Wie Sie mit der Pubertät Ihres Kindes einfacher umgehen können

Kira Liebmann erklärt:

Wie Sie mit der Pubertät Ihres Kindes einfacher umgehen können

18. April 2019 | Kira Liebmann

5 Tipps, wie Sie mit der Pubertät Ihres Kindes einfacher umgehen können

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5 Tipps, wie Sie mit der Pubertät Ihres Kindes einfacher umgehen können:

1) Mit Beginn der Pubertät ist die Zeit des Erziehens vorbei. Nun sollten Eltern von der Erziehung zur Beziehung wechseln und nicht mehr permanent mit dem erhobenen Zeigefinger mahnen und ungefragt Ratschläge verteilen.

2) Lassen Sie die Elternmaske fallen. Jetzt dürfen Sie auch ratlos, hilflos oder ahnungslos sein. Jugendliche wünschen sich Eltern zum Anfassen und keine Coaches oder Lehrer.

3) Nehmen Sie sich Auszeiten. Niemand kann pubertäre Wutanfälle gelassen ertragen, wenn er sich selber nervlich am Limit befindet. Auszeiten und Krafttanken sind Balsam für die Nerven. Und je mehr Sie sich denken „Nein, dazu habe ich keine Zeit“, umso dringender sollten Sie sich diese nehmen.

4) Nehmen Sie Gemeinheiten und Wutanfälle Ihres Kindes nicht persönlich. Während der Pubertät sind Kinder emotionale Pulverfässer. Begeben Sie sich als Erwachsener nicht auf das gleiche Niveau – durchatmen, aus der Situation gehen und abwarten. Meistens beruhigen sich die Kinder in derselben Geschwindigkeit, in der sie aufbrausend wurden.

5) Tauschen Sie sich mit anderen aus. Wenn man weiß, dass man nicht alleine ist und das eigene Kind so reagiert wie viele andere Teenager auch, hilft das oft schon, um einen klareren Kopf zu bekommen.

Kira Liebmann über die Ausgrenzung von Kindern und das von ihr konzipierte „Pubertät-Überlebens-Training“.

Für mehr Tipps und Informationen rund um das Leben und Lernen mit Teenagern finden Sie auf Kira Liebmanns Seite www.pubertät-überlebens-trainings.de sowie auf Facebook in der Gruppe Pubertät-Überlebens-Camp für Eltern.