„Monschau“ von Steffen Kopetzky | BUCHSZENE.DE

Im Jahr 1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf.

„Monschau“ von Steffen Kopetzky

6. April 2021 | Redaktion

Titelbild Bestseller Belletristik Monschau

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Im Jahr 1962, als das nukleare Wettrüsten seinen Höhepunkt erreicht, als in Algier und Paris Bomben explodieren, bricht im Wirtschaftswunder-Deutschland der junge Mediziner Nikolaos Spyridakis in die Eifel auf. Es ist eine heikle Mission: Im Kreis Monschau sind die Pocken ausgebrochen, hochansteckend und lebensgefährlich.

Mitten im Karneval droht nun Stillstand, Quarantäne. Der Rither-Chef will die Fabrik um jeden Preis offenhalten, keine zwanzig Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs ist man weltweit gut im Geschäft. Ganz andere Pläne hegt Vera Rither: Die Alleinerbin studiert in Paris, bewundert Simone de Beauvoir und trägt den Geist der Avantgarde nach Monschau. Dort begegnet sie Nikolaos, der als Betriebsarzt durch die tiefverschneite Eifel zur Patientenvisite gefahren wird, vor Ansteckung geschützt durch einen Stahlarbeiteranzug. So unterschiedlich die beiden auch sind, der kretische Arzt, der als Kind die Gräuel der deutschen Besatzung miterlebt hat, und die schwerreiche Vollwaise: Sie entdecken schnell, dass sie mehr verbindet als ihre Liebe zu Miles Davis. Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und das Virus nimmt sich, was es kriegen kann. Steffen Kopetzky erzählt von einer Liebe im Ausnahmezustand und von der jungen, vom rasanten Wirtschaftswachstum geprägten Bundesrepublik – und verwandelt die wahren Begebenheiten eines kaum bekannten Kapitels deutscher Geschichte in packende Literatur.

 „Monschau“ ist ein Pageturner, die Handlung ist durch und durch spannend, berauschend sind die Details: die Musik, die Weltnachrichten, die Verbindungen zur deutschen Industriekultur… Es geht um europäische Literatur und es gibt eine Liebesgeschichte. Das Buch hat etwas ungemein Aufbauendes, RBB Radioeins, 23. März 2021

Eine süffige und zugleich bewegende Geschichte … großartig unterhaltende Literatur. Fritz-Peter Linden, volksfreund.de, 22. März 2021

In satten Farben erzählt… Brandaktuell. Rose-Maria Gropp, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. März 2021

Man kann sich in diesen Zeiten ja schon fragen: Warum sich nun auch noch einen Roman antun, der von einem 50 Jahre (sic!) zurückliegenden Seuchenausbruch in Deutschland handelt. Aber die Antwort ist einfach: Weil er von Steffen Kopetzky ist. Wolfgang Schütz, Augsburger Allgemeine Zeitung, 13. März 2021

Ein klassischer Gesellschaftsroman, in dem man geradezu mitwohnen kann. Bayern 2 „Diwan“, 28. März 2021

Voller starker Charaktere, überraschender Verwicklungen, RBB Radioeins „Die Literaturagenten“, 28. März 2021

Ein spannender Arzt- und klassischer Gesellschaftsroman, Der Tagesspiegel, 28. März 2021

Steffen Kopetzky hat eine Reihe von Werken vorgelegt, die ihn dazu prädestinieren, zu den ganz Großen der Gegenwartsliteratur zu zählen … auch sehr vergnüglich und süffig zu lesen. 3Sat „Kulturzeit“, 24. März 2021

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„Mitten in diesem Idyll lauerte das Ungeheuer: winzig, unsichtbar, tödlich.“ Der Pockenausbruch von Monschau 1962: ein Gespräch mit Bestsellerautor Steffen Kopetzky

Steffen Kopetzky

Steffen Kopetzky, geboren 1971, ist Autor von Romanen, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken. Sein Roman „Risiko“ (2015) stand …


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