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„Das Pinke Sofa“ – wir präsentieren die aktuellen Lese-Highlights der Redaktion

5. Juni 2021 | Kolumne: Redaktion

Buchtipps von „Das Pinke Sofa“

A New Season

With you, I can be the true me. Der verwunschene Blumenladen im Londoner East End mit dem lichtdurchfluteten Wintergarten und dem Duft nach frischer Erde ist Vincents liebster Zufluchtsort. Denn er hütet ein Geheimnis: Er ist ein Mann, im Körper einer Frau geboren, aber jeder sieht in ihm nur Victoria, die attraktive Studentin. Als er in Männerkleidung auf Tracey trifft, stellt er sich kurzerhand zum ersten Mal als Vincent vor. Tracey hat sich fest vorgenommen, das Großstadtleben zu genießen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Von Anfang an ist sie von dem charmanten Vincent fasziniert, doch sie ahnt nichts von seinem inneren Konflikt. Es ist eine Begegnung, die ihrer beider Leben komplett verändert. Aber eines hat die Liebe mit Blumen gemeinsam – sie ist ebenso schön wie zerbrechlich …

Warum uns das Buch gefällt:

Ein wunderschöner Liebesroman im Herzen Londons. Zwar ist es der zweite Teil der „My London Dream“-Reihe, doch kann man die beiden Bücher problemlos unabhängig voneinander lesen. Auch wenn man einige milde Spoiler über den ersten Band – „A New Chapter“ – erfährt, bleibt es ein Lesevergnügen. Das Großartige an „A New Season“ ist, dass es neben einer Geschichte voller Freundschaft und Emotionen auch sehr einfühlsame trans Repräsentation bietet. Es gibt nicht viele Bücher von deutschen, schwarzen, und queeren bzw. trans Autor*innen. Marius aka Marnie Schaefers geht mit gutem Beispiel voran. Und wir wollen mehr.

In „A New Season“ blättern

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Und ich leuchte mit den Wolken

Lilou sitzt im Zug von München nach Paris. Sie hat gerade ihr Abitur gemacht und will in der Heimatstadt ihrer Mutter herausfinden, wer sie wirklich ist. Kurz vor Paris steigt Mignon zu. Sie ist cool, wunderschön, und obwohl sie mit Lilou zu flirten scheint, bleiben ihre Augen ernst und ihre ganze Haltung abweisend. Dennoch hat Lilou das Gefühl, dass sie in ihr Innerstes blickt. Beim Abschied am Gare du Nord spürt sie: Diese Frau könnte ihr gefährlich werden, und dafür hat sie keinen Platz in ihrem Leben. Zwei Wochen später trifft sie Mignon zufällig auf einer Party wieder, und ihr wird klar, dass diese magische Intensität nicht nach Grenzen fragt.

Warum uns das Buch gefällt:

Die Musik spielt in Paris, in einem kleinen Bistro, in dem sich zwei junge Frauen tief in die Augen schauen. „Und ich leuchte mit den Wolken“ ist eine mitreißende Liebesgeschichte über Familie, Verlust und die Suche nach einem Ort, an dem man sich einfach fallen lassen kann. Sophie Bichon schreibt aus eigener Erfahrung über Pansexualität – Liebe zu Menschen ohne dass ihr Gender einer Rolle spielt – und geht der Frage nach, ob Liebe wirklich immer Label braucht.

In „Und ich leuchte mit den Wolken“ blättern

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Darius der Große fühlt sich klein

Darius weiß mehr über die Gepflogenheiten von Hobbits als über persische Traditionen. Doch sein erster Besuch im Iran wird sein Leben verändern. Der depressive Teenager ist sich sicher, dass er dort genauso wenig dazugehören wird wie in den USA. Doch dann trifft er den Nachbarsjungen Sohrab. Von nun an verbringen sie die Tage gemeinsam, essen Faloodeh oder reden stundenlang an ihrem Rückzugsort über den Dächern von Yazd. Gemeinsam mit Sohrab lernt Darius nicht nur die persische Kultur besser kennen, sondern vor allem sich selbst. 

Warum uns das Buch gefällt:

Ein zarter und kluger Jugendroman über Darius, einen persisch-amerikanischen Jungen, der als Teenager zum ersten Mal seine Großeltern im Iran besucht, nachdem sein Opa schwer erkrankt ist. Adib Khorram schreibt feinfühlig über Depressionen, Mobbing, Maskulinität und die innere Zerrissenheit, wenn man nicht weiß, ob man jemals „genug“ ist. Das berührt zutiefst. Der erste Band der Reihe beschäftigt sich vordergründig mit Freundschaft und Familie, im zweiten Teil steht Darius zwischen zwei Jungs, für die er gleichsam romantische Gefühle hegt. Zwei wundervolle, schwule Bücher, die man gelesen haben muss.

In „Darius der Große fühlt sich klein“ blättern

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Ich bin Linus

Ein Satz, der wie eine Selbstverständlichkeit klingt – „Ich bin Linus“ -, doch er teilt sein Leben in ein Davor und Danach. Auf beeindruckende Weise erzählt Linus Giese, warum er einunddreißig Jahre alt werden musste, um laut auszusprechen, dass er ein Mann und trans ist und warum sein Leben heute vielleicht nicht einfacher, aber sehr viel glücklicher ist.

Warum uns das Buch gefällt:

Linus Gieses Memoiren sind so ehrlich, dass sie direkt unter die Haut gehen. Man kommt nicht umhin, sich selbst etwas verletzlich zu fühlen. Er beschreibt sein Leben als Buchhändler, Social-Media Aktivist, und trans Mann. Dabei gibt er viele Einblicke in die Schwierigkeiten und Hindernisse, durch die trans Menschen in Deutschland, aber auch über die Grenzen hinaus, navigieren müssen. Linus betreibt hierbei eine Aufklärungsarbeit, die Deutschland dringend nötig hat, wenn unsere Gesellschaft ein Ort werden soll, an dem Menschen, ganz gleich welcher Identität oder Orientierung, keine Ausgrenzung erfahren.

In „Ich bin Linus“ blättern

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Wir stellen vor:

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