Dora Heldt: Mathilda oder Irgendwer stirbt ... | BUCHSZENE

Mathilda ist ein Urgestein. Doch als Männer in dunklen Anzügen ein Bauprojekt anschieben, gerät Mathilda und mit ihr ganz Dettebüll in einen Strudel von Ereignissen. Katja Danowskis liest Dora Heldts Roman mit feinem Sinn für Humor.

Katja Danowskis Lesung von Dora Heldts „Mathilda“ ist kongenial

10. April 2020 | Bernhard Berkmann

Mathilda Osteraktion

© bokmok/Shutterstock.com

Gewinnspiel:
Die 20 Gewinner von Dora Heldts Hörbuch „Mathilda“ stehen fest. Wer gewonnen hat, finden Sie hier heraus!


Wenn Katja Danowski Dora Heldt liest, fühlt man sich wie im Film

Sie stand für die Verfilmung von Sven Regeners Roman „Herr Lehmann“ vor der Kamera. Sie ist bekannt aus dem „Tatort“ und von den „Rentnercops“. Und wenn Katja Danowski liest, fühlt man sich wie im Film. In diesem Fall ist die Drehbuchautorin dieses Hörfilms Dora Heldt. Mit ihrem neuesten Werk entführt uns die bodenständigste Bestsellerautorin Deutschlands nach Dettebüll.

Ilse ist eine Ausgeburt an Boshaftigkeit und Niedertracht

Dettebüll ist ein idyllisches Dorf in Nordfriesland und Mathilda ist sein Urgestein. Sie lebt gerne hier und sie liebt auch die Einwohner von Dettebüll. Na ja, bis auf Ilse, ihre Mutter, vielleicht. Ilse ist – im Gegensatz zu Mathilda – eine Ausgeburt an Boshaftigkeit und Niedertracht. Veränderungen sind Mathilda ein Gräuel, und so kämpft sie seit vierzig Jahren um Harmonie in der Familie.

Dubiose Männer in Anzügen und ein gigantisches Bauprojekt

Doch dann gerät Mathilda und mit ihr ganz Dettebüll in einen Strudel von Ereignissen, die den Frieden in ihrem Dorf gründlich aus den Angeln heben: Dubiose Männer in dunklen Anzügen interessieren sich plötzlich für die endlosen Wiesen von Dettebüll. Ein gigantisches Bauprojekt soll realisiert werden. Und so macht sich Unruhe breit unter der Dorfbevölkerung.

Eine einfallsreiche Geschichte und ein heiterer Erzählton

Mathilda hängt sich rein, denn sie will, dass alle glücklich sind. Blöderweise nimmt ihr selbstloses Engagement für ein paar der Dorfbewohner ein böses Ende. Dabei spielt auch Tiefkühlkost eine nicht unbedeutende Rolle. Die Schriftstellerin spielt einmal mehr ihre unschlagbaren Stärken aus: mit Menschenliebe beschriebene Charaktere, eine einfallsreiche Geschichte und ein grundsätzlich heiterer Erzählton. Dora Heldt zu lauschen fühlt sich an wie einige Stunden Urlaub. Katja Danowski sei Dank.


Wir gratulieren den 20 Gewinnern von je einem Hörbuch „Mathilda“:

Katja Wollmann aus Leipzig
Chris Brautzsch aus Zellitz
Silja Ritzau aus Berlin – Tempelhof
Roland Eckfeldt aus Rostock
Ursula Schüler aus Lüneburg
Wolfgang Dunst aus Bremen
Petra Zupnik aus Hildesheim
Renate Heinecke aus Salzgitter
Ursula Lehmann aus Mülheim
Margrit Pullig aus Neukirchen-Vluyn
Jürgen Düsch aus Köln
Marlis P Bolduan aus Bullay
Bettina Wüst aus Frankfurt
Karin Emmerich aus Aschaffenburg
Lil Kocher aus Stuttgart
Sascha Deigner aus Weinstadt
Liane Hoffritz aus Friedrichshafen
Peter Ritter aus Rottenacker
Jürgen Salg aus Würzburg
Rita Denninger aus Haßfurt

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