Buchcover von „Eine Hymne an das Leben“

ISBN 978-3-492-07435-3

256 Seiten

€ 25,00

eBook: € 24,99

»Die Scham muss die Seite wechseln« Gisèle Pelicot verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen.

Mit „Eine Hymne an das Leben“ legt Gisèle Pelicot ihre Memoiren vor – ein Buch über Mut und weibliche Würde

Beitragsbild für Buchtipp „Eine Hymne an das Leben“

Ihr Mut und ihre Würde haben Millionen Menschen weltweit bewegt

In einer Meinungsumfrage in Frankreich wurde Gisèle Pelicot zur bedeutendsten Person des Jahres 2024 gewählt. Sie überstrahlte damit die führenden Politiker der Welt. Der Grund für ihre Strahlkraft war Gisèle Pelicots radikale Entscheidung, im Missbrauchsprozess gegen ihren Mann und 50 weitere Männer, auf Anonymität zu verzichten. „Die Scham muss die Seite wechseln“ hatte sie seinerzeit gesagt und war ins Licht der Öffentlichkeit getreten. Der Mut und die Würde, die aus dieser Entscheidung spricht, haben Millionen Menschen bewegt und internationale Debatten ausgelöst.

„Eine Hymne an das Leben“ ist ein persönliches Zeugnis über Verrat

Nun legt Gisèle Pelicot mit „Eine Hymne an das Leben“ ihre Memoiren vor. Es ist das beeindruckende Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert. Es ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen, und die Kraft, trotzdem weiterzuleben. Gisèle Pelicot blickt darin zurück auf ihr Leben. Sie erzählt von ihrer Kindheit, vom zu frühen Verlust ihrer Mutter, von einem Familienalltag unter erschwerten Bedingungen.

Gisèle Pelicot erzählt von ihrem Schock, als sie das Unvorstellbare erfuhr

Sie nimmt ihre Leserinnen und Leser mit in die Zeit, in der sie Dominique Pelicot kennenlernte; einen Mann, der selbst eine von Gewalt und sexuellen Übergriffen geprägte Kindheit durchlitten hatte. Gisèle Pelicot erzählt, wie beide hofften, einander helfen zu können. Wie sie drei Kinder bekamen und ein – wie sie glaubte – glückliches Familienleben führten. Bis zu diesem Tag, an dem die Polizei ihr Fotos zeigte, die ihr das Unvorstellbare bewiesen: Ihr Mann hatte sie jahrzehntelang vergewaltigt und anderen Männern zum sexuellen Missbrauch zur Verfügung gestellt.

Dieses Buch spendet Trost und verändert den Diskurs über Scham

„Eine Hymne an das Leben“ ist ein inspirierendes Buch. Denn es zeigt, dass die Gerechtigkeit auch unter widrigsten Bedingungen siegen kann. Und dass wir Menschen so stark sein können, dass uns sogar nach dem Schlimmsten ein Neuanfang gelingen kann. Gisèle Pelicot spendet Frauen weltweit Trost und Hoffnung und trägt zur Veränderung des Diskurses über Scham bei. Ihre Autobiographie setzt der weiblichen Widerstandskraft ein literarisches Monument.

Buchcover von „Eine Hymne an das Leben“

ISBN 978-3-492-07435-3

256 Seiten

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<a href="https://buchszene.de/redakteur/simone-lilienthal/" target="_self">Simone Lilienthal</a>

Simone Lilienthal

Geboren und aufgewachsen in München, studierte Simone Lilienthal, Jahrgang 1984, in Frankfurt Deutsch und Französisch aufs Lehramt. Nach dem Referendariat entschloss sie sich aber für die Freiheit und ein Leben als Autorin. Simone Lilienthal schreibt für verschiedene Magazine und arbeitet im Café.

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