Sie helfen bei Stress, Halsschmerzen, Osteoporose und vielen Beschwerden mehr. In „Die Heilkraft der Pflanzenknospen“ lüftet Cornelia Stern das Geheimnis der Knospen.

Cornelia Stern zeigt in „Die Heilkraft der Pflanzenknospen“ wie man heilende Extrakte eigenhändig herstellt

13. April 2022 | Simone Lilienthal

Die Kraft der Knospen

Alles beginnt mit einem Geschenk, das Cornelia Stern zunächst nicht beachtet

Am Anfang steht – wie so oft – die eigene Erfahrung, wie es die Apothekerin Cornelia Stern im Vorwort zu ihrem Buch „Die Heilkraft der Pflanzenknospen – Gemmotherapie entdecken und anwenden“ anschaulich erzählt: Die Autorin begegnete der Gemmotherapie zum ersten Mal in Form eines Geschenks. Eine Freundin überraschte sie mit einem Fläschchen Ribes nigrum – Schwarze Johannisbeere – dem Mittel gegen Erkältungskrankheiten und Entzündungen.

„Ich sprühte mir das Extrakt in den Mund und die Halsschmerzen gingen weg.“

Aber sogar bei der studierten Pharmazeutin blieb das Fläschchen erst einmal im Regal stehen. Bis sich eines Tages ein grippaler Infekt ankündigte: „So sprühte ich mir den nach Cassis schmeckenden Extrakt in den Mund. Innerhalb weniger Stunden waren meine Halsschmerzen weg. Das hat mich überzeugt!“ In der Folge beschäftigte sich Cornelia Stern intensiv mit der Kraft der Knospen. Sie sammelte sie, stellte Gemmomitel her und testete sie an sich selbst.

„Die Heilkraft der Pflanzenknospen“ stellt 23 wichtige Gemmomittel vor

Die Ergebnisse all ihrer Erfahrungen fasst die Apothekerin nun in diesem Buch zusammen. Insbesondere finden sich hier Informationen zu den 23 wichtigsten

Gemmomitteln und ihrer Anwendung. Außerdem erklärt Cornelia Stern, wie wir gerade im Frühling die richtigen Knospen finden und wie wir die Präparate selbst herstellen können.

Die Zutaten werden idealerweise im frühen Frühling geerntet

Die Extrakte setzen sich aus pflanzlichem Embryonalgewebe, Alkohol, Glyzerin und Wasser zusammen. Cornelia Stern verwendet hauptsächlich frische Knospen, selten auch junge Triebe und Wurzelspitzen. Da die Knospen zur Zeit der höchsten Wachstumskraft, nämlich im frühen Frühling, geerntet werden, sind in den Elixieren das gesamte Potential und alle lebenswichtigen Informationen der Pflanze enthalten. Diese können den menschlichen Organismus in seinem Heilungsprozess unterstützen und rasch Linderung verschaffen.

Von Heuschnupfen bis Rheuma – die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig

So einfach funktioniert die Anwendung: Man sprüht sich das Gemmomittel auf die Mundschleimhaut. Zudem ist die Anwendung ohne Wasser möglich, ein Pluspunkt, wenn man unterwegs ist. Die Beschwerden, die die Knospenpräparate heilen können, sind mannigfaltig: Die entzündungshemmende Birke etwa hilft bei Blasen-, Leber-, Galle- und Nierenproblemen, aber auch bei Rheuma, Arthritis, Arthrose und Gicht. Zudem kann sie antiallergisch wirken, zum Beispiel bei Heuschnupfen.

Die Brombeere kann bei Osteoporose helfen, der Feigenbaum bei Stress

Die Brombeere ist ein Mittel fürs hohe Alter. Sie stützt Knochen und Lunge und hilft insbesondere bei Osteoporose. Der Feigenbaum macht die gestresste Seele stark. Das Knospenmittel wirkt beruhigend, angstlösend und antidepressiv. Magenschmerzen, Reflux oder Nervosität können damit effektiv behandelt werden. In einer Indikationstabelle von A wie Abszess bis Z wie Zahnfleischentzündung findet man auf einen Blick, welche Pflanzen bei welchen Beschwerden helfen.

Cornelia Stern erklärt anschaulich und anhand aussagekräftiger Bilder

Wie dies alles genau funktioniert, erläutert Cornelia Stern gut verständlich und anhand aussagekräftiger Bilder und Grafiken. Die Autorin ist auch Mitherausgeberin der Zeitschrift „Heilpflanzen“ aus dem Thieme Verlag, wo sie ständig über ihre aktuellen Entdeckungen und neuen Heilerkenntnisse berichtet.

Mehr dazu erfahren Sie auf www.haug-verlag.de/zeitschrift-heilpflanzen.


 

 

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