20x „Legendäre Katzen und ihre Menschen“ | BUCHSZENE

Haruki Murakami hat eine, Hemingway züchtete welche und Tucholsky sinnierte über sie. In „Legendäre Katzen und ihre Menschen“ beleuchten Reinecke und Schlieper eine ganz besondere Liebesbeziehung.

Heike Reineckes und Andreas Schliepers „Legendäre Katzen und ihre Menschen“ bringt Katzenliebhaber zum Schnurren

13. April 2019 | Tim Pfanner

Legendäre Katzen und ihre Menschen

© Rrraum shutterstock-ID: 330682019

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Rosa Luxemburgs Katze Mimi verhaute regelmäßig den Kater Lenin

Der Hund ist der beste Freund des Menschen? Wenn Sie sich da mal nicht täuschen! Berühmte Persönlichkeiten wie Haruki Murakami, Frida Kahlo und Freddie Mercury, sie alle hatten eines gemeinsam: eine Katze. Wussten Sie, dass Ernest Hemingway Katzen züchtete, die mehr Zehen hatten als ein gewöhnlicher Stubentiger? Dass Rosa Luxemburgs Katze Mimi mit Vorliebe den Kater Lenin verhaute, beim Essen aber manierlich am Tisch zu sitzen pflegte? Oder dass E.T.A. Hoffmanns Kater Murr das Schreiben seiner „Lebensansichten“ persönlich überwachte?

Erstaunlich viele Nobelpreisträger sind und waren Katzenfreunde

In ihrem Buch „Legendäre Katzen und ihre Menschen“ haben Heike Reinecke und Andreas Schlieper eine Hülle und Fülle an Biographien und Anekdoten von Katzen – und natürlich auch ihrer berühmten Menschen gesammelt. Etliche Nobelpreisträger sind darunter und die Autoren vermuten, dass die Katzen einen beträchtlichen Anteil am Erfolg ihres jeweiligen Menschen hatten.

Dennoch erstaunlich, dass dieses eher nutzlose Tier so geliebt wird

Dennoch zählt es zu den großen, ungelösten Rätseln der Geschichte, weshalb der Homo Sapiens sich ausgerechnet mit Katzen zusammengetan hat: „Sie bewachen weder Haus noch Hof, ihr Fleisch lässt sich nicht verwerten, ihre Haare auch nicht, ihr Fell ist längst aus der Mode gekommen, besonders gute Jagdgehilfen sind sie nicht, und zum Spielen taugen sie nur, wenn sie selbst dazu Lust und Laune haben“, stellen Heike Reinecke und Andreas Schließer trocken fest. Aber klar – dafür leisten die Katzen andere gute Dienste: als pünktliche Wecker etwa, selbstverständlich schon vor Sonnenaufgang.

Die Katze ist ein wahrer Meister in der Dressur des Menschen

Katzen seien, so die Autoren, „keine Ökonomen, sie kennen nicht den emotionalen, geschweige denn den monetären Wert von Ledersofas oder antiken Tischen. Dass die Katzen sich vom Menschen nicht erziehen lassen, wisse jedes Kind, spätestens wenn es die Kratzer an Armen und Beinen spüre. Eher funktioniere es umgekehrt: „Die Katze ist ein wahrer Meister in der Dressur des Menschen.“

14 Millionen Katzen in Deutschland – so viele Menschen können nicht irren

Aber ebenso wenig lässt sich leugnen, dass immer mehr Menschen mit immer mehr Katzen zusammenleben. Rund 14 Millionen Katzen sollen sich derzeit allein in Deutschland mehr oder weniger ständig in den Haushalten aufhalten – und das, obwohl in hiesigen Breiten Mäuse und Ratten kein unmittelbares Problem für unsere Ernährung und Hygiene mehr darstellen!

Sogar Kurt Tucholsky hat sich über die Katze den Kopf zerbrochen

Doch das interessiert den Katzenliebhaber nicht – und zwar schon seit langem: „Die Katze ist das einzige vierbeinige Tier, das dem Menschen eingeredet hat, er müsse es erhalten«, befand Kurt Tucholsky seinerzeit, „es brauche dafür aber nichts zu tun.“

Das Beste aber ist, dass uns die Katze vermutlich auch erfolgreich macht

Zu allen Zeiten und an allen Orten gab es Frauen und Männer, die sich zu ihrer Affinität zu Katzen bekannt haben. Berühmte Persönlichkeiten, deren Gesellschaft man sich als Katzenliebhaber nicht schämen muss. Deshalb befinden Heike Reinecke und Andreas Schließer: „Man darf, ja, man muss stolz darauf sein, zu einer solch erlesenen Gemeinschaft zu gehören. Und gleichzeitig bringt uns diese gemeinsame Veranlagung jenen gelehrten, gebildeten, kreativen, bedeutenden, mächtigen, schönen, reichen Menschen ein gehöriges Stück näher. Was immer sie sonst geleistet haben mögen: Wir sind uns gleich, wenn wir der Katze mit Manier den Balg kraulen. Und können wir wirklich ausschließen, dass es gerade das Kraulen der Katze war, das diese Menschen zu ihren besonderen Leistungen veranlasst hat?“ Dieses Buch macht also nicht nur glücklich, sondern vermutlich auch erfolgreich. Und insofern ist es ein Geschenk, das jeden Katzenfreund unverzüglich zum Schnurren bringt.

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