Elisabeth Kabatek serviert schwäbische Spezialitäten Zur Sache Schätzle

Elisabeth Kabatek serviert schwäbische Spezialitäten Zur Sache Schätzle

6. Oktober 2015 | Interview: Jörg Steinleitner


Frau Kabatek, in Zur Sache, Schätzle!, dem fünften Band um Pipeline Praetorius, treibt Ihre Heldin es wirklich auf die Spitze – ausgerechnet am Geburtstag ihres Freundes! Hat Line ihr berüchtigtes „Katastrophen-Gen“ von Ihnen geerbt?

Line ist eher mein Alter Ego. Sie tut Dinge, die ich mich vielleicht nicht traue. Vielleicht war ich früher mal chaotisch. Freunde würden mich heute eher als gut organisiert bezeichnen.

Ihre Protagonistin ist kein typisch weibliches Vorbild. Warum ist sie bei Ihren Leserinnen so beliebt?

Frauen haben doch die Schnauze voll davon, perfekt sein zu müssen. Als hätte man nichts anderes vor, als den Märchenprinz zu heiraten! An Line spricht viele an, dass sie nicht perfekt ist, sondern eine normale, moderne Frau, bei der sich nicht alles nur um die Zweierbeziehung dreht, sondern auch Freundschaft sehr wichtig ist.

Sie haben in Spanien gelebt. Haben Spanier und Schwaben etwas gemeinsam außer dem S am Anfang?

Auf jeden Fall die Geselligkeit und das Kommunikative. Stuttgart ist eine kosmopolitische, bunte Stadt.

Welchen Platz muss man in Barcelona und welchen in Stuttgart besuchen?

In Stuttgart den Schlossplatz. Hier trifft sich alles, man sitzt im Som-mer im Gras und isst Eis. In Barcelona bummele ich gerne abseits vom Trubel durch das Viertel Gracia.

Wo finden Sie die besten Inspirationen?

Beim Wandern. Die Natur ist für mich Gegenpol zur Kopfarbeit. Draußen kann ich meine Batterie wieder aufladen. Oft kommen mir dabei Ideen.

Sie schreiben neben Romanen auch Sachbücher, Kolumnen und einen Blog. Was tun Sie, wenn Sie nicht schreiben?

Nach dem Buch ist vor dem Buch … Gerade arbeite ich an Songs. Bei Lesungen unterstützt mich ja eine Jazzmusikerin.

Kann man hoffen, dass es mit Line auch nach dem fünften Teil weitergeht?

Schauen wir mal. Ich plane nicht so lange im voraus. Meine Figuren haben ihren eigenen Kopf. Wenn sie wollen, dass ich ihre Geschichte weitererzähle, dann tue ich das.

Elisabeth Kabatek

Elisabeth Kabatek ist aufgewachsen in Stuttgart, hat Anglistik, Hispanis- tik und Politikwissenschaft studiert. Bis 2010 war Kabatek Abteilungsleiterin einer Volkshochschule, seit dem Erfolg ihres ersten Romans über Pipeline Praetorius konzentriert…
Zur Biografie von Elisabeth Kabatek

Elisabeth Kabatek

Elisabeth Kabatek ist aufgewachsen in Stuttgart, hat Anglistik, Hispanis- tik und Politikwissenschaft studiert. Bis 2010 war Kabatek Abteilungsleiterin einer Volkshochschule, seit dem Erfolg ihres ersten Romans über Pipeline Praetorius konzentriert…
Zur Biografie von Elisabeth Kabatek

Mehr zur Rubrik
Isabel Bogdan spricht im Interview über ihren Roman „Laufen“, der so viel ernster ist als „Der Pfau“
Titelbild Laufen

Interviews Slider posts | 20. November 2019 | Jörg Steinleitner

Die Heldin von Isabel Bogdans Roman „Laufen“ ist eine Frau, die ihren Mann verloren hat und nun zurück ins Leben joggt. Im Interview verrät die Bestsellerautorin, was das Buch mit ihr zu tun hat.

Ildikó von Kürthy im Interview über ihren Roman „Es wird Zeit“, den sie ihren lustigsten findet
Titelbild Es wird Zeit

Interviews | 12. November 2019 | Redaktion

In „Es wird Zeit“, Ildikó von Kürthys neuem Roman, geht es um Freundinnen und ihre Lebenslügen, Krankheit und Tod. Im Interview erklärt die erfolgreiche Autorin, warum es trotzdem ihr lustigster ist.

Im Interview verraten B.C. Schiller spannende Details über ihren Levi-Kant-Krimi „Böse Tränen“
Titelbild Interview Böse Tränen

B.C. Schiller Interviews | 18. Oktober 2019 | Bernhard Berkmann

Wieviel Realität braucht ein guter Krimi? Warum hat Ex-Polizist Levi Kant aus „Böse Tränen“ einen jüdischen Background? Das Autorenteam B.C. Schiller gewährt überraschende Einblicke in seine Arbeit.

Jörg Maurer im Interview über seinen neuen Alpenkrimi „Am Tatort bleibt man ungern liegen“
Titelbild Am Tatort bleibt man ungern liegen

Interviews Jörg Maurer Spezial | 14. Oktober 2019 | Jörg Steinleitner

Im Interview über seinen Alpenkrimi „Am Tatort bleibt man ungern liegen“ gibt Jörg Maurer Geldanlagetipps, er verrät, was er als Putzfrau tun würde und wer ihn als „Sandalengesicht“ bezeichnete.