Die Autorin über Erotik, Tote im Whiskey-Fass und Kartoffelsalat
Was eine Leiche im Whiskey-Fass macht? Sie verdirbt den Whiskey! Im Gespräch mit buchszene.de erklärt Ivy Paul, die bislang vor allem erotische Romane schrieb, die Untiefen ihres ersten Irland-Krimis. Außerdem verrät sie wie man Familie und das Schreiben von Krimis unter einen Hut bringt, was Irland und seine Bewohner auszeichnet und was sie sich für die Zukunft wünscht.
Frau Paul, eine Leiche im Whiskey-Fass? Das ist ja ungewöhnlich! Kommt man da wirklich bei einem Glas Tullamore Dew drauf? Und lässt das tief blicken?
Um ehrlich zu sein: Es musste ein abscheuliches Verbrechen sein. Sehr, sehr abscheulich sogar. Da musste schlicht die Leiche ins Whiskey-Fass; was ist schlimmer als einen guten Whiskey zu ruinieren?
Ist „Der Tote im Whiskey-Fass“ Ihr erster Krimi?
Mein erster richtiger (Cozy-)Krimi.
Bislang kennt man Sie als Autorin von Romance-Titeln, von erotischen Romanen, in denen Sie auch gern mal ein Rätsel aufgeben – gibt es da eine Verbindung zu „Der Tote im Whiskey-Fass“?
Ich würde behaupten, die Freude daran, den Protagonisten und die Leser ein wenig zu verwirren und eine spannende Geschichte zu erzählen, die ich selbst gern lesen würde. Und beide Genres leben natürlich von interessanten Charakteren. Eine gute Story steht und fällt mit den Figuren.
Und was hat es mit Ihrer Irland-Liebe auf sich, mit der Sie in Ihrem Krimi nicht hinterm Berg halten?
Für den Chat bitte einloggen