Mit etwas Glück können Sie „Fischers Frau“ von Karin Kalisa gewinnen. Wir verlosen 10 Exemplare!
Verbirgt der alte Teppich ein Geheimnis – oder ist er eine Fälschung?
„Nicht, dass es eine Fälschung ist“, hatte sie gesagt, mehr geflüstert als gesagt hatte sie das. Sie hatte damit die Worte wiederholt, mit denen ihr Holger Berends – Vineta-Forscher und Museumspädagoge, der Mann aus Zimmer 117, ihr einen kürzlich ins Haus gekommenen, etwas muffig riechenden Wandteppich auf den Tisch gelegt hatte.Die Kuratorin Mia Sund fürchtet, jemand könnte ihr eine Falle stellen
Wer ist sie – die Heldin von Karin Kalisas neuem Roman? Mia Sund ist Kuratorin, Spezialgebiet Fasernarchäologie, und schätzt die Einsamkeit mehr als das Unter-Menschen-Sein. Der Teppich macht sie stutzig, er ist ihr ein Rätsel. Denn er ist alt, vermutlich 100 Jahre. Wie aber hat der Teppichknüpfer oder die Teppichknüpferin vor einem Jahrhundert eine solche Wirkung erzielt – mit Naturfarben? Ist der Teppich womöglich eine Fälschung, wie es ihr Kuratorkollege angedeutet hat? Will ihr jemand eine Falle stellen?Der Fischerteppich entpuppt sich als außergewöhnliches Kunstwerk
Mia unterzieht den Teppich einer Untersuchung. Bei genauerer Betrachtung irrlichtern in seinem Flor – also da, wo die Fasern aus dem Gewebe abstehen – Hunderte von Grüntönen, segeln Koggen unter mysteriösen Flaggen, tanzen kleine Wellen in den Augen der Fische und eine ornamentale Borte entpuppt sich als vieldeutige Chiffre. Es ist ein Fischerteppich. Es ist ein sehr seltenes Exemplar. Und dann entdeckt Mia noch etwas: Am Rand des Teppichs ist eine Buchstabenfolge zu erkennen. „INASILKESTRAD NINASILKESTRAD NINASILKESTRAD passte genau neunmal in die Bordüre. NINA SILKE STRAD.“ Mia hat eine Spur.Kurz entschlossen bricht Mia Sund auf zu einer Reise durch Europa
Fischers Frau
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