterium der sieben Fragmente müssen Sie bitte genauer erklären.
Die Prophezeiung besagt, dass sieben magische Fragmente, die in der Welt der Menschen verteilt sind, gefunden und zum Heiligen Orakel in Latura gebracht werden müssen. Um welche Fragmente es sich genau handelt, weiß im Königreich Latura niemand so genau. Auch weiß niemand, wo auf der Erde diese Fragmente verteilt sind, denn das Orakel ist nicht einfach zu deuten.
Elusyan ist eine der wichtigsten Figuren in Ihrem Roman. Er ist 26 Jahre alt und hat die Ausbildung zum Nebelwesen absolviert. Was zeichnet Elusyan aus?
Elusyan ist der männliche Protagonist in „Perlensplitter“. Er ist der jüngste General, der je die Heerführung seines Landes übernommen hat, zum einen weil er fähig ist und zum anderen, weil er zusammen mit seinem Bruder Elas und dem Prinzen von Latura ein unschlagbares Team bildet. Die drei verbindet eine tiefe und ehrliche Freundschaft, in der sie sich gegenseitig den Rücken decken und füreinander einstehen.
Was hat es mit den Nebelwesen auf sich?
Was konkret ein Nebelwesen ist und wie Elusyans Verwandlung von statten geht, möchte ich an der Stelle gar nicht verraten. Das wird in der Mitte des Buches sehr ausführlich berichtet und würde vermutlich spoilern. Fakt ist jedoch, dass es sich bei den Bewohnern der Parallelwelt nicht um Menschen, sondern menschenähnliche Wesen mit besonderen Fähigkeiten handelt. Sie selbst nennen sich Vaskys.
Die zweite Protagonistin ist Sveja, eine junge Frau, die Wirtschaft in Stockholm studiert. Was ist sie für ein Mensch?
Sveja ist eine typische Studentin unserer Zeit. Sie träumt von einer Karriere in einem erfolgreichen Konzern. Zudem erhofft sie sich, mit ihrem derzeitigen Partner Jan – einem Medizinstudenten – eine Familie gründen zu können. Sveja jobbt nebenbei in einer Bar. Sie ist sportlich, geht gern mit ihren Freunden tanzen und trainiert in asiatischer Kampfkunst, um ihre innere Balance zu finden. Sveja ist aufgeschlossen und teilt sich mit Livia eine WG im Norden Stockholms. Ihre engste Vertraute ist ihre Granni.
Warum haben Sie sich gerade Stockholm als Schauplatz auf der Erde ausgesucht?
Ich habe lang überlegt, an welchem Schauplatz „Perlensplitter“ handeln könnte. Da es mich selbst immer aus Deutschland wegzieht, kam eine deutsche Stadt für mich nicht infrage. In Stockholm habe ich einmal in meiner Jugend meine Sommerferien verbracht und die Stadt ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ich war damals beeindruckt von dem Flair, den diese Stadt verströmt hat. Stockholm drückte einen lebensfrohen und fröhlichen Charme aus. Eine Leichtigkeit, die ich so in Deutschland weniger wahrnehme. Zu dem Zeitpunkt als ich Stockholm besucht hatte, fand das Waterfestival statt, was ich auch in „Perlensplitter“ aufgegriffen habe, und die ganze Stadt war erfüllt mit Musik und Tanz.
Wie kommt es, dass Elusyan und Sveja – zwei Charaktere aus unterschiedlichen Welten – aufeinandertreffen?
Nun dieses Treffen wird durch Elusyan ausgelöst, der sich sehr bemüht, Svejas Aufmerksamkeit zu erregen. Elusyan erhält von seinem König den Auftrag, die sieben Fragmente zu suchen, die auf der Erde verteilt sind. Dazu benötigt er die Hilfe von Sveja. Warum ausgerechnet Sveja darf ich an der Stelle nicht verraten.
Warum war Svejas Großmutter bis zu ihrem Tod eine Hoffnungsträgerin?
Svejas Granni war eine reiselustige Frau, was Sveja immer sehr bewundert hat. Warum jedoch Svejas Granni so oft auf Reisen war, erfährt Sveja erst am Ende des ersten Bandes. Und warum Svejas Familie auserwählt worden ist, erfährt der Leser im zweiten und im dritten Band der Reihe. Die Geschichte ist durchaus komplex. Aber alle Fragen werden am Ende beantwortet werden.
Damit der Wechsel von der Parallelwelt zur Menschenwelt funktioniert, braucht es ein magisches Werkzeug …?
Ja, um zwischen den Welten hin- und herzuspringen, besitzt Elusyan einen Ardeiras, einen Weltenspringer. Der sieht auf den ersten Blick so ähnlich aus wie ein dunkler Kuli mit einem roten Knopf, dem Auslöser. Zudem besitzt er fünf Rädchen, an welchen der genaue Zielstandort eingegeben werden kann und eine Art Energieanzeige, denn der Ardeiras kann nicht unbegrenzt verwendet werden.
Wo kommt dieser magische Stift her?
Der Ardeiras ist eine technische Erfindung, die der König von Latura in Auftrag gegeben hatte, schon bevor seine Tochter verschwand. Es existieren lediglich drei Weltenspringer, drei Unikate, die auch nicht ersetzt werden können, wenn einer kaputt oder verloren gehen sollte. Ein Ardeiras ist im Besitz des Königreichs Tuk und zwei gehören dem König von Latura. Einen verwendet Elusyan vertrauensvoll für seine Mission. Generell versucht der König von Latura die Vermischung beider Welten zu vermeiden. Menschen sollen in ihrer Welt bleiben und die Vaskys in ihrer. Der Ardeiras wird nur verwendet, um die magischen Fragmente zu suchen. Chat
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