Dora Heldt Sommer. Jetzt! Sonnige Geschichten | BUCHSZENE

In „Sommer. Jetzt!“ erzählt Bestsellerautorin Dora Heldt sonnige Geschichten von schönen Dünen, schreienden Möwen und riesigen Sandburgen – aber auch von ihrer tiefen Abneigung gegen Bikinis.

Dora Heldts „Sommer. Jetzt! – Sonnige Geschichten” in der Buchvorstellung

3. August 2018 | Ingola Lammers

Sommer. Jetzt! Dora Heldt

Dora Heldt

Sommer. Jetzt! Sonnige Geschichten

ISBN 978-3-423-21728-6

192 Seiten | € 12,00

dtv

Die Form der Dünen musste passen und die Anzahl der Sankbänke

Der perfekte Sommer, das war zunächst mal der ideale Strandplatz, den es, selbstredend, gleich am ersten Urlaubstag zu finden galt. Das ging dann so: Die Entfernung zum Wasser musste passen, die Anzahl der Sandbänke bei Ebbe war wichtig, die Form der Dünen und nicht zuletzt der Weg zum Parkplatz. Schließlich ging es um nichts Geringeres, als den besten Ort für die nächsten Wochen zu finden, den Ort, an dem sich größtenteils das Leben abspielte. Fündig geworden, wurde er mit Strandgut markiert und sodann jeden Morgen gegen Fremde verteidigt.

Möwenschreie, Kinderlachen, warmer, weißer Sand und Krabbenpulen

Die Kinder bauten Burgen, schwammen um die Wette und sammelten Seesterne; die Väter stellten Windschutzplanen auf und diskutierten, welche Heringe wo in den Sand gesteckt wurden. Das war damals so und ist auch heute noch nicht viel anders. Und damals wie heute sind es Kleinigkeiten, die auch die beste Sommerlaune manchmal ein bisschen trüben! Bestsellerautorin Dora Heldt hat sich ihrer in wunderbarer Weise angenommen und beschlossen, all den Störfaktoren die Stirn zu bieten und sich ihre Sommerlaune durch nichts verderben zu lassen. Schließlich bedeutet Sommer – neben dem perfekten Platz – Möwenschreie, Kinderlachen, warmer, weißer Sand unter den Füßen, Krabbenpulen und der Blick auf das weite Meer. Und nichts darf diese kostbare Zeit trüben.

Aber was ist mit der Bikinifigur? Auch hier weiß Dora Heldt Rat

Was die Bikinifigur angeht, zum Beispiel – ein Thema, das vielen Frauen jeden Sommer von Neuem Kopfzerbrechen bis zur Selbstkasteiung bereitet – ist Dora Heldt der Überzeugung, dass ein Kleidungsstück, dessen Tragen früher noch als Verhaftungsgrund diente und das überdies seinen Namen mit einer Inselgruppe, auf der Kernwaffentests stattfanden, teilt, nicht ihre Sympathie findet. Da sie überdies wenig Ähnlichkeit mit Ursula Andres hat, deren Auftritt im Bikini als Bondgirl dem Zweiteiler endlich zur Berühmtheit verhalf, trägt sie ausschließlich schlichte, schwarze Einteiler – und genießt das Bad im Meer.

Dora Heldts „Sommer. Jetzt!“ ist die perfekte Sommerlektüre

Nervige Mitreisende, nölige Gäste, nichts verdirbt ihr die Laune, vielmehr kommentiert sie deren Verhalten mit Witz und Esprit. Die sommerleichten Erzählungen aus dem Buch „Sommer. Jetzt!“ sind die perfekte Strandkorblektüre. Amüsant, originell und wunderbar leicht lesen sich ihre Geschichten, und so manches räumt man bei der Lektüre nur zu gerne ein …

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