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„Das Pinke Sofa“ – wir präsentieren die aktuellen Lese-Highlights der Redaktion

9. November 2021 | Redaktion

Das Pinke Sofa Buchtipps Herbst 2021

Anarchie Déco

Babylon Berlin mit Magie: ein historischer Fantasy-Roman aus der Weimarer Republik. Das Leben im Berlin der Zwanzigerjahre gleicht einem Tanz auf dem Vulkan. Zumal sich die Magie auf der Straße und im Nachtleben breitmacht. Eine Frau verschwindet und taucht wenig später als Steinstatue wieder auf. Nazis machen mit einem aus dem Nichts beschworenen Adler Jagd auf politische Gegner, und selbst das Varieté fügt den ohnehin schon abgefahrenen Nummern ein paar übernatürliche hinzu. Sogar der Reichstag berät über die Möglichkeit einer Wiederbewaffnung mit magischen Mitteln. Die junge Physikerin Nike Wehner arbeitet nicht nur wissenschaftlich daran, das neue Phänomen zu verstehen, sondern hilft auch der Berliner Polizei bei der Aufklärung magischer Verbrechen. Zur Seite stehen ihr der Bildhauer Sandor Černý und der kurz vor der Pension stehende Kommissar Seidel. Zusammen bilden sie die erste Spezialeinheit einer neuen Magiepolizei.

Warum uns das Buch gefällt:

„Anarchie Déco“ ist ein Meisterwerk der Genre-übergreifenden Literatur. Wenn man Science-Fiction, Fantasy, Geschichte und Krimi in einen Topf schmeißt, kommt dieses Buch dabei raus. Das Sahnehäubchen auf der mitreißenden Geschichte, die in einem alternativen Berlin der Zwanzigerjahre spielt, sind selbstverständlich die queeren Figuren.

In „Anarchie Déco“ blättern

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Küsse im Sommerregen sind auch nur nass

Saoirse glaubt nicht an Liebe auf den ersten Blick oder Happy Ends. Denn dass es die nicht gibt, beweist ihr das Leben ständig. Warum sollte sie sich also fest auf jemanden einlassen oder gar eine Beziehung suchen? Doch als Saorise bei einer Party auf Ruby trifft, die einen großen Sinn für Unfug und Liebeskomödien hat, droht sie, ihre Prinzipien über Bord zu werfen. Unbeeindruckt von Saoirses selbst auferlegten Regeln bringt Ruby ein Schlupfloch ins Spiel: Auch ohne große Gefühle können sie zusammen einen spaßigen Sommer erleben, indem sie bei ihren Dates jedes bekannte Klischee aus romantischen Filmkomödien nachstellen. Sie müssen nur vereinbaren, dass im Herbst alles vorbei ist. Es scheint der perfekte Plan, doch beide vergessen dabei ein winziges Detail: Am Ende einer romantischen Komödie verlieben sich die Figuren – und zwar wirklich.

Warum uns das Buch gefällt:

„Küsse im Sommerregen sind auch nur nass“ ist ein Jugendbuch zum Dahinschmelzen. Das Buch steckt voller Witz, Trauer und großer Gefühle. Wer Lust auf eine Liebesgeschichte über zwei Mädchen hat, die ihre Gefühle in einem Romcom-Marathon ertränken und sich dabei widerwillig ineinander verlieben, ist hier genau richtig.

In „Küsse im Sommerregen sind auch nur nass“ blättern

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Die Götter müssen sterben

Die Zeit der Unterdrückung ist vorbei! Troja wird fallen, und die Amazonen werden sich endlich an den Helden rächen, die ihresgleichen töteten. So besagt es eine Prophezeiung von Artemis, der Göttin der Jagd, Herrin des Mondes und Hüterin der Frauen. Wenn die prunkvolle Stadt in Schutt und Asche liegt, sollen die Amazonen die Welt beherrschen. Doch Artemis segnet ausgerechnet Areto mit ihren Kräften, die keine Kriegerin ist und auch sonst kein hohes Ansehen genießt. Wie kann eine wie sie der Macht einer Göttin würdig sein und ihre Schwestern in eine neue Welt führen? Während Areto lernen muss, mit ihrem Schicksal umzugehen, spaltet ihre Erwählung die Amazonen in zwei Lager – ein Konflikt, der ihrem Volk im Trojanischen Krieg den Untergang bringen könnte. Denn der wahre Feind lässt sich nur mit vereinten Kräften töten. Um das Leid der Amazonen zu enden und sie zur Macht zur führen, müssen nicht nur Helden sterben, sondern auch Götter.

Warum uns das Buch gefällt:

„Die Götter müssen sterben“ ist eine queere und feministische Interpretation einer altbekannten Sage: Der Krieg um Troja und die Rolle der Amazonen. Queere Menschen und PoCs finden sich in den Geschichtsbüchern kaum wieder. Doch nicht, weil es sie nicht gab, sondern weil sie ausradiert wurden. Nora Bendzko gibt sich mit dieser einseitigen Sicht auf die Vergangenheit nicht zufrieden und stellt eben die Menschen, deren Stimmen bisher kaum gehört wurden, ins Zentrum ihres Romans. Es wird düster, blutig, hin und wieder etwas romantisch, aber vor allem eins: episch.

In „Die Götter müssen sterben“ blättern

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