Sophie Reyer: Das stumme Tal. Kriminalroman | BUCHSZENE

Das dreijährige Mädchen ist die einzige Person, die den brutalen Raubmord mit Brandstiftung an ihrer Familie überlebt. Sophie Reyers „Das stumme Tal“ erzählt eine wahre Geschichte aus dem Jahr 1889.

Sophie Reyer erzählt in „Das stumme Tal“ von einer Dreijährigen, die Zeugin eines Mordfalls wurde

11. April 2020 | Bernhard Berkmann

Das stumme Tal Osteraktion

© bokmok/Shutterstock.com

Gewinnspiel:
Die 20 Gewinner von Sophie Reyers „Das stumme Tal“ stehen fest. Wer gewonnen hat, finden Sie hier heraus!


Sophie Reyer erzählt einen wahren Kriminalfall des Jahres 1889

Tirol, 1889. Die dreijährige Amelia ist die einzige Überlebende eines verheerenden Brands, der den Bergbauernhof in Stumm beinahe komplett zerstört. Bald stellt sich jedoch heraus, dass ihre Familie nicht den Flammen, sondern einem grauenhaften Raubüberfall zum Opfer fiel. Sind die Täter tatsächlich die zwei jungen Männer, die vagabundierend durch das Tal zogen? Oder verbirgt sich hinter dem Verbrechen ein viel dunkleres Geheimnis?

Eine Dreijährige ist die einzige Überlebende und alleinige Zeugin

Sophie Reyers Kriminalroman „Das stumme Tal“ basiert auf einem realen Raubmord mit Brandstiftung aus dem Jahr 1889, den nur die damals etwa dreijährige Amelia überlebt hat. Sie war anschließend die erste und einzige Zeugin der Geschichte, die im Alter von nur vier Jahren vor Gericht aussagen musste.

Sophie Reyer war für den Österreichischen Buchpreis nominiert

Die Autorin, die für ihren Roman „Mutter brennt“ bereits für den Österreichischen Buchpreis nominiert war, greift die bekannten Fakten des historischen Falles kunstvoll auf und knüpft aus der Tatsache, dass es zwar zu einer Verurteilung der Verdächtigen kam, an deren Täterschaft jedoch bis heute Zweifel bestehen, eine eindringliche fiktive Geschichte über Wahrheit, Wut und Verzweiflung.

„Das stumme Tal“ ist ein faszinierender Krimi, der sprachlos macht

Die packende Erzählung ist in der atmosphärisch-monumentalen Kulisse des Zillertals angesiedelt und auf angenehm unaufdringliche Art von österreichischem Brauchtum durchzogen. Erzählt in einer intensiven Sprache und mit poetischem Stil entsteht so eine unwiderstehliche Sogwirkung – und nur langsam setzt sich aus unterschiedlichen Zeitebenen ein Bild des Grauens zusammen, das sprachlos macht. Ein faszinierender Roman, der lange nachhallt.


Wir gratulieren den 20 Gewinnern von Sophie Reyers „Das stumme Tal“:

Patricija Rajsp aus Wien
Charlotte Liesk aus Großräschen
Bernhard Krenn aus Sankt Poelten
Carola Wander-Preuß aus Bernburg
Siegfried George aus Jena
Jil Becker aus Berlin
Jennifer Lessig aus Bernau Bei Berlin
Torsten Schwarz aus Geesthacht
Ute Maltz-Fricke aus Walsrode
Rita Dannecker aus Hannover
Sven Wiedener aus Darlingerode
Anastasia Terzieva aus Neuss
Angelika Cremer aus Mainz
Heike Bäsecke aus Möhnesee
Ursula Layer aus Heidelberg
Ramona Binder aus Öhningen
Alex Former aus Augsburg
Tanja Hofacker aus Markdorf
Melanie Schrenk aus Feilitzsch
Rene Stoldt aus Schweinfurt

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